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    Linken-Spitze ruft zum Ende der Personaldebatte auf

    Gysi und Ernst fordern Ende der "Selbstbeschäftigung"

    Meistgelesene Artikel - Politik

    Die Führung der Linken hat ihre Partei aufgerufen, die Personaldebatten zu beenden und sich wieder stärker politischen Inhalten zu widmen. Die Linke müsse mit der "Selbstbeschäftigung" aufhören und wieder reale Politik machen, sagte Fraktionschef Gregor Gysi beim Jahresauftakt seiner Partei in Berlin. Er bekam von den Parteichefs Gesine Lötzsch und Klaus Ernst Unterstützung für seine geplante Spitzenkandidatur 2013.

    Gysi rief seine Partei auf, eine Politik zu machen, die die Bürger anspreche. "Die Menschen müssen nicht nur wissen, dass wir gute Ideen haben", rief Gysi vor mehreren hundert Anhängern der Linkspartei. Vielmehr müsse jeder erkennen, was die Linke wolle, und dass dies auch vernünftig sei. Die Linke brauche Solidarität nach innen und nach außen. "Hier müssen wir uns ändern", sagte er mit Blick auf die seit Monaten andauernden Streitigkeiten um die Besetzung von Spitzenpositionen in Partei und Fraktion.

    Es müsse Schluss sein mit der "unsäglichen Selbstbeschäftigung im Rahmen der Personaldebatten", sagte auch Ernst auf der Veranstaltung in Berlin. Der Linken gelinge es derzeit nicht, "mit ihren Botschaften in der Öffentlichkeit durchdringen", räumte er zugleich ein.

    Mit Blick auf die Entscheidung des geschäftsführenden Parteivorstandes, keine Mitgliederbefragung zur künftigen Parteispitze zu veranstalten, sagte Ernst, er werde sich dennoch für mehr Mitwirkungsrechte der Basis einsetzen.

    Der Parteichef räumte ein, dass Gysis Ankündigung, bei der Bundestagswahl 2013 wieder als Spitztenkandidat antreten zu wollen, "Diskussionen" in der Partei ausgelöst habe. Er selbst betonte mit Blick auf Gysi: "Ich finde gut, dass er das macht." Lötzsch sagte, sie habe Gysi nach seiner Ankündigung angerufen und gesagt, dass sie dessen erneute Kandidatur gut finde. Auch eine Rückkehr des früheren Partei- und Fraktionschefs Oskar Lafontaine, mit dem Gysi gemeinsam die Spitzenkandidatur bestreiten will, wünschten sich viele in der Partei.

    Unterdessen erneuerte Fraktionsvize Dietmar Bartsch seinen Führungsanspruch in der Partei. Bartsch bekräftigte in der ARD seine Ankündigung, beim Parteitag Anfang Juni in Göttingen für den Vorsitz der Partei zu kandidieren. "Ich habe das Angebot gemacht mitzuhelfen, dass die Partei wieder auf die Erfolgsspur kommt", sagte Bartsch.

    Neben Bartsch hat bislang nur Lötzsch ihre erneute Kandidatur für den Vorsitz angekündigt. Ernst hat dies bislang offen gelassen, er schwieg dazu auch in seiner Rede vom Montag.

