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    Professoren-Besoldung ist verfassungswidrig niedrig

    Bundesweite Reform der Leistungszulagen gefordert

    Die Besoldung junger Professoren ist in vielen Bundesländern zu niedrig und muss neu geregelt werden. Hochschullehrer der Besoldungsgruppe W 2 haben Anspruch auf ein höheres Grundgehalt oder höhere einklagbare Leistungszulagen, wie das Bundesverfassungsgericht in einem in Karlsruhe verkündeten Urteil entschied. Nun muss die Professoren-Besoldung bis Januar 2013 reformiert werden.

    Das Urteil betrifft nicht nur Hessen, wo der klagende Professor seit 2005 Beamter ist. Alle Bundesländer müssen das System der Leistungszulagen laut Karlsruhe neu ordnen, falls sie daran festhalten wollen. Sie müssen zudem prüfen, ob das Grundgehalt ihrer sogenannten W-2-Professoren jeweils auf dem Niveau etwa eines Studiendirektors der Besoldungsgruppe A 15 liegt. Das ist nach Angaben des Hochschullehrerbundes (HLB) in fast allen Ländern bis auf Bayern nicht der Fall.

    Die Spanne des W-2-Grundgehalts reicht von 4027,35 Euro in Berlin bis 4578,74 Euro in Baden-Württemberg. Hessen liegt mit 4239,10 Euro im Mittelfeld. Die Verfassungshüter begründeten ihr Urteil mit dem im Grundgesetz garantierten sogenannten Alimentationsprinzip für Beamte. Danach ist der Staat verpflichtet, seine Beamten "lebenslang angemessen" zu versorgen.

    Die 2005 vom Bund reformierte und in den Ländern umgesetzte W-Besoldung sieht zu einem Grundgehalt variable Leistungszulagen vor. Dies soll den Unis eine aktive Personalpolitik beim Werben um Spitzenforscher ermöglichen.

    Ein Professor aus Hessen hatte geklagt, da sein Einstiegsgehalt wegen der Reform um 25 Prozent unter das frühere Einkommen abgesenkt wurde. Für den Kläger führte das damals zu einem Grundgehalt von nur noch rund 3900 Euro monatlich sowie einer Leistungszulage von 23,72 Euro. Gemessen an der Verantwortung und dem Dienstrang des Professors sei das deutlich zu wenig, entschieden die Karlsruher Richter nun.

    Laut Urteil durfte der Bundesgesetzgeber zwar die alte, an Dienstalterstufen ausgerichtete Besoldung durch ein System aus festen Grundgehältern und variablen Leistungszulagen ersetzen. Damit diese Zulagen aber die Absenkung des Grundgehalts ausgleichen können, müssen sie für jeden Professor unter klar erfüllbaren Voraussetzungen zugänglich und einklagbar sein. Damit müssen Bund und Länder nun die Leistungszulagen so ausgestalten, dass sie "Mindestanforderungen genügen".

    Bislang vergaben Unis diese Zulagen etwa für das Einwerben von Drittmitteln aus der Wirtschaft. "Dies muss sich nun ändern: Wir brauchen wissenschaftsadäquate Kriterien, um die Leistung von Professoren beurteilen zu können", sagte der Präsident des Deutschen Hochschulverbandes (DHV), Bernhard Kempen, nach der Urteilsverkündung.

    Ebenso wie Kempen geht auch HDL-Präsident Nicolai Müller-Bromley davon aus, dass das Urteil "für Bund und Länder teuer werden wird". Das gesamte Besoldungssystem für Professoren müsse nun auf den Prüfstand, sagte Müller-Bromley in Karlsruhe.

    Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) forderte die Länder auf, das Urteil rasch umzusetzen und junge Hochschullehrer besser zu bezahlen. "Ich gehe davon aus, dass zahlreiche Länder nachsteuern werden", sagte Schavan der "Passauer Neuen Presse". Möglichkeiten für Bundeszuschüsse sieht sie aber nicht. "Die Personalausgaben sind einzig und allein Sache der Länder", sagte sie.

