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    Merkel lässt Wulff nicht fallen

    Berlin (dapd). Ungeachtet aller Vorwürfe gegen den Bundespräsidenten hält Kanzlerin Angela Merkel (CDU) weiter an Christian Wulff fest. Sie habe große Wertschätzung für Wulff als Menschen und als Bundespräsidenten, ließ Merkel ihren Regierungssprecher Steffen Seibert erklären. Auch CSU-Chef Horst Seehofer stellte sich erneut hinter das Staatsoberhaupt. Wulff selbst räumte am Freitag ein, die Debatte der vergangenen Tage und Wochen habe ihm zugesetzt.

    Seibert sagte, Merkel habe großes Vertrauen in den Bundespräsidenten. Das Interview, das Wulff am Mittwoch ARD und ZDF gegeben habe, sei ein "richtiger Schritt gewesen, um das Vertrauen der Bürger wiederherzustellen". Auch Seehofer bejahte im oberbayerischen Wildbad Kreuth die Frage, ob die CSU nach wie vor zum Bundespräsidenten stehe.

    Wulff steht seit Wochen unter anderem wegen eines umstrittenen Privatkredits in der Kritik. Zudem hat er durch persönliche Intervention bei der "Bild"-Zeitung versucht, die Berichterstattung über den Fall zu beeinflussen. Wulff erklärte, er habe lediglich einen Aufschub erreichen wollen.

    SPD-Chef Sigmar Gabriel verlangte von Merkel, sie müsse Wulff zu einer Offenlegung der umstrittenen Mailbox-Nachricht auf dem Handy von "Bild"-Chefredakteur Kai Diekmann drängen. "Sie hat ihn ins Amt geholt, sie muss das jetzt auch klären", sagte Gabriel der "Bild"-Zeitung.

    Seibert betonte jedoch, die Entscheidung, ob die Abschrift des umstrittenen Anrufs veröffentlich werden sollte, sei ausschließlich Angelegenheit der "Bild"-Zeitung und des Bundespräsidenten. Der Kanzlerin liege keine Abschrift des Anrufes vor. Das Blatt bekräftigte, der Wortlaut werde nicht ohne das Einverständnis Wulffs offengelegt.

    Wulff sagte, die Debatte über seine Person habe ihm zugesetzt. Die vergangenen Wochen habe er als dermaßen belastend empfunden, dass er sich diesen Druck "nicht noch einmal zumuten" wolle. Beim traditionellen Sternsingerempfang im Schloss Bellevue zeigte sich Wulff erfreut darüber, "dass das Jahr 2012 jetzt losgeht und man sich wieder seinen eigentlichen Aufgaben zuwenden kann".

    Die Fraktion der Grünen im niedersächsischen Landtag hat inzwischen einen hundert Punkte umfassenden Fragenkatalog an die Landesregierung zu Wulffs Zeit als Ministerpräsident vorgelegt. Besonders bei seinem Verhältnis zu dem Unternehmer-Ehepaar Geerkens habe die Fraktion "deutlich nachgefragt", sagte der Fraktionsvorsitzende Stefan Wenzel in Hannover. Weitere Themen der Anfrage sind unter anderen die Kreditkonditionen Wulffs bei der BW-Bank und seine Urlaube bei befreundeten Unternehmern.

    Unterdessen widersprach die BW Bank der Darstellung Wulffs, wonach der Vertrag für ein langfristiges Darlehen zur Finanzierung seines Einfamilienhauses bereits im November 2011 zustande kam. Im November hätten sich die Bank und Wulff lediglich mündlich geeinigt. Einen schriftlichen Vertrag habe die Bank erst am 12. Dezember an Wulff geschickt, unterschrieben habe er den Kreditvertrag am 21. Dezember und damit rund eine Woche nach den ersten Medienberichten über seine Hausfinanzierung. Bei der Bank sei der unterschriebene Vertrag am 27. Dezember eingegangen, antwortete die Bank auf eine entsprechende Anfrage der Zeitung "Die Welt".

