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    SPD verstößt aus Machtkalkül gegen politische Sitten

    Aus Machtkalkül bricht die SPD in Nordrhein-Westfalen Vereinbarungen im Parlament und diskreditiert die rot-grüne Koalition. Die CDU sieht keine Vertrauensbasis mehr.

    Bisher genossen kranke und verletzte Abgeordnete im nordrhein-westfälischen Landtag einen besonderen Respekt. Wenn bei der SPD-Fraktion ein gesundheitlich angeschlagener Parlamentarier fehlte, dann verzichtete ein Christdemokrat in Absprache ebenfalls darauf, bei wichtigen Anträgen mitzustimmen – und umgekehrt.

    So blieben die Machtverhältnisse zwischen den beiden großen, jeweils 67-köpfigen Fraktionen gewahrt, und keine Seite profitierte von Versehrten der anderen. Das ungeschriebene „Pairing“-Abkommen (aus dem Englischen „pairing“ – Paarbildung) berücksichtigt Schicksalsschläge, gegen die niemand gefeit ist, und soll die Politik menschlicher machen.

    In der CDU-Landtagsfraktion kämpft eine Dame schon seit langem gegen den Krebs, und bei der SPD erlitt ein altgedienter Genosse einen Herzinfarkt. Doch darauf wird im politischen Ablauf künftig weniger Rücksicht genommen. Denn das Fairness-Gebot gilt nicht mehr. So weit ist es wegen der SPD gekommen.

    In der vergangenen Woche verstießen die Sozialdemokraten gegen diesen Kodex, um sich eine rot-grüne Mehrheit bei einer Abstimmung zu verschaffen und ließen einen zusätzlichen Abgeordneten mitstimmen. Nicht zuletzt die Kaltblütigkeit, mit der die SPD diesen Sündenfall zuvor öffentlich angekündigte, verstört das Plenum, denn darin offenbart sich einmal mehr, welche politische Kultur unter Führung des SPD-Fraktionschefs Norbert Römer und mit leiser Billigung von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft herrscht.

    Im Parlament am Düsseldorfer Rheinufer ist eine Eiszeit angebrochen, weshalb sich Landtagspräsident Eckhard Uhlenberg besorgt zu Wort meldet. „Wir müssen vermeiden, dass der Landtag in ein negatives Licht gerät“, sagte der Christdemokrat auf Anfrage von „Welt Online“. Das Landtagspräsidium werde mit den Schriftführern und Fraktionsspitzen Gespräche führen, „damit die Abgeordneten die notwendigen Entscheidungen für unser Land in einem positiven parlamentarischen Klima treffen können“.

    Die Situation ist ohnehin schwierig, weil Rot-Grün mit 90 Abgeordneten eine Stimme bis zur absoluten Mehrheit im 181-köpfigen Parlament fehlt. Die Minderheitsregierung bleibt stets auf fremde Hilfe angewiesen. Doch die selbsternannte „Koalition der Einladung“ wird meist nur von der Linksfraktion erhört. Und wenn die Linke mal rebelliert, dann wird die grundsätzliche Schwäche der Landesregierung deutlich.

    Das von der SPD gebrochene Pairing-Abkommen war ein Eklat im Eklat, weil jener 30. Juni ohnehin ein trauriges Datum für den NRW-Parlamentarismus war. Rot-Grün und CDU konnten zunächst keine Mehrheit für einen Antrag schmieden, mit dem der milliardenteure Umbau der Westdeutschen Landesbank WestLB politisch unterstützt wird. Es war die erste Abstimmungsniederlage für Rot-Grün seit Regierungsantritt vor einem Jahr. Erst nach langer Hängepartie rangen sich die drei Fraktionen zum gemeinsamen Antrag durch.