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    106 Kommentare

    • anjamom  •  vor 3 Monaten
      Das ganze Lohngefüge ist in diesem System ist völlig ungerecht.Leiharbeiter totale Geringverdiener auf der einen Seite sowie Multimillonäre oder gar Milliardäre auf der anderen Seite ,sollte es nicht mehr geben, weil erstens, wer arbeitet braucht im Normalfall nicht mehr arm zu sein und neiemand kann mit ehrlichem Verdienst ein Vermögen von mereren hundert Millionen oder mehr erarbeiten. Das passiert aber trotzdem weil die Gesetze es genau so hergeben und es auch so gewollt ist. (Steuerschlupflöcher für Reiche und Sanktionen für Hartz4)
      Schuld ist hierbei nur die Gier derjenigen die oben die Regeln bestimmen können und diese auch noch über ihre Medien versuchen dem Volk das als normal einzureden.
      • Zotti vor 3 Monaten
        Um deine Meinung zu untermauern: 80% der globalen Finanzen sitzen bei 1% der Weltbefölkerung.
      • Erwin Huber vor 3 Monaten
        Na, war denn noch kein Sklaventreiber bei Euch, um auch bei Euch die FDP-Krankheit zu diagnostizieren?
        . . . dieser Neid . . . dieser Neid . . . dieser Neid!

        Tja Anjamom, und wer mit offenen Augen durch die Welt geht, dabei die Realitäten sieht und diese auch noch ausspricht, ist ein gaaanz böser, böser Linker, womöglich sogar Kommunist!

        Ironiemodus wieder AUS!

        So ist das nun mal; devide et impera funktioniert(e) zu jeder Zeit der Weltgeschichte. Lediglich die Subtilität und die technischen Möglichkeiten ändern sich.
      • klaus vor 3 Monaten
        Oh Süße Du hast es erkannt !
        Leider sind so clevere Kerlchen wie Du nicht gerade die Mehrheit in diesem Land !
    • Manfred G  •  vor 3 Monaten
      ...die Renten nicht ?
    • Dietrich Both  •  vor 3 Monaten
      Irgendwelche Schwarzen Hohlbirnen geistern hier herum, Kohl und CSU Freaks wahrscheinlich, Muttis letztes Aufgebot sozusagen. Erst der Arbeiter, dann die Hofschranzen, so sollte die Verteilung von Löhnen sein. Habe selber einen Beamten in der Familie, jau macht der sich Arbeitsmässig kaputt, und ist zu dumm ein gerades Loch in die Wand zu bohren. Aber bekanntlich hackt eine Krähe ja der anderen kein Auge aus, sind ja auch alles Beamte in Karlsruhe.
      • HWRG vor 3 Monaten
        Hallo

