Entdecken Sie Yahoo! mit Ihren Freunden

Entdecken Sie Nachrichten, Videos und andere Inhalte, die Ihre Freunde gelesen oder gesehen haben. Welche Ihrer Aktivitäten andere sehen, bestimmen Sie alleine.

Zuerst

WAS IHRE FREUNDE LESEN

    Von der Leyen will Thema Burnout angehen

    Umgang mit psychischen Erkrankungen erleichtern

    Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) will den für 2012 angekündigten Kampf gegen Burnout auf kleine und mittlere Unternehmen konzentrieren. "70 Prozent aller Betriebe machen hier kaum etwas, sie stehen dem Problem häufig noch hilflos gegenüber", sagte von der Leyen der Nachrichtenagentur AFP. Ziel sei es, Symptome und Mechanismen hinter der Zunahme psychischer Erkrankungen besser zu erkennen, auch um den Zuwachs bei der Frühverrentung aus psychischen Gründen zu stoppen. Viele große Unternehmen hätten bereits verstanden, dass sie hier aktiv werden müssten.

    "Wir verlieren in Deutschland sehr viel Zeit und viel Geld, bis in den Betrieben erkannt wird, dass es nicht nur um Migräne oder psychisch bedingte Rückenleiden geht." Die Fehlzeiten aufgrund psychischer Erkrankungen hätten sich dramatisch erhöht, jeder dritte Frührentner scheide deshalb für immer aus dem Job aus. "Das sind im Jahr in Unternehmen acht bis zehn Milliarden Euro allein an Produktionsausfällen", betonte die Ministerin. "Nichts ist teurer, als einen guten Mitarbeiter mit Mitte 40 in die Rente zu schicken, weil er ausgebrannt ist". Die hohen Zahlen zeigten: "Das sind keine Ausnahmen, dahinter liegt ein Trend, dem wir uns stellen müssen."

    In einer breit angelegten Kampagne will von der Leyen das Thema Burnout aus dem "Schattendasein" holen. Ihr Ministerium ist in diesem Jahr federführend für die Aktivitäten der seit 2008 bestehenden Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie (GDA) zuständig. Bund, Länder, Arbeitgeber, Gewerkschaften sowie Kranken-, Renten- und Unfallversicherer wollen ihre Arbeitsschutzmaßnahmen über die GDA besser koordinieren. Bislang lag der Schwerpunkt auf dem Schutz der körperlichen Gesundheit, ab 2013 soll auch die Stärkung der psychischen Gesundheit ein Hauptziel der GDA sein.

    In den nächsten Monaten plant das Ministerium Gesprächsrunden der Sozialpartner, Kongresse, Unternehmensbesuche und Info-Veranstaltungen. Sie verwies darauf, dass derzeit im Rentendialog über eine leichte Anhebung des Reha-Budgets diskutiert werde.

    Gesetzliche Schritte sind nach Ansicht von der Leyens nicht nötig: "Wir haben ein sehr scharfes Arbeitsschutzgesetz in Deutschland." Es verpflichte nicht nur, den Körper etwa vor Verbrennungen, Überlastungen oder Lärm zu schützen. Genauso müsse der Arbeitgeber auch für den Erhalt der psychischen Gesundheit sorgen.

    Die Antworten auf die Frage "Was macht krank" könnten ganz unterschiedlich sein: Monotonie, Zeitdruck und Arbeitsverdichtung ohne eigene Gestaltungsmöglichkeiten, Ohnmacht, schlechte Führung, fehlender Rückhalt in der Belegschaft, aber auch Großraumbüros, Schichtdienst, ständige Erreichbarkeit, Anrufe und Emails ins Privatleben hinein. Ein erster Schritt seien Mitarbeiterbefragungen, um herauszufinden, was gut und was weniger gut läuft in einem Unternehmen, sagte von der Leyen.

    "Wir wollen Arbeitgebern wie Arbeitnehmern die Scheu vor dem Thema nehmen", sagte die Ministerin. Psychische Erkrankungen seien "nicht die Schuld des Einzelnen und auch nicht immer nur die Schuld des Unternehmens".

