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    Mutmaßlicher Wikileaks-Informant muss vor Militärgericht

    Bradley Manning droht lebenslange Haft

    Der mutmaßliche Wikileaks-Informant Bradley Manning muss vor ein US-Militärgericht. Wie die US-Armee mitteilte, billigte sie eine entsprechende Empfehlung der Justiz. Dem 24-jährigen Soldaten wird vorgeworfen, zahlreiche geheime US-Militärdokumente zu den Kriegen im Irak und Afghanistan sowie rund 260.000 vertrauliche Depeschen des US-Außenamts an die Internetplattform Wikileaks weitergegeben zu haben.

    Ein Militärrichter werde die Termine für die Verlesung der Anklage, den Beginn der Anhörungen sowie des Prozesses festsetzen, erklärte die US-Armee weiter. Manning droht unter anderem wegen des Vorwurfs der Unterstützung des Feinds eine Verurteilung zu lebenslanger Haft. Die Veröffentlichung der skandalträchtigen Unterlagen durch Wikileaks zwischen Juli 2010 und September 2011 sorgte weltweit für Wirbel.

    Manning soll die geheimen Daten, darunter ein Video, das den tödlichen Beschuss von Zivilisten in Bagdad durch eine US-Kampfhubschrauberbesatzung zeigt, während seiner Stationierung im Irak von Militärrechnern heruntergeladen haben. Im Mai 2010 wurde der Obergefreite auf seinem Stützpunkt nahe Bagdad festgenommen. Laut den Ermittlern wurden auf Mannings Computern Kontaktdaten zu Wikileaks-Mitgründer Julian Assange und zahlreiche Militärdokumente gefunden.

    Zunächst saß Manning in einem Militärgefängnis in Kuwait, dann in einer Einzelzelle auf dem Stützpunkt Quantico im Bundesstaat Virginia. Nach Protesten von Menschenrechtsaktivisten gegen die harschen Haftbedingungen verlegte die Armee den Soldaten in das Militärgefängnis Fort Leavenworth in Kansas.

    Nach einer Anhörung im Dezember forderte das Militärgericht auf Fort Meade bei Washington Mitte Januar, an allen 22 Anklagepunkten gegen den Obergefreiten festzuhalten. Dazu zählen Unterstützung des Feinds, unberechtigte Weitergabe geheimer Unterlagen und Diebstahl öffentlichen Eigentums.

    Quizaction

     

    29 Kommentare

    • Thomas B  •  vor 3 Monaten
      Man sieht wieder was die Amis für Schweine sind,die Wahrheit können Sie nicht vertragen,die Verbrecher---aber über andere regen sie -sch auf erst mal vor der eigenen
      Tür kehren
      • Erwin Lindemann vor 3 Monaten
        Das ist ein Geburtsfehler der USA. Die Pilgerväter sind "vor Verfolgung geflohen", um in der "Neuen Welt" endlich selbst verfolgen zu können. Auge um Auge.... Das Unheil Religion verdirbt den Charakter.
      • Thomas vor 3 Monaten
        s sind ja auch viele Deutsche nach Amerika ausgewandert. Zuerst kam der Holocoust gegen die Indianer.
      • Thomas B vor 3 Monaten
        Es gibt immer noch 5 Dumme die ,die kriminellen Amis unterstützen pfui
    • Frank  •  vor 3 Monaten
      Und der Dreckskerl G.W. Bush muss nicht vor Gericht? Er hat immerhin ein unabhängiges Land überfallen und Massenmord beauftragt. Ich würde mich freuen ihn mal zu sehen, damit ich ihm ins Gesicht spucken kann, diesem Untermenschen.

      Der Soldat hat zwar gegen die Regeln der US-Kriegsmaschine gehandelt, aber dadurch ist auch aufgekommen, was für Drecksweine die USA sind. Ich benutze deren Flagge um bei Durchfall etwas zum abwischen zu haben.
    • Maier  •  vor 3 Monaten
      wenn jemand vor Gericht(Den Hag) gehoert dann sind es die Kriegstreiber um Bush, Chenney,Rumsfeld,Rice nur um einige zu nennen. Manning, Likileaks,Dotcom die stoeren die Geschaefte. Hoert nicht auf Buerger schaut der Korruption Politiker Riege auch weiterhin auf die Finger.
    • NotApplicable  •  vor 3 Monaten
      Ist halt ein verkommenes Faschistenvolk. Wie man dem Anführer dieser Weltschädlinge einen Nobelpreis geben konnte, ist wirlich nicht nachvollziehbar. Vor der Kreatur hätte sich selbst #$%$ geekelt.
    • Timo  •  vor 3 Monaten
      Soweit ich weiß, kann sowas nach dem Amerikanischen Whistleblower gesetz nichtmal bestraft werden, eigentlich...
      • fritz vor 3 Monaten
        Der weiße Amerikaner biegt sich alles so hin wie er es gerade braucht. Wer dort nach Sitte, Moral und Anstand sucht, wird nimmer fündig.
    • Werner F  •  vor 3 Monaten
      Hätte er mal lieber Zivilisten abgeschlachtet, da passiert nichts.
    • Alexander  •  vor 3 Monaten
      er hat einfach nur den falschen Leuten auf die Füsse getreten! Armer Junge..was er durchmacht, möchte ich mir gar nicht vorstellen! Selbstmord wäre wahrscheinlich das beste für ihn.

