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    Metall-Diebstähle bei Bahn erstmals wieder rückläufig

    Laut Statistik wird jeder fünfte Kabelräuber erwischt

    Die Deutsche Bahn hat erstmals seit Jahren einen Rückgang bei Metall-Diebstählen registriert. Von Januar bis April 2012 sei die Zahl der Delikte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 25 Prozent gesunken, sagte der für die Konzernsicherheit zuständige Bahn-Vorstand Gerd Becht der "Frankfurter Rundschau". Die Zahl decke sich mit der Statistik der Bundespolizei. "Auch wir stellen bundesweit einen Rückgang der Metalldiebstähle fest", sagte Polizeisprecher Ivo Priebe der "FR".

    Die Diebe werden den Angaben zufolge zudem immer häufiger gefasst - laut Statistik wird jeder fünfte Kabelräuber erwischt. Die vorbeugenden Maßnahmen der Bundespolizei und der Bahn griffen nun endlich, sagte der Polizeisprecher: "Wir bekommen immer häufiger Hinweise von Bahn-Mitarbeitern, wenn ihnen unterwegs Verdächtiges auffällt." Die Bahn habe die Streifen an Bahnstrecken und Anlagen verschärft und außerdem Millionen Euro in neue Erdungskabel investiert. Diese bestünden aus Aluminium statt Kupfer und seien dank einer Stahlummantelung nicht mehr einfach mit einem Bolzenschneider durchzutrennen. All dies habe sich offenbar bezahlt gemacht.

    Von Entwarnung will die Bahn demnach aber trotzdem nicht sprechen. Allein in den vergangenen beiden Jahren sei dem Konzern ein Sachschaden von 25 Millionen Euro entstanden, sagte Bahn-Vorstand Becht. Größer aber seien Folgekosten etwa durch Zugverspätungen, Streckensperrungen und Ersatzverkehre. So hätten sich die durch Metall-Diebstähle verursachten Zugverspätungen im Jahr 2011 auf insgesamt 155.000 Minuten addiert.

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