    Die Union bekräftigt nun, dass es für die restlichen vier Jahre der Legislaturperiode kein Pairing mehr geben werde. Inzwischen hat die parlamentarische Geschäftsführerin der SPD-Fraktion, Britta Altenkamp, die Verantwortung übernommen und nach einer Entschuldigung ihren Rücktritt erklärt. Der Abgeordnete Marc Herter wurde am Dienstag in der SPD-Fraktion zu ihrem Amtsnachfolger gewählt und muss neues Vertrauen in den anderen Fraktionen erarbeiten.

    Der 37-Jährige gilt als eifrig, verlässlich und kompromissbereit. Doch die Gesamtumstände dürften Herter die Arbeit erschweren. Nicht nur die CDU- und FDP-Opposition ist empört, auch die Grünen hadern mit der Skrupellosigkeit ihres Koalitionspartners. Dieser Vorfall belastet das rot-grüne Friede-Freude-Klima erheblich.

    Zudem ist Rot-Grün wegen der SPD isoliert und kann kaum noch hoffen, für wichtige Projekte wie ein neues Schulgesetz auch die Opposition zu gewinnen. Man sei an einem „absoluten Tiefpunkt des Vertrauens“ angelangt, sagte der parlamentarische Geschäftsführer der CDU-Fraktion, Armin Laschet. Er hatte für den Tag der WestLB-Abstimmung mit Altenkamp das Pairing abgestimmt, auf ihren Wunsch hin.

    CDU und FDP nehmen auch SPD-Fraktionschef Norbert Römer in Haftung für den Sittenverfall im Parlament. Altenkamp sei nur ein „Bauernopfer“ und „Blitzableiter“ gewesen. Es sei „absolut undenkbar“, dass Römer nichts von dem Pairing gewusst habe, sagte FDP-Fraktionschef Gerhard Papke.

    Römer beteuert, er habe nichts davon gewusst. Doch Zweifel bleiben, auch weil Laschet vor der WestLB-Abstimmung mit Altenkamp, von vielen gut zu sehen, über den geplanten Pairing-Sündenfall diskutierte, im Beisein von Römer. „Ich kann Herrn Römer kein Wort mehr glauben“, sagt Laschet.

    Bereits im Februar verstieß die SPD gegen den Pairing-Kodex, nachdem der frühere Landtagspräsident Karl Josef Denzer, ein honoriger Sozialdemokrat, verstorben war. Landtagspräsident Uhlenberg vereinbarte mit NRW-Familienministerin Ute Schäfer (SPD), dass beide an der Trauerfeier teilnehmen. Aber Schäfer fuhr in den Landtag und half der SPD bei einer wichtigen Abstimmung.

    Ein anderes Mal, es war im Mai, geschah wieder Unerhörtes. CDU und FDP hatten einen Unterstützungsantrag für ein umstrittenes Kohle-Kraftwerk in Datteln eingereicht. Eine unerwartete Sensation bahnte sich an, weil zu wenig Abgeordnete der SPD im Plenarsaal waren und sich die erste Abstimmungsniederlage für die Koalition andeutete.

    Die Sitzungsleitung ließ die Abstimmung wiederholen, weil Uneinigkeit beim Auszählen bestand, und bat: „Wenn sich alle einigermaßen ehrenvoll verhalten, würden diejenigen an der zweiten Abstimmung nicht teilnehmen, die bei der ersten Abstimmung nicht im Saal waren.“ Der zu spät gekommene NRW-Innenminister Ralf Jäger hob die Hand und half mit, die Niederlage abzuwenden. Aus der Opposition kamen Zwischenrufe: „Wie in der Bananenrepublik!“

     

