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    Mutter von mutmaßlichem L.A.-Brandstifter darf ausgeliefert werden

    US-Gericht erklärt Überstellung nach Deutschland für rechtens

    Im Kampf gegen die Auslieferung nach Deutschland hat die Mutter des mutmaßlichen Serienbrandstifters von Los Angeles eine weitere Niederlage erlitten. Wie die "Los Angeles Times" berichtete, entschied ein Gericht in der US-Westküstenmetropole am Donnerstag, dass Dorothee B. an die Justiz in ihrer Heimat überstellt werden dürfe. Richter Charles Eick wies dabei einen Einspruch ihres Sohnes Harry B. gegen die Auslieferung zurück. Der Anwalt des Sohns hatte argumentiert, dass Dorothee B. als wichtige Zeugin für das Strafverfahren um die Brandserie vor Ort bleiben müsse.

    Die Frau wird von der deutschen Justiz wegen Betruges per Haftbefehl gesucht und wartet seit vergangenem Jahr in einem US-Gefängnis auf den Ausgang des Auslieferungsverfahrens. Aus Wut über die drohende Auslieferung soll Harry B. um den Jahreswechsel fast 50 Brände in Los Angeles gelegt haben. Insgesamt bringt die Staatsanwaltschaft in der Metropole an der US-Westküste 100 Anklagepunkte gegen ihn vor, bei einer Verurteilung drohen ihm mehr als 80 Jahre Gefängnis. Im Februar war Dorothee B. bereits mit einer Klage gegen ihre Auslieferung vor dem Kölner Verwaltungsgericht gescheitert.

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