Washington (dapd). Der für den Schutz des US-Präsidenten zuständige Secret Service will nach dem jüngsten Sex-Skandal offenbar die Verhaltensregeln für seine Mitarbeiter verschärfen. Wie am Freitag aus Regierungskreisen in Washington verlautete, soll es den Agenten künftig verboten sein, Nicht-Amerikaner in ihre Hotelzimmer mitzunehmen, Einrichtungen von "zweifelhaftem Ruf" zu besuchen und zehn Stunden vor Dienstantritt Alkohol zu trinken.
Vor einer Reise von US-Präsident Barack Obama zum Amerika-Gipfel im kolumbianischen Cartagena hatten Mitarbeiter des Secret Service mit Prostituiertenbesuchen für Schlagzeilen gesorgt. Mehrere von ihnen wurden inzwischen entlassen oder vom Dienst suspendiert.
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