    Auch von anderer Seite droht dem Präsidenten Ungemach: Einem Bericht der "Wirtschaftswoche" zufolge fordern 67 Banken, große Versicherungen sowie Staats-, Pensions- und Hedgefonds von dem Bundespräsidenten Schadensersatz in Höhe von 1,8 Milliarden Euro. Sie werfen Wulff vor, als niedersächsischer Ministerpräsident im VW-Aufsichtsrat seine Pflichten verletzt zu haben. Wulff habe nicht die Interessen der VW-Aktionäre vertreten, sondern die der Porsche-Eigner, den Familien Porsche und Piëch.

    dapd

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    23 Kommentare

    • As  •  vor 4 Monaten
      alles ein Pack keiner ist besser. Wer weiß was sie alles für einen Dreck am Stecken haben.
      Wulff ist BP nicht mehr tragbar.
    • Torsten  •  vor 4 Monaten
      Das Bild ist spitze, beide gehen, so sollte es auch in der Realität sein !!!
    • phil  •  vor 4 Monaten
      Der kann ja auch nimmer fallen - der ist ja schon lang ganz tief unten.
      • Erwin Lindemann vor 4 Monaten
        Der Kriminaltango mit der Kanzlerin - er dauert bis zur passenden Umfrage.
    • wolf  •  vor 4 Monaten
      Die kann ihn nicht fallen lassen ,, zu viel Patex dran .
      • Erwin Lindemann vor 4 Monaten
        Auch für Pattex gibt es Lösungsmittel. Die Oma in Bielefeld musste mit dem Klodeckel ins Bett. Da kam ein Mann von Henkel und hat sie erlöst. Die Enkel hatten den Deckel eingeschmiert.....
    • wolfgang j  •  vor 4 Monaten
      Germania, QUO VADIS????
    • Yahoo! Benutzer  •  vor 4 Monaten
      Wenn man Deutschland international betrachtet kann man nur feststellen:

      1.) Kein Land in Europa hat soviele gekaufte und fremdgesteuerte Politiker bezogen auf die Fläche und Anzahl der Einwohner.

      2.) Kein Land hat seit Jahren immer nur die Verschieberei zwischen den Blockparteien bei Regierungsbildungen mit den selben Personen wie in Deutschland.

      3.) Kein Land lässt sich so ausnehmen, Dank korrupter und krimineller Politiker wie in Deutschland.

      4.) Kein Land billigt anderen Kräften wie den Bilderbergern, der Hochfinanz, Goldmann &Sachs, es zu, sich so für Dumm verkaufen und steuern zu lassen.

      5.) Die Verantwortlichen für die gewaltige Schieflage gegen Deutschland und seine deutschen Bürger sitzen an den Schalthebeln der Macht, verschieben Milliarden in die EU auf Kosten jedes arbeitenden Steuerzahlers und mittelständigen Unternehmens in räuberischer Art und Weise.

      6.) Das Poltiker aller Parteien dann noch in entsprechenden Aufsichtsräten bei Bilderbergerkonzernen sitzen, entsprechenden Organisationen angehören, Freimaurervereinigungen und Logias, deren Ziel es ist Deutschland entgültig abzuschaffen, sowie ihre Klientels vertreten, sei es beim Rotlicht angefangen bis zu fragwürdigen Personen und Bankenkreisen im Ausland sowie im Inland, zeigt eigentlich auf, wie tief wir schon gefallen sind.

      7.) Dazu zählen auch die Medien deren Fremdsteuerung seit Jahren mehr als verächtlich ist.

      Glaubwürdigkeit ist da selten angebracht, Mogelpackungen und Augenwischerei schon eher, sowie eindeutige Nichtveröffentlichung von Pressemitteilungen aus anderen Ländern, die der Bürger ja nicht erfahren soll, weder über die öffentlich/rechtlichen noch über die privaten Sender dank der entsprechenden Medienmogule !!!

