Die beste Erklärung für diese Beobachtungen sei salzhaltiges Wasser, sagte Alfred McEwen vom Mond- und Planetenlabor der Universität Arizona, der die Aufnahmen des Forschungssatelliten auswertet. Allerdings sagte er, dass es bisher nur Indizien gebe, ein direkter Beweis für die Existenz von Wasser aber weiter fehle. In jedem Fall sei davon auszugehen, dass es sich nicht um sprudelnde Bäche, sondern eher um unterirdische Wasserläufe handele. Die dunkle Färbung der Oberfläche komme nicht durch Nässe, betonte McEwen, sondern eher durch unterirdische Wasserläufe.
Auf dem Mars ist in nördlichen Regionen gefrorenes Wasser entdeckt worden, und auch die Formung der Oberfläche des Planeten deutet auf die Existenz von Wasser hin. Flüssiges Wasser ist bisher aber nicht gefunden worden. Im August 2012 soll ein unbemanntes NASA-Fahrzeug im Gale-Krater landen, um nach Spuren von Leben zu suchen. Nach dem Ende des 30-jährigen Space-Shuttle-Programms hat die NASA ihren Fokus auf die Erforschung des roten Planeten gelegt. Bis 2030 will sie ein Raumschiff entwickeln, das fähig ist, Menschen auf den Mars zu bringen.


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