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    Nordkoreas Machthaber Kim Jong Il ist tot

    Jüngster Sohn Kim Jong Un zum Nachfolger ernannt

    Nordkoreas langjähriger Machthaber Kim Jong Il ist tot. Der "Geliebte Führer" sei am Samstagmorgen im Alter von 69 Jahren auf einer Bahnfahrt außerhalb der Hauptstadt Pjöngjang an einem Herzinfarkt gestorben, teilten die Staatsmedien mit. Zum Nachfolger an der Spitze des international isolierten Staats wurde sein jüngster Sohn Kim Jong Un ernannt.

    "Alle Parteimitglieder, Soldaten und die Öffentlichkeit sollten nun treu der Führerschaft von Kamerad Kim Jong Un folgen", verkündete eine schwarzgekleidete Sprecherin im nordkoreanischen Staatsfernsehen unter Tränen. Fernsehbilder aus dem autoritär regierten Staat zeigten schluchzende Mitglieder der Staatspartei. Die amtliche Nachrichtenagentur KCNA berichtete von Szenen "unbeschreiblicher Trauer" auf den Straßen der Hauptstadt.

    "An der Spitze der koreanischen Revolution steht nun Kim Jong Un", meldete KCNA. Südkoreanische Beobachter rechneten zunächst weder mit einem Machtkampf noch mit einem klaren politischen Richtungswechsel in Nordkorea. In Südkorea wurde die Armee nach der Todesnachricht in Alarmbereitschaft versetzt und eine Dringlichkeitssitzung des Sicherheitsrats anberaumt. Präsident Lee Myung Bak rief seine Landsleute zur Ruhe auf. Er und US-Präsident Barack Obama berieten telefonisch über die Lage.

    Die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap meldete unter Berufung auf Regierungsvertreter, Nordkorea habe an der Ostküste zwei Kurzstreckenraketen mit einer Reichweite von etwa 120 Kilometern getestet. Der Abschuss habe aber offenbar nichts mit Kims Tod zu tun. Offiziell befindet sich Pjöngjang seit dem Koreakrieg (1950-1953) im Kriegszustand mit Seoul. Militärische Zwischenfälle an der Waffenstillstandslinie sorgen immer wieder für Spannungen.

    Kim Jong Il hatte 1994 die Macht von seinem Vater Kim Il Sung übernommen. Er galt seit langem als gesundheitlich angeschlagen. Kim Jong Un, der 1983 oder 1984 geboren und zeitweise in der Schweiz ausgebildet worden sein soll, erhielt wichtige Posten in Militär und Partei und trat seit September 2010 regelmäßig an der Seite seines Vaters auf.

    Außer Nordkoreas wichtigstem Verbündeten China kondolierten auch Russland und Japan. Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) sprach von einer "Chance" und erklärte, Pjöngjang müsse jetzt auf "Frieden, Versöhnung und Ausgleich" setzen.

    Der Vorsitzender des deutsch-koreanischen Forums und parlamentarische Staatssekretär im Finanzministerium, Hartmut Koschyk (CSU), erblickte ebenfalls erste Anzeichen für einen Wandel. Der "Saarbrücker Zeitung" sagte er: "Ich glaube, auch die Uhr der Diktatur in Nordkorea läuft ab."

    Dagegen sah Grünen-Chefin Claudia Roth wenig Chancen für eine Öffnung. Der "Rheinischen Post" sagte Roth, nach ihrem letzten Besuch in Nordkorea im April schließe sie nicht aus, dass Nordkoreas neuer starker Mann "gefährlicher" als sein Vater sei. Der ständige EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy rief Nordkorea auf, für "Frieden und Stabilität" zu sorgen.

    Nordkorea ist vor allem wegen seines umstrittenen Atomprogramms isoliert. Die Wirtschaft im Norden liegt auch aufgrund der harten Sanktionen danieder, die Bevölkerung leidet immer wieder unter Hunger. Opposition wird in dem militärisch hochgerüsteten Staat rücksichtslos unterdrückt.