    21 Kommentare

    • Erwin Lindemann  •  vor 10 Monaten
      Was sind "gute politische Sitten"? Das fragt ausgerechnet die Union? Hat man den Kohl und den Lambsdorff schon vergessen? Die Republik ist kein Erbhof.
    • Evi  •  vor 10 Monaten
      Es gab einst SPD-Politiker vor denen konnte man noch den Hut ziehen. Doch was sich da unter Schröder und Müntefering etabliert hat, hat jedes Maß für Anstand und Fairness verloren. Das "S" noch zu führen ist angesichts Hartz IV reiner Hohn. Sie ist zur asozialen Partei verkommen.
    • Jean-yves Nossin  •  vor 10 Monaten
      Ich habe nochmals den Artikeln von dem Journalisten, Herrn Kristian Frigelj aus Weltonline vom 05.07.2011 durch und durch diesmal sehr (selbst-)kritisch gelesen und habe herausgefunden, dass es sich um eine Rufmordkampagne handelt. Hier wurde die Techniken der sogenannte Schwarze-PR angesetzt, um eine Massenbeeinflussung zu bewirken und schliesslich durch ein selbst produziertes, negatives Bild die SPD in NRW herunter zu spielen.
      Bekannt ist, sowohl die CDU als auch die SPD haben die Vereinbarungen politisch bestimmt nicht eingehalten. Es geht darum kurzfristig, mit unfäiren Mitteln die SPD in NRW zu blamieren und die Wähler/innen in NRW zu verunsichern. Langfristiges Ziel ist, die Umstimmung der Bevölkerung zu Gunstens der CDU angesichts einer möglichen neuen Landeswahl.

      An dem Journalisten, der diesen destruktiven Artikeln bewußt, um die SPD in NRW zu diskreditieren, geschrieben hat, sage ich kurz: "Wer eine Lüge sagt, merkt nicht, welche grosse Aufgabe er übernimmt, denn er wird gezwungen sein, zwanzig und mehr weitere zu erfinden, um diese eine aufrechtzuerhalten" Alexander POPE engl. Dichter 1688-1744.
    • Jean-yves Nossin  •  vor 10 Monaten
      Es war für mich klar, dass wenn eine Regierung nicht über eine eigene Mehrheit verfügt, ist ihre Abhängigkeit von anderen Parteien um so grösser, vorgegeben. Wenn man aber Vereinbarungen, die sich gut bewährt haben nicht mehr beachten will, muss man schon miteinander handeln und
      dem entsprechend einen neuen Verhaltens-Kodex gemeinsam vereinbaren. Der Wertewandeln trifft nicht nur das u.a. Gesellschaftssystem, sondern auch die bisherigen gut funktionierenden Sitten und Gebräuche.
      Was ich besonders nicht gut finde, ist das politisch bewußte Heranziehen von anderen Koalitionspartnern in unübersichtlichen Methoden um der Machtwille. Ich erinnere mich genau, dass der Gabriel (SPD) hatte vor einige Monate persönliche Gespräche mit A. Merkel auf seinem Handy gehabt, die er kurze Zeit danach in die Öffentlichkeit weiter geleitet hatte, um nur die Bundeskanzlerin politische Schadenfreude zu zufügen. Dies empfangte ich damals als ideologisch kultureller Miß und der Politik gemäß Menschen unwürdigend. Wenn die SPD in NRW ein ähnlicher Spiel um den Vertrauensmißbrauch beseelt ist, nützt uns, den Bürger/innen ihre Gesellschaftspolitik NICHTS.
    • Reggaewoman  •  vor 10 Monaten
      Seit wann ist der Politik Moral ??? Die Politiker sind grade in Nord-Rhein-Westfalen so Moralisch??Ich habe das wort "Moral" noch nie mit Pölitik verbunden.Und der Rechtspolitischen "Welt-online" unterstelle ich Volksaufhetzung. Sind den schon wieder Wahlen?Oder warum wird so auf Rot-Grün gehetzt?--@ä@- - Im Ubrigen "Hartz4" konnte nur mit CDU`s Unterstützung durchgesetzt werden
    • Kotzbrocken  •  vor 10 Monaten
      SPD verstößt aus Machtkalkül gegen politische Sitten. Ja. Gegen die politischen Sitten Lügen, Betrügen, "Strassenraub", Bestechlikeit und Eigennutz
    • Günther  •  vor 10 Monaten
      Moral....??? ich glaube, dass dieses Wort in keinem
      dieser sogenannten Volksparteien noch im Wortschatz enthalten ist,
      geschweige denn der inhalt dieses Wortes...!!!!!
      Und auf Grund der Unmoral der deutschen Politik gegenüber der
      deutschen Bevölkerung haben wir auch das vertrauen in diese Parteien verloren.
    • DerBeobachter  •  vor 10 Monaten
      Ach...ein Artikel aus der Welt-online .........ha ha ha........ihr Journalisten seid inzwischen genauso glaubwürdig, wie unsere Politiker aller etablierten Parfteien! Nämlich, überhaupt nicht mehr!
      Geht von mir aus alle im Sandkasten spielen und spielt da eure Spielchen und schmiedet eure Intrigen gegeneinander. Meine Meinung ist, ihr Journalisten und Politiker verar.....das Volk bis zum geht nicht mehr........, weshalb letztere, denen meiner Meinung nach noch nicht einmal das Grundgesetz etwas wert ist ( Hartz IV z.B.) auch niemals mehr meine Stimme bei irgendwelchen Wahlen bekommen werden!
      Zu guter letzt: Politiker ( Ausnahmen bestätigen die Regel) und Jouranalisten ( Ausnahmen bestätigen die Regel) sind meiner Meinung nach dafür verantwortlich, dass die Demokratie, die Menschenrechte....., die Rechtsstaatlichkeit überhaupt unterlaufen wird und inzwischen einen großen Schaden erlitten hat. - Meine Befürchtung: Das wir uns auf dem besten Wege in eine
      Neo-Diktatur befinden, in der uns eine Scheindemokratie und die Achtung der Menschenrechte erfolgreich vorgegaukelt werden.

