Mexiko-Stadt (dapd). Der mexikanische Kongress hat ein seit langem gefordertes Gesetz zum Schutz der Rechte von Verbrechensopfern verabschiedet. Es zielt unter anderem auf die Toten, Verletzten und Entführten des Drogenkriegs der vergangenen Jahre, umfasst jedoch auch die Unterstützung von Leidtragenden bei Verbrechen wie etwa Erpressung. Vorgesehen ist ein landesweites Register der Opfer und ein Entschädigungsfonds, der sich teilweise aus beschlagnahmtem Vermögen krimineller Gruppen speist. Das Gesetz muss noch von Staatschef Felipe Calderòn unterzeichnet werden, der bereits seine Unterstützung zugesichert hat.
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