Grundlegende Änderungen beim Zuwanderungsrecht hat eine parteiübergreifende Kommission zum Thema Fachkräftebedarf gefordert. Der Bundestag müsse die Gesetze ändern, "um es Qualifizierten leichter zu machen, in Deutschland zu arbeiten", sagte der ehemalige nordrhein-westfälische Integrationsminister Armin Laschet (CDU), der neben Ex-Bundesverteidigungsminister Peter Struck (SPD) der Kommission vorsitzt, dem Nachrichtenmagazin "Spiegel". Die Arbeitsgruppe will am Mittwoch den Fraktionsspitzen im Bundestag ihren Abschlussbericht vorlegen.
Das Gremium, in der auch Arbeitgeber und Gewerkschaften vertreten sind, drängt demnach auf eine übersichtlichere Rechtslage für Einreise und Arbeitsgenehmigungen. "Wir brauchen ein neues Bewusstsein in Deutschland, dass wir weltweit um kluge Köpfe werben müssen", sagte Laschet. Zudem sollte es ausländischen Studenten ermöglicht werden, nebenbei mehr zu arbeiten. "Es ist wichtig, dass wir die, die bereits hier sind, halten können", sagte Struck dem Magazin.


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