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    Nerz nennt Kritik an Piratenpartei "billig und nicht angemessen"

    Berlin (dapd). Der Bundesvorsitzende der Piratenpartei, Sebastian Nerz, verteidigt seine Partei gegen den Vorwurf rechtsextremer Tendenzen. "Es gibt keine Nähe der Piraten zu Rechtsextremen", sagte Nerz der Zeitung "Die Welt" (Dienstagausgabe) laut Vorabbericht. Es gebe klare Aussagen in der Satzung, von Landesvorständen und des Bundesvorstandes. "Wir lassen keine rechtsextremen Tendenzen zu", versicherte er.

    Die Reaktionen aus anderen Parteien auf Äußerungen des Fraktionsgeschäftsführers der Berliner Piraten, Martin Delius, nannte Nerz nicht angemessen. "Die Piratenpartei in die rechte Ecke zu stellen ist eine Überbewertung der Aussagen und übersieht das Engagement sehr vieler Mitglieder gegen rechts", sagte er.

    Delius hatte dem "Spiegel" gesagt: "Der Aufstieg der Piratenpartei verläuft so rasant wie der der NSDAP zwischen 1928 und 1933." Später bat er um Entschuldigung.

    dapd

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