Der Verband der US-Musikindustrie, RIAA, hat Google auf dem Kieker: Der IT-Konzern sicherte 2012 zu, Filesharing-Seiten weniger prominent im Seiten-Ranking zu platzieren. Allerdings genügen Googles Anstrengungen der RIAA noch nicht - entsprechende Sites stünden immer noch zu weit oben in den Suchergebnissen. Ihre Beschwerde untermauerte die RIAA mit der Überprüfung von Musikfiles, zu denen Google verstärkt Meldungen über Urheberrechtsverletzungen erhielt. Die Untersuchung ergab, dass die Websites, auf denen die fraglichen Dateien angeboten wurden, häufiger in den Top Ten der Google-Suchergebnisse auftauchten als legale Angebote wie Apples iTunes. Google hingegen gibt an, sich seit geraumer Zeit verstärkt und sehr gewissenhaft darum zu kümmern, dass urheberrechtsverletzender Content nicht mehr in den Suchergebnissen auftauche.
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