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    Mexikanische Ärzte entfernen Zweijährigem 15 Kilo schweren Tumor

    Geschwulst war schwerer als der Junge selbst

    Ein zweijähriger Junge ist in Mexiko von einem riesigen Tumor befreit worden, der schwerer war als er selbst. Ärzte in einem Krankenhaus in Mexiko-Stadt verkündeten am Mittwoch den erfolgreichen Eingriff und gaben dem kleinen Jesús Gabriel gute Aussichten auf ein normales Leben. Der Junge hatte mit der Geschwulst 27 Kilo auf die Waage gebracht und konnte zuletzt nicht mehr laufen.

    Die zehnstündige Operation habe bereits am 14. Juni stattgefunden, sagte der Leiter des Ärzteteams, der Chirurg Jaime Zaldívar. Der Junge erhole sich gut. Inzwischen habe Jesús Gabriel wieder begonnen, zu laufen. Es sei noch schwierig für ihn, weil er es nicht mehr gewohnt sei. Aber der Zweijährige habe gute Aussichten, künftig ein normales Leben führen zu können.

    Der Tumor wog nach Zaldívars Angaben 15 Kilo, mehr als das Kind. Er sei zwar gutartig gewesen, doch hätte er sie eines Tages allein aufgrund seines Ausmaßes und Gewichts lebenswichtige Organe bedrohen können. Die Geschwulst hatte sich laut Zaldívar bereits auf einen Teil des Brustkorbs und des Unterleibs ausgeweitet.

    Der kleine Junge aus dem nordmexikanischen Bundesstaat Durango kam nach Angaben seiner Mutter mit dem Tumor zur Welt. Die Geschwulst sei bereits während der Schwangerschaft entdeckt worden. Sie habe schon nicht mehr daran geglaubt, dass die Ärzte ihren Sohn retten könnten, sagte Maria Estela Fernandez. "Heute kann er wieder ganz normal spielen, wir sind sehr glücklich und dankbar."

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