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    Neuer Wirbel um den Soli

    Berlin (dapd). Die FDP sorgt mit neuen Überlegungen zu einer Senkung des Solidaritätszuschlags für Unruhe in der Berliner Koalition. Hintergrund ist ein mögliches Scheitern der eigentlich beschlossenen Steuerentlastungen im Bundesrat. FDP-Vizechefin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger sagte der Tageszeitung "Die Welt": "Der Soli ist Plan B. Das galt von Anfang an."

    Dies sehen CDU und CSU jedoch anders. Aus Unions-Kreisen verlautete, es gebe "keine Erwägungen für einen Plan B". Vielmehr setze die Union darauf, dass die SPD-geführten Länder im Bundesrat den schwarz-gelben Plänen für Steuerentlastungen zustimmen werden. Schließlich gebe es hierzu verfassungsrechtliche Vorgaben.

    Auch Leutheusser-Schnarrenberger äußerte sich grundsätzlich zuversichtlich, dass die Bundesländer das schwarz-gelbe Steuerkonzept billigen. Die FDP-Politikerin betonte: "Der erste Schritt umfasst die Anpassung der Freigrenzen an das verfassungsrechtlich Notwendige. Das können SPD und Grüne gar nicht blockieren."

    Die Spitzen von Union und FDP hatten sich darauf geeinigt, die Bürger bei der Einkommensteuer in zwei Schritten 2013 und 2014 um sechs Milliarden Euro zu entlasten. Den Löwenanteil will der Bund stemmen. Die SPD hat trotzdem angekündigt, im Bundesrat mit Nein zu stimmen, um Ländern und Kommunen jegliche weitere Last zu ersparen.

    Leutheusser-Schnarrenberger sagte dazu: "Das ist jetzt nur Getöne. Wenn es im Bundesrat zur Abstimmung kommt, wird die Lage anders aussehen." Die Opposition wolle "nur den Boden bereiten für andere Forderungen".

    Die FDP-Vizechefin fügte hinzu: "Die Länder haben eigene Interessen - etwa bei den Bundeswehrstandorten." Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) werde "sich in klugen Verhandlungen mit den Ländern durchsetzen".

    Die Pläne der schwarz-gelben Koalition sehen vor, den Grundfreibetrag um rund 350 Euro anzuheben. Auch soll die sogenannte Kalte Progression bekämpft werden.

    dapd

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    12 Kommentare

    • Y.  •  vor 6 Monaten
      Endlich abschaffen!
      Erhebung kostet mehr als der Soli bringt.
    • lästerer  •  vor 6 Monaten
      Wer lügt denn nun ?
    • sabineffm  •  vor 6 Monaten
      doch können sie, dann muss es halt anders gemacht werden. wofür gibts denn den bundesrat ? gilt da auch die pofalla demokratie "ich kann den sch,,, nicht mehr hören " ?
      diese taktischen wortspielerein die anderen schlecht aussehen lassen zu wollen allein sind schon unnötig. da fehlts überall schon an der kinderstube, ekelhaft.
      • Robert vor 6 Monaten
        Zur Situation der Westerwelle FDP: Die Bedeutungslosigkeit der FDP kann man auch am Ausgang der Berliner Wahl erkennen: FDP: 5 Minister, 95 Bundestagsabgeordnete, Vizekanzler, Rederecht Bundestag und Zugang zu den Medien und zur Wirtschaft erhielten 1,9 % der Stimmer, während die weitgehend unbekannten Piraten aus dem Stand 9 % der Stimmen erhielten. Wenn die FDP bei der nächsten Bundestagswahlan der 5% Hürde scheitert, werden wir von der FDP kaum noch etwas hören. Außer: dass einige der sogenannten Spitzenleute bei Firmen, die sie vorher unterstützt haben, untergekommen sind.
    • Heike  •  vor 6 Monaten
      der Soli sollte ursprünglich für 2 Jahre gelten. So sagte es seinerzeit Helmut Kohl.Einem Politiker kann man nicht trauen.Sie versprechen viel und halten gar nichts.Die Politik wird von der Wirtschaft regiert! Aber das Volk ist ja sowas von bequem.Gibt es neue Gesetze,geht ein Aufschrei durch die Medien,dauert meist nur etwa drei Tage,dann ist wieder Ruhe.was nutzt es dagegen zu sein und nichts zu unternehmen?
      • ichbinsauer vor 6 Monaten
        Entschuldige Heike, aber der Soli wurde zwischenzeitlich tatsächlich mal ausgesetzt, dann aber sehr schnell wieder in Kraft gesetzt. Das der Soli inzwischen schon lange für andere Ausgaben genutzt wird, wird aber unter den Teppich gekehrt.

        Und Abschaffung des Soli dient auch nicht den Geringverdienern und Leiharbeitern, die zahlen den in der Regel überhaupt nicht.
    • ZG61  •  vor 6 Monaten
      Deutschland ist schon lange kein Sozialstaat mehr. Da kann man den Soli auch abschaffen.
      Hartz 4 ist der Beruhigungslutscher, damit die Leute nicht auf die Straße gehen. Das hat mit Solidarität nix zu tun. Hartz 4 bräuchten wir eigentlich überhaupt nicht, wenn die Raffkes nicht die Industriearbeitsplätze incl. Know how ins Ausland verschachert hätten.
      Industriearbeitsplätze, das sind die Arbeitsplätze für die Leute, die kein Abitur haben oder machen konnten, warum auch immer.
      • sabineffm vor 6 Monaten
        bitte bei birne bedanken !! !
      • ZG61 vor 6 Monaten
        @Sffm - bei dem auch noch bedanken? -
        Der war's auch nicht alleine. Bastaschröder ist aus dem selben Holz geschnitzt. Er hat der Zeitarbeit ´doch Tor und Tür geöffnet usw. usw.
    • Buck  •  vor 6 Monaten
      Die Steuerentlastung ist ein keine Entlastung, sondern die Zwangsauszahlung eines Staatskredites an Private, um deren Kaufkraft durch Preissteigerungen besser abschöpfen zu können. Das Ziel dabei ist die Entschuldung des Staates durch Inflation, wobei die Bezieher höherer Einkommen im Vorteil sind.
    • charlymann  •  vor 6 Monaten
      Weg mit dem Soli ihr verlogene Bande!
    • Thomas M  •  vor 6 Monaten
      Wir in Westen brauchen keine Soli Ost nach 20 Jahre zwangs abgaben. Wir brauchen auch keine FDP oder NPD verbrecher auch nicht.
    • Querdenker  •  vor 6 Monaten
      Soli
      EU

      19% Mwst.
      Beamtenstatus
      usw.

      alles Betrug ... ach Scheiss drauf - hilft eh nichts mehr

      DER TROG DER BLEIBT, DIE SCHWEINE WECHSELN
    • Philosoph  •  vor 6 Monaten
      Im Bundesrat werden Sachsen-Anhalt und Thüringen (CDU) einer Senkung des Solidaritätszuschlags sicher nicht zustimmen!
    • Bea Krom  •  vor 6 Monaten
      Die Gelben haben doch gar nichts mehr zum überlegen. Die sollen sich mal Gedanken machen ob sie überhaupt noch 3% erreichen
    • Thomas M  •  vor 6 Monaten
      Nach die Begrüßungsgeld die Ossi's, MDR bereicherung von die GEZ zahler West, jetzt die Soli ohne ende.
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