Nikosia (dapd). Die Verhandlungen über das Rettungspaket für die zyprischen Banken haben nach Angaben der Regierung in Nikosia keinen Durchbruch erbracht. Nach dem Ende der zweiten Gesprächsrunde mit Vertretern der Europäischen Union und des Internationalen Währungsfonds (IWF) am Freitag gebe es weiterhin Differenzen bei der Herangehensweise, sagte der zyprische Regierungssprecher Stefanos Stefanou.
Die Regierung versuche nach wie vor die "schonendsten Bedingungen, die möglich sind" umzusetzen. Reine Sparpolitik würde nicht funktionieren, sagte Stefanou weiter.
Zypern ist das fünfte Land der Eurozone, das unter den Rettungsschirm geschlüpft ist. Das Land braucht mindestens 2,8 Milliarden Euro, um seinen Bankensektor zu rekapitalisieren.
© 2012 AP. All rights reserved


