WAS IHRE FREUNDE LESEN

    Wunder bei Geburt: Mutter überlebt Schlaganfall und vier Herzinfarkte

    Beinahe hätte die Britin Georgina Cormack die Geburt ihrer Zwillinge nicht überlebt – schuld waren ein Schlaganfall und vier Herzinfarkte. Doch die Britin aus der Grafschaft Essex hatte mehr als einen Schutzengel. Zehn Monate später führt sie ein fast normales Leben.


    George Cormack überlebte die Geburt ihrer Zwillinge beinahe nicht (Bild: thinkstock)„Als ich den glücklichsten Augenblick meines Lebens hätte feiern sollen, wusste ich nicht mehr, wer ich bin, wo ich bin und was ich dort machte”, so Georgina Cormack gegenüber der „Daily Mail“. „Ich konnte die seltsamen Geräusche nicht verstehen, die die Menschen um mich herum von sich gaben.“ Mit diesen Worten beschreibt die Britin die Geburt ihrer Zwillinge Oscar und Connie. Denn nachdem sie ihr erstes Baby, Oscar, geboren hatte, hörte Cormacks Herz auf zu schlagen – zusätzlich erlitt sie einen Schlaganfall. Als dann Connie das Licht der Welt erblickte, atmete sie nicht, doch die Ärzte im Colchester General Hospital konnten das Neugeborene wiederbeleben.

    Auslöser für Cormacks lebensbedrohliche Geburt war eine Fruchtwasserembolie. Darunter versteht man das Einschwemmen von Fruchtwasser in den mütterlichen Blutkreislauf, was zu einer Verstopfung der arteriellen Blutgefäße und damit zum Versagen der Lungenfunktion und des Herzens führen kann. Eine Fruchtwasserembolie kommt zwar äußerst selten vor, die Sterberate ist dabei aber besonders hoch – sowohl für die Mutter als auch für das Kind. Nach der Geburt ihrer Zwillinge wurde die Britin in ein künstliches Koma versetzt, um sich erholen zu können.

    Lesen Sie auch: Die längsten Wehen der Welt - Frau durfte 75 Tage lang nicht aufstehen

    Anschließend brauchte sie drei Monate, um wieder sprechen und laufen zu können.
    Jetzt ist die 33-Jährige endlich in der Lage, das Leben mit ihren Zwillingen zu genießen. „Es war eine traumatische Erfahrung, und ich bin in den letzten zehn Monaten durch alle Gefühle gegangen, die man sich nur vorstellen kann“, so die dreifache Mutter gegenüber der Zeitung. Nun ist sie vor allem eines: glücklich. „Glücklich darüber, dass ich hier bin, um diese Geschichte zu erzählen und glücklich, dass ich meine Logopädin Alison und ihre Kollegen hatte, die mir so unermüdlich zur Seite gestanden haben.“

    Alison Wren kann noch immer nicht glauben, welch rasend schnelle Fortschritte ihre Patientin macht: „Es war einer der schwersten Schlaganfälle, die ich bisher miterlebt habe – dass sie sich heute in diesem Zustand befindet, ist äußerst erstaunlich.“

    Quizaction