Mit Mini-Kamera, Ohrhörer und Funk durch die theoretische Führerschein-Prüfung: Mit diesem Trick hat eine Betrügerbande versucht, Führerschein-Kandidaten zu helfen - und ist im westfälischen Siegen auf frischer Tat ertappt worden.
Clevere Idee, deren Umsetzung aber in die Hose ging: Die drei mutmaßlichen Täter aus Baden-Württemberg hatten einen 23 Jahre alten Prüfling, der wegen Sprachproblemen zu scheitern drohte, komplett verkabelt. Eine Kamera übertrug den Fragebogen vom Computerschirm in einen Lieferwagen, in dem die Bande saß. Per Funk und Mini-Ohrhörer "flüsterten" sie dem Kandidaten die richtigen Antworten zu. 1000 Euro sollte diese Hilfe kosten, wie die Polizei am Montag mitteilte.
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Verkabelte Prüflinge seien bundesweit schon öfter aufgefallen, erstmals seien nun aber auch Helfer erwischt worden, so die Ermittler. Die Beamten in Siegen hatten Hinweise bekommen, dass der Mann schummeln wollte und kappten die Verbindung: Irritiert durch das Ende der Übertragung klickte der Mann 95 Fehlerpunkte.
dpa
Um ihren Führerschein zu bestehen geifen einige zu illegalen Mitteln, sogar TÜV-Mitarbeiter werden bestochen:
Kleiner Mann im Ohr: Verkabelt zur Führerschein-Prüfung
Yahoo! Nachrichten – Mo., 7. Mai 2012Meistgelesene Artikel - Panorama
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