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    Namibische Schwämme sind offenbar älteste Tiere der Welt

    Bis zu 150 Millionen Jahre älter als bisher vermutet

    Wissenschaftler sind bei Grabungsarbeiten in Namibia auf schwammartige Fossilien gestoßen, bei denen es sich ihrer Ansicht nach um die ersten Tiere handelt. In einem jetzt im "South African Journal of Science" veröffentlichten Beitrag führt das aus zehn Forschern bestehende internationale Team aus, dass die winzigen Fossilien im Etosha Nationalpark und anderen Orten in Namibia in Felsen gefunden wurden, die zwischen bis zu 760 Millionen Jahre alt seien.

    Das bedeute, dass Tiere nicht - wie bisher angenommen - erstmals vor 600 bis 650 Millionen Jahren auftauchten, sondern bereits 100 oder 150 Millionen Jahre früher. Die staubkorngroßen und zur Flüssigkeitsaufnahme und -abgabe mit Löchern versehenen "Schwämme" sind somit unsere ältesten Vorfahren, wie Mitautor Tony Prave, ein Geologe von der St.-Andrews-Universität in Schottland, überzeugt ist.

    Der Fund der uralten Fossilien passt Prave zufolge mit den von Genetikern anhand von "molekularen Uhren" aufgestellten Hypothesen zusammen - eine Methode zur Bestimmung des Alters einer Art durch Vergleich ihrer DNA-Varianten mit der anderer Arten.

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    15 Kommentare

    • Jomi  •  vor 3 Monaten
      Zuerst wird festgestellt, dass die ersten Tiere vor ca. 600 bis 650 Millionen Jahren auftauchten. Dann stelt man fest, dass es noch ältere gibt. Was machen die Wissenschaftler? Sie sagen, dass diese Schwämme die ältesten Vorfahren der Menschen sind. Die ältesten? Solange es die Wissenschaft gibt, und sie kann so gut sein wie sie will, werden die Wissenschaftler nie klären können, welche Lebewesen die Ersten waren und somit die Ältesten sind.
      Kann man sich als Wissenschaftler nicht einfach damit zufrieden geben und sagen, dass man die bislang ältesten Lebewesen gefunden hat? Nein, man möchte als Derjenige in die Geschichte eingehen, der überhaupt die ersten Lebewesen der Welt entdeckt hat.
      Es ist genauso wie mit der Behauptung, dass es keinen zweiten Planeten im Universum gibt, auf dem Leben wie auf unserer Erde möglich ist. Die Wissenschaftler kennen nicht einmal das ganze Universum und können es nicht vollständig einsehen, und trotzdem werden solche Behauptungen aufgestellt.
      • Ronald vor 3 Monaten
        Dieser Text ist jounalistisch aufgearbeitet, so dass wir es lesen wollen. Die Superlative werden also nicht vom Wissenschaftler sondern von der Redaktion eingefügt.
      • Jensengard vor 3 Monaten
        Natürlich kann man vorraussagen welche Lebewesen die ersten waren. Es heist Lebewesen. nicht Bakterien. Stromatolite sind die ersten Lebewesen. Stromalite exsistieren seit 3,5 Milliarden Jahren. Cyanobakterien seit 2,5 Milliarden Jahren.
        eukaryontische Zellen seit 1,9 Milliarden Jahren. Und zu Entwicklung von Leben denke mal an die Abiogenese.
      • Yahoo! Benutzer vor 3 Monaten
        Stimme Roland voll zu! Wahre Wissenschaft ist niemals absolut! Wissenschaft = schaft Wissen, also ist es ein stetiger Fluß an Erkenntnissen und nie ein feststehender, dogmatischer Fels. Auch Einstein wurde inzwischen "relativiert"! Und ob Theorien über die Entstehung des Erdenlebens von der "Ursuppe" oder von DNS-Sporen von Meteoriten abhing, wird in nächster Zeit (10 oder 100 Jahre?) nach-od. bewiesen werden können...ist nur eine Frage der Zeit.
    • Egon  •  vor 3 Monaten
      ....zur Flüssigkeitsaufnahme und -abgabe mit Löchern versehenen....,ganz klar wir stammen davon ab,-))
    • Mike  •  vor 3 Monaten
      Spongebobs Vorfahren.
    • Anton  •  vor 3 Monaten
      Die ersten Tiere "tauchten" also vor 760 Millionen Jahren "auf".
      Wie soll dieses "Auftauchen" denn ausgesehen haben?
      Waren die von jetzt auf gleich auf der Erde? Oder könnte es nicht vielmehr sein, dass auch diese Schwämme wiederum eine gewisse Zeit - sagen wir mal, ein paar Millionen Jahre - brauchten, um aus - ? - , ja, aus was eigentlich, zu entstehen. Und DAS, woraus diese Schwämme entstanden sind, hat wiederum eine gewisse Zeit gebraucht, um zu entstehen und sich zu entwickeln, und dieses "DAS" brauchte wiederum... und musste irgendwie auf die Erde gekommen sein, u.s.w.
      Nur weil man noch kein noch älteres Tier gefunden hat, muss es ja nicht bedeuten, dass die wirklich(!) ersten Tiere nicht noch früher auf die Erde kamen.
      Ich halte es für arrogant von der Wissenschaft, für sich die Meinungshoheit zu beanspruchen, die als Alleinige "glaubhaft" behaupten darf, ab wann das Leben auf die Erde kam, wo sie doch noch nicht mal mit Sicherheit sagen kann, WIE das Leben auf die Erde kam.

