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    Mit Stammzellen Herzinfarkt behandeln

    Die Folgen eines Herzinfarkts sind schwerwiegend. Stammzellen sollen helfen, diese auszugleichen. Während eines Herzinfarkts wird die Blutversorgung des Herzens unterbrochen. Schuld sind verstopfte Blutgefäße. Durch die Unterversorgung stirbt ein Teil des Herzmuskelgewebes ab und vernarbt. Wird der Infarkt akut festgestellt und behandelt, kann der Krankheitsverlauf positiv beeinflusst werden. Mit einem sogenannten Bypass wird die Versorgung des Herzens wieder hergestellt. An dem abgestorbenen Gewebe ändert das jedoch nichts. Auch ist die Mangelversorgung des Herzens nicht immer so gravierend, dass sie sofort bemerkt wird. Trotzdem fallen ihr zahlreiche Muskelzellen zum Opfer, was langfristig zu erheblichen Beeinträchtigungen der Herzfunktion führt. ;

    Mit körpereigenen Stammzellen soll dieser entgegengewirkt werden. Dazu werden die Stammzellen aus dem Knochenmark des Patienten entnommen und aufbereitet. Während einer auch sonst nötigen Bypassoperation bringt der behandelnde Arzt diese dann in das abgestorbene Gewebe ein. Laut Aussage von Privat-Dozent Dr. Ardawan Rastan und Professor Dr. Friedrich-Wilhelm Mohr von der Klinik für Herzchirurgie in Leipzig, soll sich das vernarbte Gewebe dadurch regenerieren und die Aktivität des Herzmuskels wieder herstellen.

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