        genau mit diesem Konzept gehen auf Welt alle sozialistischen Staaten kaputt.
        Ein ganz sichere Methode.
        Es existiert nicht ein Staat auf der Welt wo dein idiotischer Gedanke funktioniert.
        Armut für alle ist hier das einzige was sicher ist.
      • Bimbo vor 3 Monaten
        Ich sehe gerade zwei Beamten haben dich schon bewertet.
      • Bimbo vor 3 Monaten
        Die roten Daumen meine ich.
    • Uwe  •  vor 3 Monaten
      Mal ehrlich, hat mal jemand drüber nach gedacht was ein Reisebusfahrer grade im Winter für eine Verantwortung hat? 9-10€ Brutto werden im Normalfall bezahlt. Nächtelanges fahren in die Skigebiete.......spreche hier auch nur vom Winter, da die Verantwortung im Sommer genau so groß ist, aber nicht so gefährlich. Bin selbst betroffen mit kleinen Kindern und meine Frau kann im Moment nicht arbeiten da die Kinder zu klein sind. Übrigens mache ich den Job nicht erst seit gestern (32 Jahre). Es ist eine Unverschämtheit.....
      • klaus vor 3 Monaten
        ja leider Uwe aber gut erkannt
    • Michaela  •  vor 3 Monaten
      Das war ja zu erwarten, dass Beamte anderen Beamten mehr Geld zuschieben. Mittlerweile befinden wir uns in einer 2 Klassen Gesellschaft, hier die Beamten, mit Mindestpensionen von EUR 1.300 monatlich und Luxuspensionen und 80 % Krankenversicherungszuschüssen lebenslang, dort die armen Arbeiter/Angestellter, mit einer Eckrente von EUR 1.300 (40 Arbeitsjahre) die ohnehin keiner mehr erreicht, direkt auf dem Weg auf Hartz IV Niveau. Es langt bald. - Das Alimentationsprinzip wird doch nur zur Bereicherung der Beamten mißbraucht. Ein Beamter muss "genug" haben für sich und seine Familie! Aha, und bei der verbeamteten Ehefrau muss der Beamtenehemann auch versorgt werden. Also Doppelversorgung! Auch bei Teilzeitarbeit versagt das Alimentationsprinzip. Ein Teilzeitarbeiter (50%) muss also genau die Hälfte zum Leben haben. Aha.
      • - vor 3 Monaten
        Griechenland wir kommen!
      • arebln vor 3 Monaten
        Lückenhaftes Halbwissen grandios polemisch in Szene gesetzt... *kopfschüttel*
      • Arno52249 vor 3 Monaten
        Eben- keine Ahnung. Die "Luxuspensionen" werden übrigens besteuert und die Rechnung des Arztes wird zur Hälfte von der Krankenversicherung getragen und zur anderen Hälfte als Beihilfe von der Behörde - hiervon wird jedoch eine Selbstbeteiligung abgezogen (meist 200 Euro/Jahr). Billiger ist das übrigens auch für die Arbeitgeber der Beamten- es wird nur die Leistung des Arztes erstattet. D.h. wenn der Beamte in dem Jahr nicht zum Arzt muß, dann entstehen z.b. der Kommune auch keine Kosten- dagegen muss sie für den Arbeiter/ Angestellten jeden Monat Geld an die Krankenversicherung zahlen.
    • thomas s  •  vor 3 Monaten
      Akademiker unter sich! Nur Seuchen sind noch schlimmer. Die verdienen schon genug für ihre Arbeit. Sind körperlich nicht gefordert und leben dadurch länger. Bekommen Pensionen wo andere Rentner nur davon träumen können! Und diese haben sich richtig verausgabt im Beruf. Unglaublich dieses dumme Gejammer von sehr gutverdienenden Menschen. Der Staat ist nicht nur für diese Beamten dar.
    • klaus  •  vor 3 Monaten
      Schon klar und 1,50€ für Bürger ist ok in dieser Bananenrepublik !
      Ich schäme mich das ich Deutscher bin !
    • *X*Y*Z*  •  vor 3 Monaten
      Wenn man den Artikel 146 des Grundgesetzes ließt frage ich mich eigentlich wo
      denn die Verfassung dieses Landes ist die diesem Gericht den Namen gegeben hat.
      Dieses Land hat bis dato nach Art. 146 GG überhaupt keine Verfassung, aber schon
      seit 1949 ein Bundesverfassungsgericht, welches sich geriert als gäbe es eine Ver-
      fassung, was aber ausweislich des Art 146 GG nicht der Fall ist.
      Hätte dieses Land eine Verfassung würde es zu solchen Urteilen der Übervorteilung
      des Beamtenstatus, " lebenslange angemessene Alimentierung ", wahrscheinlich erst
      gar nicht kommen.
      • Hanno vor 3 Monaten
        Das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland (umgangssprachlich auch Deutsches Grundgesetz; allgemein abgekürzt GG, seltener auch GrundG) ist als geltende „Verfassung der Deutschen“[1] die rechtliche und politische Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland.