      Wenn die Wissenschaft sich beschränken würde auf die Aussage, "die ältesten gefundenen Tiere sind soundso alt", dann könnte ich das respektieren und für seriös halten. Aber zu behaupten, die ERSTEN Tiere der Erde sind soundso alt, kann einfach nicht hundertprozentig der Wahrheit entsprechen. Und so dürfen sie dies auch nicht als die Wahrheit verkaufen wollen.

      "Wie und wann kam das Leben auf die Erde?"
      Solange Ihr Wissenschaftler diese Frage nicht hundertprozentig beantworten könnt, beschränken Sie sich bitte auf die Fakten, die sie liefern können, und sagen zum Rest, "wir wissen es nicht."!
      DAS wäre seriös.
      • Luis vor 3 Monaten
        Es werden lediglich Thesen aufgestellt. Die Wissenschaft erhebt nicht den Anspruch, im Gegensatz zu Religionen, die Wahrheit zu kennen sondern stellt Vermutungen auf aufgrund von Indizien.
      • pipih vor 3 Monaten
        Das mit dem "Auftauchen" darf man sich ,soweit ich weiß , -nach heutigem Stand der Wissenschaft- wörtlich vorstellen...
        Das Leben wie wir es kennen ist in den meisten Fällen SAUERSTOFFabhängig, O2 gab es nicht immer auf der Erde. Erst durch anaerobe Mikroorganismen (Einzeller/ Bakterien..) , die im Wasser lebten und O2 als Stoffwechselprodukt abgaben, konnte unsere Atmosphere entstehen.