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    97 Kommentare

    • Florian G  •  vor 5 Monaten
      Ein alter, verwirrter, desorientierter Mann der weder die eigene, noch die Realität seines Volkes, wahrgenommen hat, ist gestorben. Weder ein ruhmreiches Leben noch ein ruhmreiches Ende. Irgendwann holt es jeden ein.
    • bodil  •  vor 5 Monaten
      Diese 1.30 grossen jungens sind mit vorsicht zu genießen...brandgefährlich!!!! aber wie immer, der eine geht und der andere kommt...!!!!!
    • Willbur  •  vor 5 Monaten
      Wenn bei denen ein #$%$ verreckt, hat der schon vorsorglich seinen nächsten Kotzbrocken bestimmt.Da kann man nicht warten, bis einer den Löffel abgibt, die muss man gleich mit Nachkommen auslöschen, sonst wird da nie Ruhe und Demokratie Einzug halten.
    • USA-my Home  •  vor 5 Monaten
      Hey Yahoo.de,was das hier mitThusneld A.Koennt ihr nicht euer forum unter kontrolle bekommen sonst denken wir hier noch das alle Deutschen so sind !!
      • USA-my Home vor 5 Monaten
        thanks Yahoo das ihr seine vulgaeren kommentare endfernt habt.
      • oh-Mann vor 5 Monaten
        Unser möchtegern-Ami läßt uns hoffen,daß die Amerikaner anfangen zu denken!
      • Soldknecht-MEWW- vor 5 Monaten
        Mann: Einige taten es schon immer. Ich kanne genug Amis(Ja, auch aus Texas), die stolze Besitzer eines Verstandes sind. Leider sind sie dort wie überall sonst auf unserem hübschen Planeten in der Unterzahl.
    • Bromberina  •  vor 5 Monaten
      Da war wohl der letzte Thaiporno zu hart für den alten Bock.
    • Peter  •  vor 5 Monaten
      Mein Kommentar ist weg?Was soll das.wir leben doch in einem Land der Meinungsfreiheit.ODER???
      • EndeGelände vor 5 Monaten
        das ist nicht .de am ende,sondern .com
        deswegen scheisst yahoo auf alle!!!
      • pat_ vor 5 Monaten
        meiner auch, dabei wollte ich doch nur sagen: ruhe sanft, geliebter führer! wir werden dich vermissen :P
      • Lars vor 5 Monaten
        Kommt ganz auf die Meinung an. :-(
    • Martin  •  vor 5 Monaten
      Hoffentlich war es so richtig schön schmerzhaft. Schmor in der Hölle.
      • Soldknecht-MEWW- vor 5 Monaten
        Du glaubst an das Märchen von der Hölle? Dann leidest du jetzt schon mehr als er es an dem Infarkt tat....
    • tschortsch  •  vor 5 Monaten
      Was für ein Speckgesicht . . .
    • WOLF09  •  vor 5 Monaten
      Jetzt sollten die Amerikaner dort einfallen denn jetzt gibt es eine Putt-Situation!!
      • Groschi Barockmöbelfan vor 5 Monaten
        Nicht eher eine Un-Situation?
      • jazzabell vor 5 Monaten
        Wolf009 . nach Ansicht von Miss Palin ist Nordkorea doch ein Verbündeter der Amis , also brauchen sie dort auch nicht einfallen ! Und was sollen sie auch dort , da gibt es doch nichts zu holen !
      • pattaya_no_1 vor 5 Monaten
        Schwachsinn, es fehlt nur der Kopf, der durch einen Anderen ersetzt wird. Es wird sich dadurch nicht gleich die Ideologie ändern und man darf den Militärapparat nicht unterschätzen. Dem Volk fehlt es zwar an den wichtigsten Dingen des täglichen Lebens, aber das Militär ist gut ausgerüstet.
    • Thorsten Sonnenschein  •  vor 5 Monaten
      mann oh mann,nur politspezialisten am start,aber was mich wundert,da wird über nordkorea rumphilosophiert,könnte man ja fast denken ,ihr seit alle mit dem notwendigen insider wissen ausgestattet, und euer leben hängt davon ab.wie wärs denn mal wenn ihr euch um die probleme im eigenen land kümmern würdet,da besteht absoluter handlungsbedarf,in jeglicher richtung,da dürfte für jeden was dabei sein,aber komischerweise juckt das keinen #$%$alles exilanten aus nordkorea,die hier posten,und ich darf diese ganze asylantenbande mit meiner arbeit durchziehen,geht halt wieder rüber wenn ihr hier nicht für veränderungensorgen wollt,staatdessen machen sis hier weltpolitik,es gibt schon genug von den schwallerboys and girls,euch braucht wirklich niemand
    • Yahoo! Benutzer  •  vor 5 Monaten
      Dank fuer f'l'i'r't'e'n'cafe*de,wo Ich meine wahre Liebe unglaublichen getroffen habe.Er is 40+Jahr alt, reiche, erfolgreiche

