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    Linke will in Schwerin mitregieren

    Berlin (dapd). Die Linke in Mecklenburg-Vorpommern hofft nach der Landtagswahl auf eine Regierungsbeteiligung. Die Partei sei bereit, Verantwortung zu übernehmen, sagte der Landesvorsitzende der Partei, Steffen Bockhahn, am Montag in Berlin. Nun müsse die SPD sich entscheiden. Die große Koalition aus Sozialdemokraten und CDU habe in den letzten Jahren "wenig für das Land getan". Offensichtlich passten die beiden Parteien in Mecklenburg-Vorpommern nicht zusammen.

    Der Fraktionsvorsitzende der Linken im Schweriner Landtag, Helmut Holter, bezifferte die Chancen für ein rot-rotes Bündnis auf "50 zu 50". Die Linke habe "einen Nerv getroffen" und "ein tolles Wahlergebnis" erzielt. Holter hob hervor, dass die Partei deutlich mehr Stimmen bekommen habe als von den Umfragen vorhergesagt.

    Auch die Bundesspitze der Linken lobte das Abschneiden der Partei bei der Landtagswahl am Sonntag. Das Ergebnis von 18,4 Prozent gebe der Linken "Schwung", sagte die Vorsitzende Gesine Lötzsch. Es gebe jetzt eine "gute Möglichkeit", bei der Abgeordnetenhauswahl in der Hauptstadt an das Abschneiden in Mecklenburg-Vorpommern anzuknüpfen. In Berlin wird am 18. September gewählt.

    Der Ko-Vorsitzende Klaus Ernst räumte ein, dass einige Aktionen und Debatten der Bundespartei, etwa der Glückwunschbrief an den kubanischen Ex-Diktator Fidel Castro, "nicht hilfreich" gewesen seien. Für die Wähler hätten diese Themen aber keine allzu große Rolle gespielt. Die Linke habe in Mecklenburg-Vorpommern mit "Kernthemen" gepunktet, etwa der Forderung nach einem flächendeckenden Mindestlohn, sagte Ernst.

    Entsetzt zeigten sich alle vier Politiker über das Abschneiden der NPD, die den Wiedereinzug in den Landtag schaffte. Ernst sagte, die NPD müsse verboten werden. Bockhahn nannte das Wahlergebnis der rechtsextremen Partei "ekelhaft".

    dapd

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    7 Kommentare

    • Humanist und Demokrat  •  vor 8 Monaten
      Linke , (SED) , Abschaum nein Danke !
    • Klaus Gilljohann  •  vor 8 Monaten
      Nu, Frau Lötsch und Ihr "Kollektiv" von Altkommunisten, SED'lern und sonstigen Arbeiterverrätern.Da wird sie der SPD den Bauch pinseln und die vergessen den Zwangszusammenschluß mit der SED! Diese Kommunisten haben andersdenkende Menschen an die Wand gestellt und reißen nun ihr Maul auf. Und Frau Lötsch, vielen Dank von Fidel Castro für ihr Glückwunschtelegramm zur kubanischen Revolution!
    • kritischundsachlich  •  vor 8 Monaten
      Ein größerer Unsinn ist mir noch nicht begegnet als im Kommentar von @kai. Die Linke ist schon längst eine bürgerliche Partei geworden. Wer den Marshallplan lobt (wie Herr Gysi in einer Talkshow) und wer die "Wirtschaftswunder-Politik" eines Prof. Erhardts als den eigentlichen sozialen Fortschritt ausgibt (wie Sarah Wagenknecht), der kann kaum noch sozialistisches Gedankengut vertreten. Diese Partei ist ein klassisches Beispiel für den Opportunismus hochgradig und lässt sich für die herrschende Klasse missbrauchen, weil es dem einfachen Bürger glaubhaft machen will, sozialistisches Gedankengut zu vertreten. Dann möchte ich mich dagegen verwahren, alle über einen Kamm zu scheren, dass der Deutsche in Richter und Henker war. Dass hat nichts mit der nationalen Zugehörigkeit zu tun, sondern mit der Grundhaltung im Leben überhaupt. Dass sich das deutsche Volk hat missbrauchen lassen in der Geschichte, ist eine andere Frage, um so wachsamer sollte man heute die Vorgänge betrachten, denn man ist auf dem besten Wege, sich wieder missbrauchen zu lassen. Diese "Richter und Henker" sind wohl in jeder Nation aufzuspüren. Dann muss man auch mit Dschingis Khan eine Abrechnung führen.
    • kai  •  vor 8 Monaten
      Wer in den Geschichtsbüchern blättern will, der findet noch weitaus mehr und zwar bei allen Parteien.

      Was man von Rot und Braun - als die die beiden politischen Extreme in Deutschland - hält, liegt immer in der Sichtweise des Betrachters. Für mich stellt sich das so da:
      Braun marschiert auch heute noch im Stechschritt und ist Ausländerfeindlich wie eh und jeh. An deren Einstellung hat sich absolut und rein garnichts geändert. Brauche ich nicht.

      Der Kommunismus ist nicht die schlechteste aller Ideen, leider hat es bis heute kein Land geschafft, diesen auch wirklich gerecht und ohne Unterdrückung umzusetzen. Der ostdeutsche Kommunismus aus Zeiten der DDR stand dem Nationalsozialismus wohl nicht in vielen Dingen nach. Es ist wohl auch der der deutsche Militarismus, der solchen Gesinnungen immer sehr entgegen kommt.

      Der demokratische Kommunismus, wie er denn jetzt wohl von den Linken praktiziert werden soll, finde ich von der Idee her gut. Ob das dann auch so praktiziert werden kann, steht auf einem ganz anderen Blatt. Das müssten sie noch beweisen und ich persönlich würde ihnen dafür gerne mal eine Chance geben.

      Aber letzlich ist der Deutsche ja nicht nur ´Dichter und Denker´, sondern war immer auch schon ´Richter und Henker´.
    • Hubba Bubba  •  vor 8 Monaten
      Das obige Bild kann man sich aufs Klo hängen... falls man mal ne Brechhilfe braucht! ;-)

      Die ehwig gestrigen melden sich zu Wort... darauf hat die Welt gewartet! Geht zu Fidel Castro auf seine "Rote Oase" (die auch dort keiner will) und gestaltet mit ihm den dort noch "real existierenden Sozialismus"!
    • lästerer  •  vor 8 Monaten
      Entsetzt zeigten sich alle vier Politiker über das Abschneiden der NPD, die den Wiedereinzug in den Landtag schaffte. Ernst sagte, die NPD müsse verboten werden. Bockhahn nannte das Wahlergebnis der rechtsextremen Partei "ekelhaft". ------------------ Mag ja sein, aber die NPD ist eine "demokratisch zugelassene Partei", da kann man dazu stehen, wie man will. Das braune Erbe tragen diese "Ultra-Nationalisten" mit sich herum - als : Ihr Roten, Kämpft weiter. oder so ...
    • Olaf  •  vor 8 Monaten
      Und noch ein Bundesland von der FDP befreit, große Freude, die Handlanger der Hochfinanz auf unter 3%. Die Partei der Privatisierung und der Leistungsdiktatur, die immer dafür sorgt, diejenigen zu Fördern die sowieso die Macht des Geldes hinter sich wissen müssen wohl noch tiefer in den Körper der Wirtschaft kriechen um ihr Spendenanteil zu bekommen.
      Die FDP ist dort wo ihr Platz ist: Bei den 2,8% der Geldmächtigen, die Festlegen was Demokratie ist.