Es war der Freund von Brian W.s Enkelin, der das Tier beim Rasenmähen in der Nähe von Consett, Durham als erster erspähte. „Ich hörte, wie er rief, dass da eine große Ratte sei“, erklärte W. gegenüber dem britischen Nachrichtensender „Sky News“. Er sei sofort herbeigeilt - und habe seinen Augen nicht getraut: "Noch nie in meinem Leben habe ich so eine große Ratte gesehen!", berichtete der Großvater später.
Doch sein Respekt vor dem Tier hielt sich offensichtlich in Grenzen. Er erlegte den Nager mit einem Holzscheit. Das wehrlose Tier hatte keine Chance. „Sie war nicht sehr schnell. Ich habe sie auf der Stelle getötet.“ Als er das Tier später mit einem Bootspaddel aufheben wollte, brach das unter der Last entzwei. Eine Erklärung für die außergewöhnliche Größe und Trägheit der Ratte könnte sein, dass sie möglicherweise trächtig war. „Sie war so groß. Ich denke, sie war kurz davor, Junge zu werfen.“
Zunächst ließ W. den Kadaver einige Tage lang an Ort und Stelle liegen, aber nachdem sich die Nachricht über das erlegte Riesentier in der Gegend verbreitet hatte, entschloss er sich, den Nager zu verbrennen. Einige Beobachter gehen davon aus, dass es sich bei dem Tier um eine Biberratte gehandelt haben könnte. Doch selbst für diese Art wäre es ein unglaublich großes Exemplar.
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Mittlerweile interessieren sich auch die Behörden und der britische Tierschutzverein für die Geschichte - schließlich liegt der Verdacht der Tierquälerei nahe. „Uns ist der Vorfall bekannt und unsere Beamte werden sich zu gegebener Zeit mit ihm befassen“, so ein Sprecher der Polizei von Durham gegenüber der britischen Website „The Northern Echo“. Bislang lägen der Polizei allerdings noch nicht genug Informationen vor, um festzustellen, ob es sich bei dem Vorfall um eine Straftat handelte. Der Sprecher bittet die Bevölkerung um Mithilfe. Auch der britische Tierschutzverein hat dazu aufgefordert, sich beim Verdacht der Tierquälerei mit ihm in Verbindung zu setzen.