        So und jetzt noch einige andere Beiträge betreffend: in dem Artikel oben geht es nicht darum, wann LEBEN auf die Erde kam, sondern wann die ERSTEN TIERE auftauchten. Einzeller gehören nicht zu Tieren.
        Ferner handelt der Text NICHT davon, WIE ALT diese WURDEN sondern, davon, wann sie entstanden!!
      • Jensengard vor 3 Monaten
        http://www.j-area52.de.tl/EVOLUTION-1.htm
    • Oliver  •  vor 3 Monaten
      wie kann man nur glauben, von einem Schwamm abzustammen ?!?
      • P. vor 3 Monaten
        Was glaubst du denn, von Adam und Eva...lol
      • thomy vor 3 Monaten
        schau dein Gehirn an und du wirst es glauben!
      • Verrückter Mongo vor 3 Monaten
        Wenn man bedenkt wann die Bibel geschrieben wurde ist Adam und Eva nicht ganz falsch. Zumindest zu der Zeit als man noch nicht nachvollziehen konnte wie die Evolution von statten geht ;-). Jetzt muss man nur schauen wer es begreift und wer noch nicht so weit ist.
        Ich finde es höchst interessant zu wissen wo man herkommt, dann kann man sich vorstellen wo "die Reise" der Menschen noch hingehen wird. Vorausgesetzt es fällt kein Asteroid auf die Erde...
    • Thomas  •  vor 3 Monaten
      Das würde bedeuten, daß die ersten Schwämme inmitten der größten Vereissungsperiode der Erdgeschichte (Cryogenium 835 - 650 Millionen Jahre VorNormZeit) entstanden. Wahrscheinlich an damaligen heißen Tiefseequellen und Chemosynthese betreibend.
    • Marko  •  vor 3 Monaten
      Einzeller; Zweizeller usw. klar warum nicht, Pflanzen waren bzw sind auch die ersten Lebenden komplexen Organismen gewesen. so ein "Schwamm" könnte demnach auch Bindeglied zwischen Flora(Pflanzen(welt)) und Fauna(Tier(welt)) sein-- das "oder" sozusagen bei der Frage ob Huhn oder Ei, was da zuerst da gewesen sei. "Natürliche Schwämme" wachsen im Meer man nennt sich auch Korallen die wie wir wissen auch lebendig sind, sind eine art natürlicher Wasserfilter, natülich ist nicht jede Koralle ein Schwamm. Es werden und dürfen auch nur bestimmte Korallen zu Badeschwämmen verarbeitet werden.
      • Yahoo! Benutzer vor 3 Monaten
        @Marko: Nein, Schwämme sind nicht ein Bindeglied zwischen Pflanzen und Tieren. Schwämme sind aus der Familie der Polypen, man nennt sie wegen ihres verhornten Außenskelettes, dem kein Kalk eingelagert ist, auch "Weichkorallen". Ein Lebewesen, was klar als "Übergangsform" zählen kann sind Euglena's: Geißeltierchen, die Chlorophyl enthalten. Aber diese Einzeller waren wohl eher die Nahrung für die Schwämme. Und nach meiner Meinung war es ein Ei aus dem durch genetische Evolution das erste Huhn schlüpfte. Das "Huhn oder Ei" -Gleichnis ist für wahre Wissenschaftler sowieso zu blöd, da es von Kreationisten aufgestellt wurde.
    • Harald  •  vor 3 Monaten
      Schon toll, wie alt das Leben ( Unsere Vor-Vor-Vor Ahnen ) sind !
    • Jensengard  •  vor 3 Monaten
      es gibt sogar eine pflanze die sich nur durch die wurzel vermehr und ist somit bis zu 45 000 jahre alt
    • --  •  vor 3 Monaten
      Gott wird entzaubert.
      • Anton vor 3 Monaten
        Niemals! Im Gegenteil. Je länger und mehr die Wissenschaft erforscht und entdeckt, umso mehr wird sie feststellen, dass, was es ALLES zu wissen gibt, niemals ein Mensch wissen wird.
      • Tina vor 3 Monaten
        @Anton
        Und du meinst, die heutigen Wissenschaftler wären sich dessen nicht bewusst? ;)
        Zumal es auch kein Stück für die Existenz Gottes spricht, das der Mensch niemals alles wissen wird. Das wird er nicht, egal ob es Gott gibt oder nicht.
      • Yahoo! Benutzer vor 3 Monaten
        es wird entzaubert, das "Gott" ein in den Wolken sitzender greiser, männlicher Typ ist, ja. ABER: es ist unbestreitbar, das es eine höhere, ordnende Kraft existiert, die die physikalischen Prozesse im Universum lenkt. Überall funktionieren diese Prinzipien, ob nun in dieser Galaxis oder in einem anderem Sternenhaufen! Man kann diese höhere Macht "Gott" nennen...wenn man den möchte
    • Fussballdoktor  •  vor 3 Monaten
      Wie ? Noch älter wie Jopie Heesters ?
    • Jensengard  •  vor 3 Monaten
      http://www.biologie.uni-ulm.de/extern/waldbau/buddensiek.htm
    • Anton  •  vor 3 Monaten
      Ist es nicht so, dass sich Land bildet, indem Lava aufsteigt?
      Ist es nicht auch so, dass Land wieder verschwindet, indem es nach Millionen oder Milliarden von Jahren wieder in der Lava versinkt?
      Wie viele Fossilien werden wir wohl niemals zu Gesicht bekommen, weil sie im Laufe der Jahrmillionen wieder eingeschmolzen wurden?!
      Demnach müsste es unmöglich sein, das erste Lebewesen der Erde zu finden.
    • Jensengard  •  vor 3 Monaten
      das ist doch schon ewig bekannt .das schwämme die ältesten tiere sind.
      http://mein-koeln.blog.de/2009/04/17/10-aeltesten-tiere-welt-5959615/
      es gibt aber auch pflanzen die bis zu 11000 jahre alt werden können.
    • Bennett  •  vor 3 Monaten
      bestimmt gibt es auch welche die Millarden jahre alt sind aber die sind vllt alle kleine als ein staubkorn oder sie sind schon verschwunden in den gesteinsschichten der erde