      8.) In einem Punkt sind sich alle Politiker einig hinter verschlossenen Türen:

      Die deutschen Bürger und Steuerzahler sind nur Wahlvieh und Mittel zum Zweck !!!

      Der Zweck besteht nur darin, jegliche Steuern und sonstige Abgaben einzuführen, auch wenn es noch so blödsinnig erscheint, es hat Formen angenommen, um uns auszupressen bis auf Mark und Knochen !!!

      Sei es Strom, Gas, Oel, Benzin, Ökoabgaben, Versicherungsprämien, KFZ-Steuer, Krankenversicherung & Sozialabgaben, Pflegeversicherung, Solidarbeitrag und vieles mehr, was nur immer wieder zeigt, wer sich daran bereichert, zu Lasten unserer aller !!!

      Die sogenannte Fiskalunion bedeutet nichts anderes als, das wir hier in Deutschland für die korrupten Länder in der EU sowie deren Verantwortlichen zum Nettozahler verdonnert werden, und keine Möglichkeit mehr haben da gegen Einzuschreiten, wir bluten nur noch, auf mehrere Generationen belasten uns die verantwortlichen Politiker ohne Hemmungen !!!
      Diese verfügen aber über genügend Bargeldreserven im Ausland auf Konten die eingerichtet worden sind, peinlicher Weise auch in der Schweiz sowie London und anderen Häfen, die Daten waren auch auf sogenannten Steuer CDs einzusehen, diese sind jedoch unter Verschluss, Herr Schäuble weis warum und wieso !!! Gilt für alle Parteien, daher deren Einklang wenns um Absprachen bei Regierungen geht und bei Wahlen !!!

      Demokratie sieht anders aus, und Frau Merkel ist zur Zeit die hauptverantworliche Marionette, in ihrer Funktion als Kanzlerin, und bereitet alles vor, nicht für Deutschland für die NWO.

      Daran beteiligen sich Poltiker aus allen Parteien, deren Namen schon zu genüge gefallen sind.

      Herr Wulff trägt seinen Teil zur Unglaubwürdigkeit und Beschädigung des Amtes bei, und gehört endlich des Amtes enthoben, ohne jegliche Fortzahlung von irgendwelchen Geldleistungen, da er ebenso diesem Kreis angehört, jedoch dummerweise einige Regeln nicht befolgte, seine Dummheit oder sein Pech, thats life !!!