        Im Auftrag der drei westlichen Besatzungsmächte erarbeitet, wurde das Grundgesetz vom Parlamentarischen Rat und den Landtagen (Ausnahme zunächst: Bayern) angenommen; eine Volksabstimmung gab es nicht. Das Grundgesetz war nicht als dauerhafte Verfassung gedacht und auch absichtlich nicht so bezeichnet – der Parlamentarische Rat ging davon aus, dass die Sowjetische Besatzungszone (SBZ) bald wieder mit den anderen vereinigt sein würde. Es ist nach der deutschen Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990 die Verfassung des gesamten Deutschen Volkes (? Präambel) geworden.
        [2] Die Kriterien eines materiellen Verfassungsbegriffs erfüllt das Grundgesetz dagegen bereits von Anfang an, indem es eine Grundentscheidung über die Form der politischen Existenz des Landes trifft: Demokratie, Republik, Sozialstaat, Bundesstaat sowie wesentliche Rechtsstaatsprinzipien. Neben diesen Grundentscheidungen regelt es die Staatsorganisation, sichert individuelle Freiheiten und errichtet eine objektive Wertordnung.[3]
      • Hanno vor 3 Monaten
        immer diese SED-Hetze und Beleidigungen .
        Hier gibt es kaum StaSi , bzw. nur noch unverbesserliche Nachzügler , welche dann so einen Mist wie der :
        *X*Y*Z* , zu verbreiten versuchen.
      • *X*Y*Z* vor 3 Monaten
        @ Hanno:
        Vielleicht haben Sie Art. 146 GG noch nie gelesen dann sollten Sie sich mal informieren.
        Zudem bin ich auch kein sogenannter Ossi, war nie bei der STASI und muss mich
        Ihrer dummen Unwissenheit und den dekadenten Beleidigungen nicht aussetzen.
        Zudem ist ein Grundgesetz klar definiert, es dient ausschließlich einer vorüber-
        gehenden Herstellung der Sicherheit und Ordnung, ist damit temporär und keine
        Verfassung.
        Artikel 146 Grundgesetz lautet:
        „Dieses Grundgesetz, das nach Vollendung der Einheit und Freiheit Deutschlands für das gesamte deutsche Volk gilt, verliert seine Gültigkeit an dem Tage, an dem eine Verfassung in Kraft tritt, die von dem deutschen Volke in freier Entscheidung beschlossen worden ist."
    • Gegen Niedriglohnsklavere ...  •  vor 3 Monaten
      Das ist ja lächerlich die studieren auf Kosten des Steuerzahlers jahrelang und dann jammern die rum.
      Was ist mit den vielen Millionen Leiharbeitssklaven und Niedriglohnsklaven deren Lohn ist wohl Verfassungskomform.
      Schöne Gerechtigkeit und schöne Demokratie. Da waren wir ja in der DDR um ein vielfaches besser dran.
    • Priesterkönig  •  vor 3 Monaten
      Beamtenstaat? Wir haben sowieso zuviel von diesen unnützen Statushaltern. Angestellt mit leistung bringen und einzahlen in Kranken und Rentenkasse sonst nichts. Wo ist übrigens ein Bundesverfassungsgerichturteil gegen Leiharbeit und Lohndumping?? Ach ja ich vergaß, sind ja nur Arbeiter also Menschen dritter Klasse die beamte mit ernähren müssen, Nutzvieh also.
    • Curia EU Taskforce  •  vor 3 Monaten
      Kann man wohl Laut sagen. rha.cwsurf.de ICh bin im auswahlverfahren für einige Professuren. hatte jetzt ZWEI PROFESSUREN bei denen "ZU WENIGE BEWERBER" (ggf. ich der einzige) und die DESWEGEN NOCHMAL ausgeschrieben werden. UN D ICH LEBE IN HARZ 4.......................................... H A R Z 4.
      SCHÖNEN *@XX#--T°!
    • Quirin Minou  •  vor 3 Monaten
