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    NDR: MRSA-Keime in mehr als jedem zweiten Schweinestall nachgewiesen

    Hamburg (dapd-nrd). Der gefährliche Erreger MRSA kommt in konventionellen Tierhaltungsbetrieben deutlich häufiger vor als in ökologisch bewirtschafteten Ställen. Das ist das Ergebnis zweier Langzeit-Studien der Freien Universität Berlin und der Tierärztlichen Hochschule Hannover im Auftrag des Bundesagrarministeriums, wie der Hörfunksender NDR Info berichtet. MRSA (Methicillinresistenter Staphylococcus aureus) wurde auch als sogenannter Krankenhauskeim bekannt.

    Die Forscher stellten bei der Überprüfung von Schweinehaltungsbetrieben unter anderem aus Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und den neuen Bundesländern fest, dass sogenannte MRSA-Keime bei bis zu 60 Prozent der konventionellen Betriebe nachweisbar waren. Bei den ökologischen Betrieben lag die Quote lediglich bei 25 Prozent.

    Einer der Hauptgründe für den hohen Verbreitungsgrad von MRSA-Keimen in konventioneller Tierhaltung ist nach Angaben der beiden Hochschulen, dass die Erreger durch den Zukauf von Tieren in die Betriebe gelangen und sich dort ausbreiten. Die ökologische Haltung sei im Gegensatz dazu ein geschlossenes System.

    dapd

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