      Was für ein erbärmliches, verlogenes und korruptes System USA.....über diese selbstüberschätzte "Weltmacht" kann man nur noch den Kopf schütteln und sowas verurteilt China und Russland- lächerlich!
    • isjalustig  •  vor 3 Monaten
      ... und den wirklichen verbrechern passiert wie immer nix .
      für ihn sollte man demonstrieren ,so lange sich die clinton und der panetta noch in münchen aufhalten .
      • Erwin Lindemann vor 3 Monaten
        Eine Demonstration staatlicher Dummheit ist das Ganze eh schon. Ein Mann, der nichts als Peinlichkeiten "verraten" hat, dürfte kaum dem Gegner geholfen haben. Er hat den Gegner sichtbar gemacht: Die Dummheit der Militärs und ihrer Gespielen.
      • Hermann vor 3 Monaten
        Es geht ja nicht nur darum, von welcher Qualität die bisherigen Enthüllungen waren,
        sondern, dass prinzipiell ein gewisser Persönlichkeitsschutz gewahrt bleibt.
    • Kopernikus war Deutscher  •  vor 3 Monaten
      Er ist der mit Abstand berechtigste Anwärter für den Friedensnobelpreis.
      • peyman vor 3 Monaten
        Und der Soldat der 24 Irakische Zivilisten aus Rache ermordet hat, bekommt drei Monate ohne Haftstrafe. Das Amerikanische Militär interessiert sich nicht für Menschenleben und die "Befreiung " hat 1.000.000 Irakern das Leben gekostet und wird dank der Kontamination durch Uranmunition noch vielen weiteren das Leben kosten.
      • Erwin Lindemann vor 3 Monaten
        Die Heuchelei hat eine Heimat.
      • isjalustig vor 3 Monaten
        so lange soldaten morden ist ja auch alles in bester ordnung . wenn ein paar zivilisten drauf gehen , ist das doch nur ein kolatteralschaden . -
        könnte kotzen , die (selbsternannten) wächter über recht und freiheit in der welt sind in wirklichkeit scheinheilige verbrecher .
    • Silke ☺  •  vor 3 Monaten
      Da kann man nur hoffen, dass Julian Assange der Gründer von Wikileaks, dem jungen Soldaten und seinem angeblichen Informanten einen guten Anwalt sponsert.
    • Roland  •  vor 3 Monaten
      Tja, aber Zivilisten mordende Soldaten werden freigesprochen. So demokrtisch ist die USA, unser grosses Vorbild.... Ein Schurkenstaat!!!
    • Klaus  •  vor 3 Monaten
      Und die amerikanischen Soldaten die unbewaffnete Zivilisten töten werden, falls sie überhaupt angeklagt werden, freigesprochen. Das nennen die Amerikaner "Demokratie und Gerechtigkeit" Ich als Privatperson wollte mit solchen Leuten nichts zu tun haben. Außerdem: Der Iran kommt auch noch dran!!!!
    • dietmar  •  vor 3 Monaten
      Nun, ich sehe die Sache mit dem Helikopterangriff mal sachlich und objektiv. Das Video habe ich mir ca. 10 x angeschaut. Und ich komme zu der Ansicht, dass, hätte ich vor der Entscheidung gestanden, ebenfalls das Feuer eröffnet hätte. Es ist aus der Luft und unter diesen Umständen durchaus möglich, die Dinge, die die bekämpften Ziele mit sich trugen, für Waffen zu halten. Und die Soldaten selbst, diese wird die Erfahrung gelehrt haben, im Zweifel lieber zu schießen. Verständlich. Schließlich sind genug ihrer Kameraden im Zinksarg heimgekehrt.

      Und in jedem Militär der Welt ist und war der Verrat von Geheimnissen mit schweren Strafen bedroht. Mein Urgroßvater kämpfte in WK I, mein Großvater kämpfte in WK II. Ich selbst war "Kalter Krieger" Anfang der 80er (BW), mein Sohn ist Berufssoldat (BW). Daher weiß ich, wovon ich rede.
      Natürlich muss der Soldat vor Gericht. Es ist ja z. B. durchaus möglich, dass er mit seinem Verrat das Leben seiner Kameraden gefährdet.
    • Bere  •  vor 3 Monaten
      Alle die gegen Obama wettern, sollten bedenken, dass das alles von Bush jr. kam.
    • Michael  •  vor 3 Monaten
      das zeigt uns mal wieder deutlich, welche Wertmaßstäbe die amerikanische Politik und das Militär vertreten. Ein Informant von Wikileaks wird zu einer hohen Gefängnisstrafe verurteilt (wobei mir jetzt keiner erzählen kann, das die weitergeleiteten Dokumente wirklich sicherheitsrelevant gewesen sind), aber vor kurzem wurden etliche Soldaten, die nachweislich ein Massaker angerichtet haben, kurzerhand freigesprochen. Besagte Soldaten geniessen wahrscheinlich im nachhinein ein größeres Ansehen, mit vielen Schulterklopfern.
    • Sami  •  vor 3 Monaten
      KENFM über Wikileaks
      Eine sehr gute Erklärung über Wikileaks und wie wir informiert werden.Ich hätte es nicht besser sagen können. Chapeau!
      .
      mehr info unter : youtube : KenFm über Wiki Leaks
    • Manfred  •  vor 3 Monaten
      wenn er glück hat, darf er seine restlichen jahre weiter im knast leben.
    • TYRO  •  vor 3 Monaten
      Bezugnehmend auf Bradley Manning:
      WER DIE WAHRHEIT GEIGT, DEM SCHLÄGT MAN SCHNELL DIE FIEDEL
      AUF DEN KOPF
    • Erwin Lindemann  •  vor 3 Monaten
      Dummköpfen in Uniform den (Eulen)Spiegel vorzuhalten, war zu allen Zeiten sehr gefährlich. Eine "Unterstützung des Feindes" ist hier nur zu sehen, wenn man die Dummheit der Militäroberen zu deren Freunden zählen mag!
    • Zwiesel  •  vor 3 Monaten
      Wo ist der Unterschied zwischen Russland (Putin) in den USA (Obama) ?
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