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    30 Kommentare

    • Juergen  •  vor 4 Monaten
      ja, richtig Herr Ernst, doch sollten sie den Anfang machen, Konsequenzen ziehen und von ihren Führungsämern zurücktreten. Dann werden die Chancen für die Linke wieder größer
    • Wolfgang  •  vor 4 Monaten
      Die "Selbstbeschäftigung" hält die aber nicht davon ab, Despoten zu unterstützen, die auf die eigene Bevölkerung schießen.
      Aber da handelt es sich ja auch um Gleichgesinnte.
      • Robert Leßig vor 4 Monaten
        Woher hast Du diese "Weisheit"? Denk mal nach, wer wo auf wen schießt und wer gegen den Krieg als Einziger in der BRD auftritt!
      • Wolfgang vor 4 Monaten
        @ Robert Leßig: Ich bin sehr gut darüber informiert und ich kenne auch die Vergangenheit der Partei, die sich jetzt scheinbar harmlos "Die Linke" nennt.
        Das ind noch viel zu viele von der ehemaligen SED versammelt und die Unterstützung für Assad zeigt doch genau deren Demokratieverständnis.
    • pattaya_no_1  •  vor 4 Monaten
      Die wenigen Kommentaren sagen doch eigentlich alles. Die Linken haben in der Vergangenheit zu viele Eigentore geschossen. Eine aussagekräftige Distanz zu den "Linksautonomen" wäre auch hilfreich. Auch die Ankündigung, Drogen legal zu erwerben, findet auch nicht bei Jedem Zuspruch...dazu gehöre ich auch.
      • Robert Leßig vor 4 Monaten
        Endlich mal einer mit Verstand!
      • Uwe vor 4 Monaten
        und was wäre noch alles hilfreich ?
        am ende ist die linke nicht mehr wiederzuerkennen, sind genauso dann gewurden wie grüne und spd. will das jemand ?
        wer das mit den drogen nicht versteht, sollte solange lesen, bis er es versteht und keien grütze erzählen.
      • pattaya_no_1 vor 4 Monaten
        @Uwe..du bist das beste Beispiel dafür, dass das mit den Drogen nicht funktioniert.
    • SLIMtronics  •  vor 4 Monaten
      Wie alle anderen auch, laben die Linken sich nun seit ueber 20 Jahren nur am gut gefuellten parlamentarisch-demokratischen Futtertrog und lenken teils berechtigte Proteststimmen in ruhige und stets unwirksame Bahnen. Die sind genauso wenig links wie die CDU erzkonservativ, die SPD sozialdemokratisch, die Gruenen fundamental-oekologisch oder die FDP liberal ist. Wenn man mal ganz genau hinschaut, machen die eigentlich alle genau das Gegenteil von dem, was die eigentliche Waehlerschaft jeweils moechte. Man sollte diesen gesamten Einheitsbrei Nationale Anti-Volks-Front nennen und nicht anders.
    • Graf Koks  •  vor 4 Monaten
      Wann werden es die Linken endlich lernen? Sie wollen eine andere Gesellschaft. Die Bevölkerung will aber keine andere Gesellschaft, sondern eine größere Teilhabe an der bestehenden Gesellschaft. Da Sozialisten jeder Art schon immer klüger waren, als die dumme Masse der Bevölkerung, wird ihnen wohl auch jetzt nichts anderes übrig bleiben, als ihre Ziele gegen den Willen der Bevölkerung durchzusetzen. Womit mal wieder bewiesen wäre, dass es einen demokratischen Sozialismus nicht geben kann.
      • Begbie vor 4 Monaten
        100 % richtig. Mama. der Mann mit dem Koks ist da...;-)
      • Robert Leßig vor 4 Monaten
        Graf Koks! Wer eine größere Teilhabe an der bestehenden Gesellschaft haben will, muss das einfordern. Mit irgendeiner Wahl ist das nicht machbar, weil die Mächtigen und Reichen zwar nur 10% der Bevölkerung ausmachen, aber mehr als 80% von allem besitzen. Die Besitzenden sind leider nicht bereit, abzugeben. Die soziale Marktwirtschaft wurde mit der deutschen Einheit schnellstens abgeschafft, weil es nicht mehr nötig schien, die Leute im Osten zu beeindrucken. Das ersehrnte Ziel war erreicht. Der Manchesterkapitalismus zog wieder ein.Die in Jahrzehnten der sozialen Marktwirtschaft angeäuften Schulden sollen nun zurück gezahlt werden. - Dämmerts nun?
      • Michael S vor 4 Monaten
        Graf Koks von der Gasfabrik: Du hast mit deinem Kommentar völlig recht!!!
    • Csaba  •  vor 4 Monaten
      Was wolen sie ,diese idioten dreck kommunist MÖRDER? Überall kaput gegangen diese pisse sozialismus, und die arschlöcher noch überzeugt? Von alle weg nehmen Die freier Pass, und die mauer wieder aufbauen, aber drei meter höche, wie das war!!!!!!!!!!!
      • Georg vor 4 Monaten
        Csaba um Gottes Willen !!!!!!!!!!!!!!!!!!
      • Robert Leßig vor 4 Monaten
        Bist Du ein Schwachmatiker, der jeden Blödsinn glaubt?
    • Wolfgang  •  vor 4 Monaten
      stimmt, Die Linke ist nicht mehr das was sie war. Wählt besser NPD :-))
      • Robert Leßig vor 4 Monaten
        Is0t das logisch? Oder einfach Unwissen?
      • Michael S vor 4 Monaten
        @ Wolfgang: Richtig, denn die extreme Rechte und die extreme Linke haben viele Gemeinsamkeiten!
      • Uwe vor 4 Monaten
        unfug
    • Fritz Katz  •  vor 4 Monaten
      führungsdebatte - ganz klar...
      wohin mit den ganzen führungskräften, wenn die wähler für diese möchtegerns nicht mehr da sind ... 6% sind halt doch wenig, besonders wenn man annimmt, daß vom maßlos überaltertem wählerstamm aus den neuen bundesländern bis zur nächsten wahl noch viele der bewunderer wegsterben werden...
    • Uwe  •  vor 4 Monaten
      im ZDF vorhin:

      die linke befasst sich mehr mit sich selbst, als mit den themen die andere seit monaten bewegen, nicht um die angst der menschen in der krise kümmern sie sich öffentlichkeitswirksam, sie diskuttiert über mauerbekenntnisse und über solidarität mit despoten im iran uind syrien und immer wieder um personalfragen