      Rege ich mich auf? Ja, ich rege mich auf! Alte Leute erfahren bereits jetzt in Pflegeheimen unwürdige Bedingungen, Arbeitslosen Grundsicherungsempfänger ist die Würde über allen Maßen genommen worden und was die erfahren, ist ein Diktat innerhalb eines Rechtsstaates!
      Das ist meine Meinung!

      Also, liebe Politiker und Journalisten - ihr könnt mich alle mal.....,
      ich hoffe nur, dass die Mehrheit des Volkes das eines Tages so ähnlich sieht!

      Wie sagte Mark Twain einmal: Geschichte wiederholt sich nicht, Geschichte reimt sich.

      In diesem Sinne rechne ich mit dem Schlimmsten, auch für mich!
    • Sven Jalaß  •  vor 10 Monaten
      Das ist doch keine politik mehr, also ganz ehrlich...
    • Uli  •  vor 10 Monaten
      So, wie sich die SPD heute verhält, tat es die NSDAP vor über 60 Jahren auch.
    • Carsten  •  vor 10 Monaten
      Das ist ja nicht zu fassen!!!

      Die CDU sieht keine Vertrauensbasis mehr!!!???

      "Bisher genossen kranke und verletzte Abgeordnete im nordrhein-westfälischen Landtag einen besonderen Respekt".

      Die sollten mal mit so viel Respekt dem Volk gegenübertreten und es mit Respekt vertreten.
      Denn ein großer Teil der Bevölkerung sieht bei keiner Partei mehr eine Vertrauensbasis!

      Aber wie man sieht haben die keine anderen Probleme!
    • ՃԹעȝՐ  •  vor 10 Monaten
      Schaut euch die Leute genau an dann wundert Euch nichts mehr.
    • Konrad Loos  •  vor 10 Monaten
      Die SPD hat in Nordrhein-Westfalen gegen die "Gesetze" verstoßen.

