Der Weg für neue Top-Level-Domains ist frei. Wie die Internet-Adressverwaltung Icann mitteilte, seien 1.930 Bewerbungen für die neuen Webadressen-Endungen eingegangen. Zusätzlich zu den gängigen Formaten wie beispielsweise .de, .com oder .net wird es voraussichtlich ab Anfang 2013 auch Endungen wie .berlin, .lidl oder .yahoo geben. Auch Domains mit arabischen oder chinesischen Schriftzeichen sind künftig zulässig. Die Bewerbung für eine solche Top-Level-Domain ist ausschließlich Konzernen und Institutionen vorbehalten, da der Betrieb einer solchen Adresse extreme Kosten verursacht: Eine entsprechende IT-Infrastruktur muss vorhanden sein und gepflegt werden können. Der Großteil der Bewerbungen kam aus Nordamerika und Europa. Haben sich zwei Kandidaten für dieselbe Adress-Endung beworben, müssen sie sich untereinander einigen. Andernfalls wird die Domain versteigert. Übrigens: Alleine für die Bewerbung für eine solche Domain werden knapp 150.000 Euro fällig.
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