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    Junger Japaner hat Fußball ein Jahr nach Tsunami zurück

    Ball mit Botschaft von Schule in Alaska angeschwemmt

    Kleine Wunder gibt es immer wieder: Mehr als ein Jahr nach dem verheerenden Tsunami wird ein japanischer Jugendlicher seinen verlorenen Fußball zurück erhalten. Ein aufmerksamer Sammler von Strandgut entdeckte den Ball mehrere tausend Kilometer entfernt auf einer kleinen Insel im Golf von Alaska, berichtet der japanische Fernsehsender TBS. Auch bei einem von dem Mann aufgelesenen Volleyball fand sich die Besitzerin.

    Laut der US-Behörde für Wetter- und Meeresforschung (NOAA) entdeckte der 51-jährige David Baxter auf dem Ball eine Botschaft mit dem Namen der Schule, die Mitschüler darauf geschrieben hatten. Seine japanische Frau habe sie übersetzt und den Ort der Schule recherchiert. Nach Einschätzung der NOAA könnte es das erste Mal sein, dass an der Küste angeschwemmtes Tsunami-Treibgut identifiziert und sein Besitzer ausfindig gemacht werden konnte.

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    "Ich bin sehr dankbar, weil ich bisher nichts von meinen Sachen wiedergefunden habe", sagte der 16-jährige Misaki Murakami dem Sender TBS. Das Haus und der gesamte Besitz der Familie waren fortgeschwemmt worden, als die riesige Flutwelle am 11. März 2011 seine Heimatstadt Rikuzentakata im Nordosten Japans traf.

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    Die japanischen Medien berichteten groß über den wundersamen Fund von Middleton Island. Als sie erfuhren, dass Baxter auch einen Volleyball mit japanischen Schriftzeichen am Strand aufgesammelt hatte, setzten sie sich an die Recherche und fanden am Montag tatsächlich dessen Besitzerin, die 19-jährige Shiori Sato aus der ebenfalls vom Tsunami heimgesuchten Provinz Iwate.

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