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    Lafontaine fordert Verstaatlichung der Banken

    Ex-Chef der Linken will auch Spekulationsverbot

    Der frühere Linkenchef Oskar Lafontaine hat sich angesichts der Krise auf den Finanzmärkten für eine Verstaatlichung der Banken und ein Verbot von Spekulationsgeschäften ausgesprochen. "Die Entmachtung des Bankensektors" sei die "wichtigste Aufgabe, die es im Augenblick weltweit gibt", sagte Lafontaine. Keine Regierung sei in der derzeitigen Krise in der Lage, sich aus dem Griff der Finanzwelt zu befreien.

    "Ich schlage für Deutschland vor, das öffentlich-rechtliche Banksystem einzuführen, wie wir es von den Sparkassen von früher kennen - einschließlich der Haftung durch die öffentliche Hand", sagte Lafontaine, der derzeit die Linken-Fraktion im saarländischen Landtag leitet. In einem ersten Schritt müssten die Privatbanken zumindest stark verkleinert werden, sagte er der "Frankfurter Rundschau". Weiter forderte Lafontaine, der sich zuletzt wieder stärker in die Bundespolitik einmischt, "alle Spekulationsgeschäfte" müssten verboten werden. Banken sollten lediglich das Geld der Sparer einsammeln und an Investoren und Konsumenten ausleihen, also das klassische Bankgeschäft betreiben.

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    2 Kommentare

    • ille ego qui quondam  •  vor 6 Monaten
      ich bin gegen die verstaatlichung der Linken!
    • Quo Vadis  •  vor 6 Monaten
      Er gibt nicht auf uns den Kommunismus zu lehren. Er sollte sich an seinen Obergenossen Wehner erinnern, der ihm zu seinen kommunistischen Eskapaten sinngemäß sagte. "Natürlich ist das richtig, aber das macht man doch erst, wenn man an der macht ist und nicht vorher .