      das ist doch ne ganz miese stimmungsmache gegen die linke.
      warum haben sie dann im film über die tagung, nur über die personaldebatte geredet, statt darüber zu bringen, was dort an themen unserer zeit besprochen wurde. der zuschauer muß ja den eindruck gewinnen, die linke diskuttiert nur über das personal und nicht über anderes.
    • Uwe  •  vor 4 Monaten
      die personaldebatte heizen doch nur die medien an und die linke springt über das stöckchen was man ihr hinwirft. alles was den linken schaden könnte, benutzen diese sogenannten unabhängigen medien im auftrag der konservativen und neoliberalen.
    • jimmy s  •  vor 4 Monaten
      Deutschland braucht eine linke Partei, da sie die einzige, wahre Opposition zur Vorherschafft der Wirtschaft und rechte Politiker und Medien bietet. Sonst hätten wir keine, oder kaum, Diskussionen im Parlament oder in der Öffentlichekeit über Themen wie Mindestlohn, Bundeswehreinsätze im Ausland, Neo-Nazis, Hartz-IV oder über das Thema soziale Gerechtigkeit usw. (egal wie man/frau zu ihren einzelnen Positionen steht). Bloß muss ich dem Herrn Ernst (den ich persönlich nicht mag) Recht geben: Wegen der internen Personalstreit bleiben ihre Ideen, Vorschlläge und Forderungen auf der Strecke. Schade eigentlich. Denn die anderen Parteien sind immer noch darüber eifersüchtig, dass die Linken so gekonnte und begabte Redner wie Gysi, Lafontaine und Wagenknecht in ihren Reihen haben. Das sagt ein Parteilose.
    • Marcus  •  vor 4 Monaten
      ja die Linke hat ein paar gut ideen aber der rest.wie die Piraten ob die dem Land helfen konnen weiss ich auch nicht.die frage ist nur machen sie es noch schlimmer oder nicht. habe LRS Danke.
    • Georg  •  vor 4 Monaten
      Linke Partei: werdet schnellstens einig sonst verliert Ihr schnell an Ansehen und Stimmen!
      Oder wollt Ihr nicht regieren?
    • kasimi  •  vor 4 Monaten
      Hatte ich mich bezueglich Meinungsfreiheit in diesem Forum geirrt? Es sind meine Beitraege nur fuer mich seperat zu sehen. Auf der betreffenden Yahoo-Artikelseite sind sie nicht vorhanden. Na ja, sind ohnehin fast immer nur "Eintagsfliegen", diese Artikel, aber merkwuerdig ist es schon. -
    • Yahoo! Benutzer  •  vor 4 Monaten
      Das Wählerpotential der Linken kann man doch häufig im Fernsehen bewundern, wenn sie die Polizei so nett mit Pflastersteinen bewerfen und Autos anzünden. Fröhliches Randalieren und vermummen scheint ihnen nicht fremd zu sein. Zumindest darin scheinen sie sich doch einig zu sein. ^^
    • hajod  •  vor 4 Monaten
      Unter Lafontaine und Gysi mag das vieleicht sein.?
      Aber dieser lausige K. Ernst ist nicht nur NICHT hilfreich,
      sondern er schadet nur.
      Meine Stimme bekommen sie so oder so nicht!!
    • Günther  •  vor 4 Monaten
      In Deutschland haben wir ausschliesslich Linke Parteien die sich gegenseitig auf den Füssen stehen. Sie beschäftigen sich mit allen nur nicht mit all den Menschen die Hilfe brauchen könnten in einer Gesellschaft die Fehler nur im Hohen Luftraum verzeiht und vergibt. Deutschland ist wie eine Kaffeetasse aufgebaut. Oben schwimmt die Sahne dann kommt der Kaffee und dann am Boden der Kaffeesatz. Hier taucht man erst gar nicht ein zuviel Elend..
      Hier lesen die Parteien nur ..und jede Partei liesst was anderes aus dem Kaffeesatz.
      Je linker je verlogener!
    • Da  •  vor 4 Monaten
      wer für Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht einen Kranz auf dem Friedhof niederlegt kann auch gleich für Massenmörder Stalin/ den Kommunismus eine Gedenkmesse halten! Einfach nur widerlich, diese linke Bande ! warum wird nicht ein Verbotsverfahren gegen diese Marxisten und Kommunisten-Partei durchgeführt???? Massenmörder, Terroristen,Staatsfeinde schämt euch ! Ab nach Nordkorea ! Aber dalli !
    • Humanist und Demokrat  •  vor 4 Monaten
      Linkes Gesocks ! Nein Danke ......
    • Nickola  •  vor 4 Monaten
      Um eine Personaldebatte zu führen, muß man erst mal Personal haben. Bei den Linken ist es höchstens sozialistischer Bruderkampf.
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