     

    14 Kommentare

    • E.T.  •  vor 3 Monaten
      Für psychische Störungen ist "Uschi" genau die richtige Ansprechpartnerin!
      • misterx vor 3 Monaten
        Wer des mei alte, i tätse jeden Tag veschlagen, keine Gewalt gegen Frauen, aber bei uns sagt man das halt so.
    • Klaus  •  vor 3 Monaten
      Das ist gut ! Aber es wäre auch und vor allem die Aufgabe der
      Gewerkschaften. Sie sollten sich doch um den Arbeiter kümmern.
      Wenn Dein starker Arm es will......schein bei den Klüngelclübchen
      namens Gewerkschaft schon lange vergessen.
      Sie stehen schon lange für Ignoranz und Reallohn Verluste.
      • E.T. vor 3 Monaten
        Die Herrn Gewerkschaftsfunktionäre sind auch häufig Mitglied der einschlägigen Parteien denen sie natürlich nicht in den Rücken fallen können!
    • Uwe  •  vor 3 Monaten
      Mensch geb doch dieser nutzlosen Tussi endlich politisches Verbot.Du kannst gar nichts ausser dumm labern. Wo sind denn die vielen Arbeitsplätze für Arbeitnehmer über 50 ?Wir müssen schließlich noch bis 67 arbeiten um die Kohle zu erwirtschaften damit Du deinen fetten #$%$ zur Ruhe setzen kannst. Geh endlich nach Hause und kümmere dich um deine 27 kleinen Zombis damit du mal lernst was Arbeit bedeutet und verschone die Menschheit mit deinem schwulen Gesabbel.
    • Louis  •  vor 3 Monaten
      Man hat lange nichts mehr von Ihnen gehört. Gehören sie vielleicht selbst der von Ihnen angesprochenen Gruppe an und wollen Ihre Untätigkeit damit entschuldigen?
    • J.M.  •  vor 3 Monaten
      Wenn man sieht, wer in der Bundesrepublik die Arbeitsministerin ist, weiss man warum es so schlecht um die Arbeiter bestellt ist.
    • Querdenker  •  vor 3 Monaten
      wenn Sie Ihr Haare nochmals auftoupiert übertrifft Sie eines Tages sogar Dirk Nowitzki an Körpergrösse ....

      also wenn die keine Komplexe hat wer dann ...
    • holger b  •  vor 3 Monaten
      kann man uns nicht vor dieser nichts umsetzenden möchtegern politikerin verschonen ? die braucht doch keine angst vor Burnout zu haben das bekommen nur leute mit hirn.
    • misterx  •  vor 3 Monaten
      Frau von der Lügen, ich würde doch erst mal eines ihrer alten Projekte beenden. Sie haben ja 20 Sachen angefangen und nichts fertiggemacht. Was ist das für eine Arbeitsweise ??
      Frau von der Lügen haben sie überhaupt schon eimal etwas hinbekommen ???
      Diese Mindestrente für Reiche, das haben sie fertigbekommen, dafür haben wir ihnen Gehalt bezahlt ?? Ganz ehrlich, Mädchen DU kannst GAR NICHTS !!!!!!!
    • HESirAdam  •  vor 3 Monaten
      Die Frau ist das gelebte burn out kombiniert mit Demenz. Die Gute gibt doch nur noch unzusammenhängendes gequassel von sich. WER BEFREIT DEUTSCHLAND VON DIESEM POLITISCHEN GEWÜRM?
    • Nette  •  vor 3 Monaten
      Ich platz gleich so ein Lügenmaul kümmern,Bin das beste beispiel was hier in dem Sch...Staat getrieben wird. Diese Drecksäcke reichen dich rum wie faules obst wenn du nicht mehr kannst und trampeln so lang auf dir rum biste freiwillig auf allen vieren auf Arbeit krichst,wenn du dir keinen Anwalt nimmst gehste vor die Hund so siehts aus.
    • Fritz  •  vor 3 Monaten
      Burnout... In anderen Ländern arbeitet man mehr als 40 Stunden und hat keine 5 Wochen Urlaub und da gibts auch keine Probleme mit Burnout....
    • Yahoo! Benutzer  •  vor 3 Monaten
      Schneekönigin.
      XS
    • isjalustig  •  vor 3 Monaten
      jetzt wird se wohl doch noch zur "kümmerin mutter" ?
      nur wird das genau nix , wie alles andere , was sie anpackt .
    • Mucke Bauer  •  vor 3 Monaten
      hallo frau von der leien, wenn ich sie höre oder sehe, steht mein burn out vor dem kollaps !!!
    UMFRAGE

    Ist Gauck der richtige Mann für das Amt des Bundespräsidenten?

    Laden...
    Auswahloptionen bei der Umfrage