      und charmante.Wir verlieben sich sehr ineinander.
    • Steffen  •  vor 5 Monaten
      Wenn die Chinesen, die jetzt auch eine Industrienation sind, schlau sind, setzen die den neuen Machthaber dermaßen unter Druck, daß er seine sture politik aufgibt und dem Volk seine freiheit gibt (Siehe damals DDR). Wenn China und Südkorea ein politisch stabiles Nordkorea aufbauen, hätte die Menschlichkeit gewonnen. Zu wünschen wäre dies
    • Rainer  •  vor 5 Monaten
      Ein solcher Mistbock geht, der andere seine Sohnemann steht schon in den Startlöchern. Ändern wird sich in diesem Miststaat rein gar nichts
    • pattaya_no_1  •  vor 5 Monaten
      Ein Segen für die Menschheit. Vermutlich wird sich nicht viel für das eigene Volk ändern. Ob sein Nachfolger(Sohn) Reformen einleiten wird, möchte ich bezweifeln. Die Ideologien der Führungsetagen stecken auch in vielen Köpfen der Koreanern, was man nicht von heute auf morgen beseitigen kann.
    • Iveco Truck  •  vor 5 Monaten
      "Jüngster Sohn Kim Jong Un zum Nachfolger ernannt".

      Und wer jetzt noch glaubt, das sich da was ändert, der sollte sich auch auf den Weihnachtsmann freuen!
    • Manfred  •  vor 5 Monaten
      Um den ist es nicht schade. Hoffentlich bricht dieses absurde System bald zusammen.
    • kasimi  •  vor 5 Monaten
      Selbst die Hoelle ist fuer dieses Ungeheuer zu schade. Da muss der Teufel aufpassen, dass er nicht seinen Job verliert.
    • Lars  •  vor 5 Monaten
      Dieses Land ist mit dem Gebiß eines Hais vergleichbar. Fällt ein Zahn aus, steht der nächste schon bereit...
    • G.M.K.  •  vor 5 Monaten
      Mal schauen, ob der Sohnemann nun von der kurzen Leine gelassen wurde und endlich einsieht, dass man sein Volk nicht hungern lassen darf.
      Lange dürfte er nicht warten, denn die Zeiten für Feudalherren sind gezählt seit der Erfindung des Internet.
    • Yahoo! Benutzer  •  vor 5 Monaten
      Solange es China gibt, hat Nordkorea von außen selbst mit einem toten Kim Jong Il rein gar nichts zu befürchten! Verstehe die Freude der meisten gar nicht, dort wird sich nichts ändern, sein Sohn wurde bereits zum Nachfolger ernannt und er wird laaange regieren, er ist nämich erst Ende 20!
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