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    Kubicki führt FDP in Landtagswahl von Schleswig-Holstein

    Neumünster (dapd). Dreieinhalb Monate vor der Landtagswahl demonstriert Schleswig-Holsteins FDP trotz schlechter Umfragewerte Zuversicht. Seine Partei könne weiterhin ein Ergebnis von "mindestens neun Prozent" erreichen, sagte Spitzenkandidat Wolfgang Kubicki am Samstag auf einem Listenparteitag in Neumünster. Zuvor hatten die rund 200 Delegierten den 59-Jährigen mit 188 Stimmen bei zehn Gegenstimmen und einer Enthaltung auf Platz eins der Liste gewählt. Aus Berlin war kein FDP-Spitzenpolitiker beim Parteitag anwesend.

    Kubicki zeigte sich auf dem Treffen kämpferisch und verwies auf die erfolgreiche Haushaltssanierung der aktuellen, schwarz-gelben Koalition. Er betonte, Erfolge in der Bildungspolitik - etwa die Wahlfreiheit zwischen dem Abitur mit 13 oder 12 Schuljahren. Zugleich erneuerte seine Forderungen an den Koalitionspartner, mehr Geld in die Bildung zu investieren.

    Scharf attackierte der Spitzenkandidat die politische Konkurrenz. Den Grünen warf er vor, die "Menschen zu verunsichern und die Regierungsparteien zu verunglimpfen". Ihre Priorisierung des Ausbaus von Radwegen zeuge von Realitätsverlust. Vorhaben wie der Ausbau der Autobahn A20 oder der Bau der festen Fehmarnbeltquerung seien "Projekte, von denen die Überlebensfähigkeit unseres Landes abhängt".

    Die Sozialdemokraten hingegen versprächen viel ohne Finanzierungsgrundlagen dafür zu nennen. Dies zeige die "gesamte Erbärmlichkeit der sozialdemokratischen Versprechungen", betonte Kubicki. SPD-Spitzenkandidat Torsten Albig warf er häufige Positionswechsel vor. "Er ist beliebig, auswechselbar, jedenfalls nicht wählbar." Wer gar die Piraten wähle, gehöre "auf die Couch".

    Auf Platz zwei der Landesliste wurde Schleswig-Holsteins FDP-Chef und Sozialminister Heiner Garg mit 189 von 199 abgegebenen Stimmen gewählt. Er appellierte an den Kampfgeist der Liberalen. "Es geht nicht nur los, sondern wir kämpfen", rief er den Parteifreunden zu. Die FDP habe "allen Grund, optimistisch zu sein".

    Laut einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid im Auftrag der FDP sind die Zeichen für erneutes schwarz-gelbes Bündnis schlecht. Demnach würde die CDU mit 34 Prozent (2009: 31,5 Prozent) stärkste Partei vor der SPD mit 32 Prozent (25,4 Prozent). Die FDP käme mit vier Prozent (14,9 Prozent) ebenso wenig in den Landtag wie die Linke mit drei Prozent (6 Prozent).

    Die Grünen kämen auf 15 Prozent (12,4 Prozent). Die Piraten könnten mit sieben Prozent rechnen und kämen genauso in den Landtag wie die von der Fünf-Prozent-Hürde befreite SSW mit drei Prozent (4,3 Prozent).

    Aktuell verfügt die FDP über 14 Mandate im Kieler Landtag und regiert seit 2009 gemeinsam mit der CDU. Sollte die FDP den Wiedereinzug schaffen, gelten nur vier Mandate als sicher.

    dapd

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    11 Kommentare

    • Quirin Minou  •  vor 3 Monaten
      Eine reine Möwenpick-Klientel-Partei ist so überflüssig wie ein Kropf.
    • hartmut r  •  vor 4 Monaten
      Wenn Kubicki in der FDP wirklichen Einfluss hätte, würde ich ihm bei der Landtagswahl alles Gute wünschen. Ich sehe aber nicht, wie er die Agonie der FDP stoppen kann.
    • Querdenker  •  vor 4 Monaten
      Als gestern bei Jauch die Internet-Aktivistin Anke Domscheit-Berg den FDP Sonnenschein daraufhinwies dass Politiker eigentlich angestellte des Volkes seien, hat der nur gelacht und süffisant und mit aller Kraft diese, eigentlich richtige Aussage ins Lächerliche gezogen.

      Dann hau doch ab von der politischen Bühne wenn es eine Lachnummer ist das deutsche Volk in Seinem Namen zu vertreten

      Ich hoffe dass die FDP und alle anderen Antivolksparteien vollständig verschwinden mitsamt Ihrem Politkerpack.
    • Peter  •  vor 4 Monaten
      Ja Herr Kubicki. Führen Sie mal die FDP erfolgreich der 1- Prozent Marke entgegen.
    • Peter  •  vor 4 Monaten
      Ich entschuldige mich schon im Vorfeld.

      Die Scheintoten ("Die Grauen") lachen sich wieder lebendig. "Hi hi, wir hatten bei der Bundestagswahl über 2 Prozent und haben die heute noch, hi hi"
    • pasha  •  vor 4 Monaten
      fdpin schleswig holstein verliert bestimmt,niemand will wieder fdp ,nasevoll
    • Uwe  •  vor 4 Monaten
      warum habt ihr im westen immer noch nicht gelernt, das man cdu, spd, grüne und fdp nicht wählen kann ? ds die versprechungen machen, die sie nie halten.
    • Dieter Lienau  •  vor 4 Monaten
      Tja Kubiki,da werden selbst Dir die Grenzen aufgezeigt, ausserdem haben Dir die Schleswig-Holsteiner einige Sachen nicht vergessen, auf alle Fälle wir Dich keiner von der Polizei oder dem Öffentlichem Dienst wählen.
    • Quirin Minou  •  vor 3 Monaten
      Hier muß die FDP mit Kubicki auf 1% kommen. Diese schmarotzende Splitterpartei gehört weg aus unserer Parteienlandschaft.
    • KandiS  •  vor 4 Monaten
      Wie kann man einen toten führen , hhhääääää
    • Demokratinchen  •  vor 4 Monaten
      Nein....wie kann man noch eine "tote Partei" führen wollen.......hhhääääää.
      Hirnrissig....oder ???????????????????????????????????????????????????
      • Peter vor 4 Monaten
        Ich weiss nicht! Man kann in beden Richtungen denken. Ist nicht jemand der geradlienig den Idealen einer Partei folgt, die vielleicht vor dem Untergang steht, nicht eher bewunderungswert? Meinst du wirklich eine politische Persönlichkeit aus CDU/CSU/Grüne/SPD usw. würde das tun?
      • Peter vor 4 Monaten
        Vorher war mein Daumen nicht unten! Naja, bist halt ein Weib.
      • Demokratinchen vor 4 Monaten
        Was soll diese Unterstellung?....du Depp.
        Immer schön locker bleiben.....ja.....auch wenn ich nur ein "Weib" bin.
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