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    Kein unmoralisches Angebot / Gesundheitsökonomen schlagen vor, Therapien je nach Erfolg besser oder schlechter zu bezahlen

    Baierbrunn (ots) - Kann man Ärzte objektiv nach Leistung honorieren - etwa nach dem Modell: mehr Geld, wenn jemand wirklich gesund aus dem Krankenhaus entlassen wurde? In den USA und in England wird bereits mit solchen Modellen experimentiert: P4P - "Pay for Performance". Der deutsche "Sachverständigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitssystem" empfahl das Konzept auch hierzulande - mit bisher geringem Erfolg, berichtet die "Apotheken Umschau". Allerdings seien auch die Erfahrungen in den USA und England nur partiell erfolgreich. In Kalifornien verringerte der Anreiz eines P4P-Modells etwa die Qualitätsunterschiede zwischen den Ärzten. Der allgemeine Qualitätsanstieg aber fiel geringer aus als erhofft. In England erreichten erstaunlich viele Ärzte die Erfolgsziele womöglich nur, weil sie schwierige Patienten einfach ausschlossen. Dass Geld gespart wurde, konnte keine Untersuchung belegen. Und in Kalifornien zeigte sich, dass an reichen Standorten Praxen und Kliniken durch P4P mehr verdienten als in armen Gebieten. Das könnte einen Anreiz bieten, finanziell schlechter Gestellte zu vernachlässigen. Professor Martin Emmert von der Universität Erlangen-Nürnberg empfiehlt trotzdem, P4P punktuell einzusetzen, "insbesondere dort, wo Unterschiede in der Versorgungsqualität vorhanden sind".

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    Das Gesundheitsmagazin "Apotheken Umschau" 2/2012 A liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben.

    Originaltext: Wort und Bild - Apotheken Umschau Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/52678 Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_52678.rss2

    Pressekontakt: Ruth Pirhalla Tel. 089 / 744 33 123 Fax 089 / 744 33 459 E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de www.wortundbildverlag.de www.apotheken-umschau.de

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