Minsk (dapd). Der amerikanische Fast-Food-Konzern McDonalds hat ungeachtet scharfer Kritik westlicher Politiker an der Menschenrechtslage im Land seine 15-jährige Aktivität in Weißrussland gefeiert. Das Unternehmen habe dort seit 1996 rund 21 Millionen US-Dollar investiert, hieß es bei einer Pressekonferenz in Minsk, über die weißrussische Medien am Mittwoch berichteten. Die Entwicklung des Schnellimbiss-Netzes sei ein Beispiel für erfolgreiches unternehmerisches Handeln, hieß es weiter. In die Staatskassen seien in diesem Zeitraum fast 80 Millionen Dollar an Steuereinnahmen geflossen. Zuvor hatte US-Außenministerin Hillary Clinton bei einem Treffen der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) im litauischen Wilna die "demokratischen Mängel und Menschenrechtsverletzungen in Weißrussland" kritisiert. "Gemeinsam mit unseren europäischen Partnern tun wir alles gegen das Regime von Präsident Alexander Lukaschenko, was in unserer Macht steht", sagte Clinton.
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