Die Ratingagentur Moody's empfiehlt die Aktien des kriselnden finnischen Handybauers Nokia nur noch Anlegern, die das Risiko nicht scheuen. Einen Tag nach Ankündigung eines massiven Jobabbaus stufte die Agentur den Konzern um eine Stufe von Baa3 auf Ba1 herab. Damit gelten die Unternehmensanteile als spekulative Anlage. Den Ausblick für Nokia bezeichnete Moody's als negativ. Das heißt, die Aktie könnte mittelfristig noch weiter abgestuft werden.
Der bis vor kurzem größte Handybauer der Welt hatte am Donnerstag angekündigt, bis Ende 2013 weltweit bis zu 10.000 Stellen abzubauen. In Deutschland schließt Nokia den Standort Ulm, betroffen sind dort gut 700 Beschäftigte. Nokia-Chef Stephen Elop baut den Konzern seit gut einem Jahr grundlegend um.
Das Unternehmen war bis vor kurzen weltgrößter Handyhersteller. Es verschlief aber zunächst die Entwicklung der intelligenten Smartphones.


