WAS IHRE FREUNDE LESEN

    Kunden müssen trotz Kostenlimit auf Roamingkosten achten

    o2 und E-Plus nutzen Ausnahmeregelung außerhalb der EU

    Reisende müssen bei der Nutzung des mobilen Internets mit ihrem deutschen Handy im Ausland trotz des festgeschriebenen Kostenlimits genau aufpassen. Bei den Mobilfunk-Anbietern E-Plus und o2 werde die Verbindung in vielen Ländern außerhalb der Europäischen Union nicht bei der Obergrenze von 59,90 Euro getrennt, teilte die Stiftung Warentest mit. Die beiden Unternehmen nutzen demnach in großem Stil eine Ausnahmeregelung. Diese gilt für Fälle, in denen ausländische Netzbetreiber die Verbrauchsdaten technisch nicht rechtzeitig weiterleiten können.

    Den beiden anderen großen deutschen Anbietern - der Deutschen Telekom und Vodafone - gelinge es dagegen offenbar problemlos, die Verordnung umzusetzen, erklärten die Warentester: Beim Erreichen des Kostenlimits werde die Internetverbindung gekappt und nur auf ausdrücklichen Wunsch des Kunden fortgeführt. Beide Anbieter hätten bestätigt, dass die weltweite Umsetzung der EU-Verordnung technisch kein Problem bereite. Beide Unternehmen kooperierten dabei häufig mit denselben ausländischen Partnern wie die Konkurrenten o2 und E-Plus

    Quizaction