      Ferner sollte er mal seine Aktionen gegen Sarrazin und Joopi Heesters bedenken wie verwerflich er da gehandelt hat in seiner Funktion als Bundespräsident, und wie zuvor in Niedersachsen !!!
      • Erwin Lindemann vor 4 Monaten
        Das ist purer Quatsch. Allein die USA sind groß genug, uns zu unterbieten.
      • Yahoo! Benutzer vor 4 Monaten
        grins
      • fritz vor 4 Monaten
        Guido: Respekt, sehr mutig und weitgehenst korrekt. Wirklich gut.
    • Birgitt  •  vor 4 Monaten
      genau,voll Ihr Mann und auch noch die gleiche Partei ;-)
    • SLIMtronics  •  vor 4 Monaten
      Der weiss zu viel ueber die ganze Bande, sonst waer er schon lange weg vom Fenster, bzw. gar nicht erst auf sein Goldenes Abstellgleis gekommen.
    • Christa  •  vor 3 Monaten
      Seehofer, Wulff und viele mehr haben den Drückerkönig der AWD als Freund, ein Schelm der Falsches denkt....
    • Volker Sefzat  •  vor 4 Monaten
      Wenn Merkel Wulff fallen läst, dann fällt diese Regierung. Und komme was wolle, wenn es auch gegen das Volk ist. Diese korrupte Bande bleibt bis 2013 an der Macht. Aber dann kommt auch nichts besseres. Endweder der verlogene Haufen von Rot-Grün oder die neuaufölage von Schwarz-Rot. Für das Volk bleibt es nur das es vom Regen in die Traufe kommt. Egal we4r an der Macht ist. Der Ausverkauf Deutschlands ist von allen Seiten beschlossene Sache. Keiner von dehnen ist besser. Es ist nur Volksverdummung was die im Bundestag/Rat betreiben.
    • Torsten  •  vor 4 Monaten
      Die Aktionärsvertreter sind oft von der Gegenseite gekauft. Wulff brauchte doch dringend ein Haus, sein Entgegenkommen in der Hauptverhandlung wird dann gekauft mit ein paar Kröten, gemessen am Ertrag, den Piech und Porsche herausgeschlagen haben. Auch das ist ein krasses Fehlverhalten von Wulff. Er muss VW vertreten und nicht Porsche, wenn er in deren Reihen sitzt. Ein Wulff im Schafspelz !!!! Verkleidet als VW-Vertreter.
    • London Pike  •  vor 4 Monaten
      genauso hatte OSSI Merkel vor Monaten mit den alten TITEL Betrüger, Fälscher von Guttenberg mitgespiel, man hätte jetzt die Möglichkeit beide nach Hause zu schicken, aber gleich eine Strafe einzuhängen, wegen Unterdeckung von Verbrechern!
    • t  •  vor 4 Monaten
      ich hoffe der sumpf ist tief genug für ein strafverfahren! was da jetzt so hochkommt , nur zum kotzen
    • Birgitt  •  vor 4 Monaten
      eine Krähe kratzt der anderen kein Auge aus...heißt es im Volksmund
    • Robert  •  vor 4 Monaten
      Ich kann diesen ganzen Scheiss nicht mehr hören und lesen. Frau Merkel schmeissen sie diesen Schmutzbuckel endlich raus und beschließen sie dass Deutschland überhaupt keinen Bundespräsidenten braucht,denn dieser ist absolut überflüssig,zum repräsentieren unseres Landes reicht eine Kanzlerin incl. Aussenminister. Der Präsident hat keine politische Verantwortung , kostet nur Steuergelder, hält überall schlaue Reden! Und das schlimmste:
      Er findet den Islam in Deutschland genau so wichtig wie das Christentum! Welch Schande!
    • modus.vivendi  •  vor 4 Monaten
      Also, wenn man bedenkt dass die Merkel für den Mann verantwortlich ist und ihn nur als Notnagel eingeschleust hat(wäre fast gescheitert..) und dann mal festhält was sie angeblich studiert hat, keine Politik, keine Wirtschaft, keine Psychologie, kein Jura.. dann kann man doch nur von einer Muppet Show der BRD-Politik reden, oder auch das Ganze als vorsätzliche Volksverdummung bezeichnen, denn - es sind alles blutige Amateure ohne Wissen, was wirklich notwendig ist.. au Backe, das geht voll i.d. Hose Frau Makel..
    • dean  •  vor 4 Monaten
      Noch nicht, nur eine Frage der Zeit.......
    • Erwin Lindemann  •  vor 4 Monaten
      Bundespausenzeichen Seibert ist keinerlei nennenswerte Instanz für NICHTS. Seine Mitteilungen sind immer vom Winde verweht, wenn die Kanzlerin furzt.
    • Quirin Minou  •  vor 4 Monaten
      Merkel läßt Wulff nicht fallen,sie bringt ihm größte Wertschätzung entgegen. Also ist sie genau
      so kriminell und gehört auch weg. Wenn die eigene Partei nicht aufräumt,dann wird der Wähler es tun. Dann fällt sie zusammen mit dem Ganoven Wulff.
      Schön,dass es ständig neue Nachrichten in der Presse über Wulff's Machenschaften
      gibt.
    • Quirin Minou  •  vor 4 Monaten
      Merkel lässt Wulff jetzt fallen, sie katapultiert ihn hinaus. Die bietet ihm den Posten Pförtner
      im Bundespräsidialamt an.
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