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    Dutzende Tote bei Zugunglück in Argentinien

    Mehr als 500 Verletzte / Zug rammt Bahnsteig

    Bei einem schweren Zugunglück in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires sind am Mittwoch mindestens 49 Menschen getötet worden. Wie Polizeisprecher Néstor Rodríguez auf einer Pressekonferenz mitteilte, waren 48 Erwachsene und ein Minderjähriger unter den Toten. Rettungskräften zufolge wurden mindestens 550 Menschen verletzt.

    Der mit 2000 Menschen besetzte Zug war am Morgen mit rund 20 Stundenkilometern in den Kopfbahnhof Once eingefahren und dort ungebremst gegen einen Prellbock gestoßen. Nach Angaben von Verkehrsminister Juan Pablo Schiavi erlitten viele der Verletzten Brüche, Quetschungen und Schürfwunden sowie schwerere Verletzungen wie Brustkorbprellungen. Die Waggons hätten sich bei dem Aufprall ineinander geschoben, einer davon habe sich sechs Meter weit in einen anderen Wagen verkeilt.

    Schiavi zufolge gibt es Videoaufnahmen von dem Unfall, die nun bei der Suche nach der Unglücksursache ausgewertet werden sollen. Nach Behördenabgaben fuhr der Zug ungebremst in den Bahnhof ein. Andere Behördenvertreter gaben an, dass der Zug entgleist sei. Die Züge des betroffenen Unternehmens stammen aus den 60er Jahren. Behördenvertreter äußerten die Vermutung, wegen mangelnder Wartung könnten die Bremsen des Zuges versagt haben.

    Dutzende Rettungswagen rasten nach dem Aufprall zu dem Bahnhof. Auf Fernsehbildern war zu sehen, wie der Zugführer aus den Wrackteilen befreit und zahlreiche Verletzte auf Tragen abtransportiert wurden. "Der Zug war voll und der Aufprall war furchtbar", berichtete einer der Insassen im Fernsehen. Die Rettungskräfte seien vom Anblick der blutüberströmten Fahrgäste überwältigt und mit der Situation überfordert gewesen. Sanitäter und Feuerwehr waren über Stunden hinweg im Einsatz, um die in den Wrackteilen eingeschlossenen Fahrgäste zu befreien.

    Die Bahnlinie Sarmiento verbindet das Zentrum von Buenos Aires mit den dicht besiedelten Gebieten im Westen der Hauptstadt. Erst im September hatte es dort ein schweres Zugunglück gegeben, als im morgendlichen Berufsverkehr zwei Züge und ein Bus kollidierten. Elf Menschen wurden dabei getötet und mehr als 200 verletzt. Bei einem weiteren Zugunglück im Dezember wurden in einem Vorort von Buenos Aires 17 Menschen verletzt. Beim schwersten Zugunglück in der Geschichte des Landes starben 1970 insgesamt 200 Menschen.

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    7 Kommentare

    • Josefine  •  vor 3 Monaten
      schlimm :(
    • Yahoo! Benutzer  •  vor 3 Monaten
      passt auf ich bin lokführer und erkläre es der bahnhof ist so ähnlich wie der in leipzig ein kopfbahnhof und da ist der zug mit 20 km/h durch ich weiss nicht ob einige hier noch lachen würden wenn sie oder ihre familienangehörigen da drinne wären
    • charles darwin  •  vor 3 Monaten
      als lokführer sollte man wissen, dass man sich keine nase bei einfahrt in den bahnhof zieht...
    • Eckehard  •  vor 3 Monaten
      Mit 20 km rammte der Zug einen Bahnsteig.
      Wie muß man sich das vorstellen ?
      • Hanna vor 3 Monaten
        Der Zug kann doch eigentlich nur den Bahnsteig rammen, wenn er nicht mehr auf den Schienen fährt, also entgleist ist - so haben es ja auch einige Augenzeugen berichtet. Aber 20 km/h ungebremst - ob das Ausmaß dann so groß sein kann?
        Wiederum mit 200 km/h wird doch kein Zug in einen Bahnhof hineinrasen?
        Auf alle Fälle traurig.
      • Markus Leithold vor 3 Monaten
        Wenn der Zug erst dann entgleist ist, als der Triebwagen bereits auf den Prellbock aufgefahren ist, wäre das eine mögliche logische Erklärung. Und ja: Selbst 20 km/h verursachen größere Kräfte als man gemeinhin annehmen mag.
      • Marty vor 3 Monaten
        Stell dir vor, du rennst so schnell du kannst gegen ein Wand.
    • A  •  vor 3 Monaten
      Für alle Hirnies ohne Vorstellungsvermögen: Ein Züglein mit mehreren Dutzend Tonnen entwickelt beim Aufprall gegen einen Prellbock auch mit, ähm, "nur" 20km/h ein bisserle Schubkraft, die das Zugi ein klein wenig aus der Form bringt, unter Umständen passiert dies auch mit einigen der Passagiere im Inneren - unglaublich, aber wahr! :-o
    • ashes  •  vor 3 Monaten
      20 km ? Nicht etwa 200 km.Haben die da überhaupt so schnelle Züge? Ich weiss nu auch nicht wie ich mir das vorstellen soll.
      • Ro vor 3 Monaten
        du bist genauso behindert. kannst nicht mal die einheit richtig schreiben. jo halte mal nen zug auf der 20 km/h schnell ist.
      • RODOLFO vor 3 Monaten
        Das ist ein Kopfbahnhof deren Ende ein Prellkopf hat der Zug fährt normalerweise ein mit 20 kms/Stunde und wird auf den letzten 50meter abgebremst und bleibt stehen Ohne Bremse durch sein Gewicht vermindert der Zug praktisch seine Geschwindigkeit nicht und wird mit dieser Geschwindigkeit vom Prallbock angehalten
      • ashes vor 3 Monaten
        Blub Blub
    • gorden  •  vor 3 Monaten
      Traurige Sache.Ruft doch einfach mal bei unserer Regierung an .Machen dann auf kleinen Mannes kosten bestimmt noch mal 20 Milliarden locker.Kein Problem.Wir geben bis wir vor die Hunde gehen.
      • Guido vor 3 Monaten
        Gordon hat bestimmt eine miese Kindheit gehabt - oder woher hat er sonst sein subakutes Hirnrasen ?
      • Hondureño vor 3 Monaten
        @Gordon: ich glaub, Du bist seit 10 Jahren im 1. Schuljahr. Hast Du einen an der Klatsche? Wo steht denn in dem Artikel was von Geld haben wollen? Wer lesen kann ist klar im Vorteil!
      • Yahoo! Benutzer vor 3 Monaten
        @Gorden, psit... macht dich SCHLAUER. Du wählst wer dein Land regieren soll, wenn die Fr. Merkel immer Scheisse baut können dafür nichts die Bürger von Argentinien.
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