      Ich hoffe, dass die so weiter machen, dass sich endlich etwas in der politischen Lage der Parteien in Deutschland verändert.
      Einige Parteien sind bombenmäßig überflüssig, vor allem was sie bewirken...
    • Christof J.  •  vor 10 Monaten
      Herr N. Röttgen ; übernehmen Sie ( " sich nicht " ) mit Gradlinigkeit , oder brauchen Sie
      auch die Unterstützung von Herrn Kai Dieckmann und Matthias Döpfner aus der

      HH- Zentrale der selbsternannten " (Meinungs) - Führerin " der Republik , namens FRIEDE S.

      Chaos pur , diese " Medien - Republik " - BRD , fest in Springer - Hand ; fehlen nur noch
      die passenden " Springer - Stiefel " , dazu.

      Genug ist genug !! Neu-Wahlen , im Bund und erst Recht in NRW . Nichts ist unmöglich ,
      aber lasst "sie " erst `mal in Urlaub gehen .

      P.S.

      Wie wär´s mit dem " Ballermann " , aber selbst

      da haben Deutsche bald nichst mehr zu Lachen , weil den Mallorquin ´dieser " Ringel-Pitz
      mit Koma-Saufen à la Aleman " auf die Nerven geht.
    • Ole  •  vor 10 Monaten
      Wieso SPD? Was ist mit den anderen Verbrechern,die alles gegen`s deutsche Volk tut?
      • Ole vor 10 Monaten
        Wüsste gerne,wer mir 10 Daumen runter gegeben hat.Wahrscheinlich "Trotzdemsager" oder Parteimitglieder.Geht`s Euch zu gut? Na denn herzlichen Glückwunsch! Aber nicht mehr lange!!!!
    • robert  •  vor 10 Monaten
      Typisch Links eben.Menschlichkeit gibts bei den Sozen nicht mehr...
    • Ann  •  vor 10 Monaten
      Herr Kristian Frigelj,

      verstehen Sie sich selbst als Journalist? Jeder vernünftig denkende Mensch, der Ihren Artikel oben gelesen hat, wird gerade denken: "Kann er nicht sein"
      Ich habe überhaupt nichts dagegen, dass sie das Verhalten der SPD inakzeptabel finden.
      Das gibt Ihnen aber noch lange nicht das Recht, sich dermassen herablassend zu geben. Stefan stimme ich zu: Neutralität kann man hier nicht erwarten.
      Aber Respekt und einen Kopf zum Einschalten, Dinge, die Sie ja scheinbar bei der SPD vermissen, sehe ich hinter Ihrem Artikel nicht. In Ihrem Artikel steckt so viel Wut und Aggression, warum? Es gibt so viele schwerwiegende politische Entscheidungen in unserem Land über die Sie sich Gedanken machen könnten.
      Und nein, ich bin kein Partei- oder Landtagsmitglied.
      Ich weiß aber, dass die CDU sich an diese "unausgesprochene Gebot" in der Vergangenheit selbst nicht gehalten hat. Sind Sie Mitglied? Das scheint mir nämlich so.
    • Christiane  •  vor 10 Monaten
      Es ist mir unverständlich, dass Yahoo solche Berichte ungeprüft und unkommentiert veröffentlicht. Es ist doch klar ersichtlich, aus welche Ecke dieser Bericht stammt. Für die rechts-konservative Welt-online ist das doch nur ein gefundenes Fressen, um gegen die SPD und die Grünen zu polemisieren! Muss ich zukünftig alle Informationen und Nachrichten von Yahoo auch der rechts-konservativen, revanchistischen Ecke zuordnen?
    • stefan  •  vor 10 Monaten
      Voll daneben dieser Käse! Seit wann sitzen denn "Gutmenschen" im Parlament und machen gemeinnützige Politik? Abstoßend diese heucherlische Empörungsschreibe - aber was will man von einem Springerblatt erwarten...bestimmt keine neutrale Berichterstattung...
    • Hubert Fink  •  vor 10 Monaten
      Völliger Quatsch dieser Bericht
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    Ist Gauck der richtige Mann für das Amt des Bundespräsidenten?

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