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    Nashorn-Mafia schlägt in Museum in Baden-Württemberg zu

    Erneut Hörner von ausgestopften Tierköpfen gestohlen

    Die Nashorn-Mafia hat erneut zugeschlagen und aus einem Museum in Baden-Württemberg die Hörner zweier ausgestopfter Tierköpfe gestohlen. Bereits am Samstagabend hätten Unbekannte die Hörner aus einem Museum in Bad Säckingen entwendet, sagte ein Sprecher der Waldshuter Polizei. Wie viele Täter am Werk waren, sei unklar. Einer der Einbrecher hinterließ laut den Ermittlern jedoch eine DNA-Spur, weil er sich beim Diebstahl verletzt habe: Am Tatort fanden die Beamten demnach einen abgerissenen Fingernagel der von einem der Diebe stammen müsse.

    Erst im Februar hatten Unbekannte aus einem Museum in Offenburg die Hörner eines Nashorn-Plastinats gestohlen. Die beiden Taten reihen sich in eine ganze Serie von Nasenhorn-Diebstählen in Deutschland und Europa ein. Nashorn-Hörner sind vor allem in Ostasien sehr begehrt: Laut der Umweltschutzorganisation WWF werden beispielsweise in Vietnam für 100 Gramm Nasenhorn-Pulver bis zu 2000 Euro gezahlt. Das Pulver gilt dort als Potenz- und Heilmittel.

    Es sei nicht auszuschließen, dass zwischen den Taten in Bad Säckingen und Offenburg eine Verbindung bestehe, sagte der Polizeisprecher weiter. Im Zusammenhang mit dem Offenburger Fall nahm die Polizei bereits Ende Februar einen Verdächtigen fest. Er sitzt seitdem in Untersuchungshaft.

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