      Ja,die Besoldung von manchen Professoren gehört abgeschafft.
    • Pflaume  •  vor 3 Monaten
      @ ich habe kein verständnis für eine noch höhere besoldung,weil diese herren in meinen augen fachidioten sind und ohnehin nur unverständliches zeug babbeln was niemand versteht!
    • Matthias  •  vor 3 Monaten
      Bevor man einen Job als Prof bekommt, hat man ca 20 J. hinter sich (jenseits der 9. Klasse). In den ersten 10 J verdient man nichts - danach wenig und auch nur mit Zeitverträgen. !! Obwohl man zu den cleversten des Jahrgangs gehörte !! Andere Beschäftigte (auch wichtig und fleißig) können in dieser Zeit Geld verdienen und sich z.B. einen eigenen Betrieb aufbauen. Irgendwann muss dann auch mal was rüberkommen. Als niedrige Führungskraft in der Industrie (mit Uni-Ausbildung) verdient man locker 50% mehr als der klagende Prof. Ich lehre aus Spass an einer FH - ein paar Stunden im Semester und die Entlohnung ist eher symbolisch. Wenn ich die Vorbereitungszeit mit bedenke, dann wäre der Mindestlohn als Putzfrau besser.
      Warum gibt es dennoch Professoren? Gute Frage! Antw: "Es macht mehr Spass als Putzen". In einem Hochlohn-Industrieland sind wir aber auf gut ausgebildete innovative Leute angewiesen - die bilden wir an Unis heran. Wir sollten die Profs lieber nicht sauer fahren, denn es gibt noch einen weiteren Haken an der Sache: Die Jung-Profs finden in der Regel einfach eine Stelle im Ausland (ich hab es ausprobiert und hab überrachend viele Europäer dort in den USA getroffen). Viele andere in D haben diese Option nicht und hängen vom Erfolg der deutschen Wirtschaft ab (inkl. ihrer guten Absolventen).
      Nix gute Ausbildung -- nix erfolgreiche Industrie -- nix Wohlstand -- nix Job für viele andere.
    • Manfred G  •  vor 3 Monaten
      Leute die NUR aus alten Büchern lesen und meinen es wäre die Weisheit pur.Alles reine Theorie !
      uralt ! Ich bin Handwerksmeister und lerne aus der Praxis. DAS bildet. Hier werden Fehler gemacht.
      Professoren machen bekanntlich NIE Fehler. LOL......
    • Steuerberater  •  vor 3 Monaten
      ....es wurde auch langsam Zeit, dass solche langen Ausbildungszeiten, welche Professoren in Deutschland hinter sich bringen müssen, honoriert werden.
    • Klaus  •  vor 3 Monaten
      Wie immer besteht dieses Forum nur aus Sozialneid
    • Helmi  •  vor 3 Monaten
      Vieles gut & schoen & richtig & wichtig, aaaaaaber: ich moechte auch !
    • Anna  •  vor 3 Monaten
      Geld oder Macht sollten eigentlich für einen Wissenschaftler kein Kriterium sein, sondern einzig und allein die Wahrheit. Das Problem: je niedriger die Löhne, desto besserer Vorwand, hinter verschlossenen Türen immer mehr Vollidioten zu berufen, wie es leider seit Bologna massenhaft geschehen ist. Kunkeleien nehmen immer mehr zu. Es gibt aber auch noch andere Dinge, die das Professorenamt entwerten: die sklavische Anpassung des freien wissenschaftlichen Denkens und Urteilens an die Mehrheitsmeinung der Medien, Evaluationen und Akkreditierungen und überhaupt unwürdige Verwaltungsaufgaben, Einwerbung von Drittmitteln ist bei selbständigem Denken Sache des Nachwuchses...
    • Ralf  •  vor 3 Monaten
      Das gesamte Lohngefüge in Deutschland passt nicht.Es muß alles auf den Tisch.Nicht nur bei Professoren.
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