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    Konjunkturflaute sorgt für Rückgang der Steuereinnahmen

    Erstmals seit Mitte 2010 rückläufige Staatseinnahmen

    Die Konjunkturflaute erreicht die öffentlichen Haushalte: Erstmals seit 17 Monaten sanken im Januar dieses Jahres die Steuereinnahmen von Bund und Ländern, wie die "Süddeutsche Zeitung" unter Berufung auf das Bundesfinanzministerium berichtet. Demnach lag das Minus im Vergleich zu Anfang 2011 um Sondereffekte bereinigt bei 0,4 Prozent. "Der Trend der monatlich steigenden Einnahmen ist zunächst gebrochen", zitiert die Zeitung Experten von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU).

    Als Ursache gelten im Finanzministerium dem Bericht zufolge zwei Gründe. Zum einen wirke sich der gestiegene Arbeitnehmer-Freibetrag erstmals aus, wodurch die Einnahmen aus der Lohnsteuer sinken. Wesentlich gravierender dürfte sich aber die Konjunkturflaute zum Ende des vergangenen Jahres auf das Ergebnis niedergeschlagen haben.

    Auf den ersten Blick sehen die Zahlen dem Bericht zufolge deutlich besser aus, als sie es tatsächlich sind. Demnach sind die Steuereinnahmen von Bund und Ländern nicht gesunken, sondern gestiegen - und zwar um 3,9 Prozent. "Die Zunahme ist aber allein auf die verzerrende Wirkung von Sondereffekten zurückzuführen, die per Saldo nicht zu Mehreinnahmen führen", zitiert die Zeitung aus dem Ministerium. Schäubles Experten verweisen demnach auf einen konkreten Steuerfall, der das Aufkommen um etwa 1,6 Milliarden Euro erhöht habe. Im Laufe des Jahres müsse die gleiche Summe jedoch wieder erstattet werden.

    Zudem sei es wegen einer Umstellung bei der Datenverarbeitung zur Nachbuchung eines dreistelligen Millionenbetrags gekommen. Das Geld hätte eigentlich schon im Dezember eingenommen werden müssen. Die Umsatzsteuer lag zu Jahresbeginn 1,3 Prozent über dem Niveau des Januars 2011 - in den vergangenen zwölf Monaten war sie allerdings durchschnittlich um 5,5 Prozent gestiegen. Von den Steuern, die alleine dem Bund zur Verfügung stehen, entwickelte sich dem Bericht zufolge die Tabaksteuer mit einem Plus von 12,2 Prozent sehr positiv, die Einnahmen aus der Kraftfahrzeugsteuer indes sanken um 0,6 Prozent.

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    6 Kommentare

    • Andreas  •  vor 3 Monaten
      Seltsam. Hiess es nicht kürzlich, dass wir noch nie so wenige Arbeitslose (Von wegen!), noch nie so wenige Hartz IV-Empfänger (getürkt!) hatten und die Wirtschaft noch nie so günstige Prognosen stellte?
      Lügen haben kurze Beine, sagt man.
      • Ketzer vor 3 Monaten
        Wer glaubt denn wirklich an die Statistiken in diesem Sauhaufen????
        Ich habe irgendwie ein Deja vu, in der Ostzone hat doch auch kein Mensch mehr den verkalkten Greisen geglaubt, weil alles, was sie abgesondert haben nur noch aus hohlen Phrasen bestand. Zum Glück kann der Westen ungestraft Geld drucken und sich bis zum realen Knall einer Weltwirtschaftskrise über Wasser halten. Nur wieil keiner diese Krise will, geht das Verschulden und Geld drucken weiter. Wenn die Kommunen Geld brauchen, dann gibt es doch noch den doofen Bürger zum Abzocken.
      • Früchtchen vor 3 Monaten
        STIMMT !
      • Megalodon vor 3 Monaten
        Ich glaube keiner Statistik,es sei denn, ich habe sie selber GEFÄLSCHT!!!!!
    • Charlie  •  vor 3 Monaten
      So ist das eben, wenn man dem Volk die Kohle für´s konsumieren nicht mehr zukommen lässt. Aber mit 97 Cent Steuer pro Liter Benzin wird die Lücke ja schnell wieder geschlossen sein. Hauptsache, die Diäten "unserer Politiker" steigen unaufhörlich, damit diese sich weiterhin eine goldene Nase verdienen können!
    • Gerhard  •  vor 3 Monaten
      ... kein problem...... wir behalten die griechenland hilfe und stecken es zurück an die die es wirklich brauchen in deutschland....
    • Flocke  •  vor 3 Monaten
      Nur Betrug Das Volk kann man ja verarschen,hauptsache den Politikern geht es gut
      Frau Merkel nehmen sie ihre Sippschaft und verschwinden in der Wüste
    • Priesterkönig  •  vor 2 Monaten
      Hat die Beitragsbeschlagnahmung der Krankenkassenüberschüsse nicht gereicht? Mir reicht diese Raubritterregierung schon lange wobei ich anmerken muss dass die SPD und die Grünen bei der nächsten Wahl an die Korruptionströge wollen, neee mein Kreuzchen mach ich woanders, da wo es den Kapitalsknechten am meisten wehtut.
    • Sohrab  •  vor 3 Monaten
      Ich bin dafür, daß man als erstes die MwST erhöht, und wenn diese nicht reicht, dann kann man gucken, was man eventuell im Haushalt sparen könnte. Die Millionäre würde das nicht stören, die Normalen müssen die Klappe halten, und bezahlen. Schade, daß ich zu den Normalen gehöre, aber die Planung bei mir läuft, und wenn ich bis 2023 durchhalte, dann bin ich persönlich aus dem Schneider und wandere aus......Tschüß
      • Stefen Schubert vor 3 Monaten
        ich hoffe, dass es nicht klappt und Typen wie Sie mit Sozialhilfe Statt Rente in Grab gehen müssen !Tschüß
      • Früchtchen vor 3 Monaten
        Wenn du zu den "Normalen" gehörst, was schreibst du dann so einen Mist ? Erst nachdenken...DANN schreiben. Tschüß. ;-)
      • Bimbo vor 3 Monaten
        Wenn das man gut geht.
        Wander doch jetzt schon aus, das bisschen Kohle bekommst du da doch sicher nachgeschmissen, hier liegst du den Steuerzahler doch nur auf der Tasche.
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