Der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) steht heute dem Untersuchungsausschuss des Bundestags Rede und Antwort zu Pannen bei der Verfolgung der rechtsextremen Gruppe NSU. Im Mittelpunkt sollen dabei die Ermittlungen zur Ermordung des Internetcafé-Besitzers Halit Yozgat im April 2006 in Kassel stehen. Bouffier war damals Innenminister des Landes Hessen.
Erwartet werden Fragen von Ausschussmitgliedern zu einem Mitarbeiter des Landesverfassungsschutzes, der sich zur Tatzeit in dem Café aufgehalten haben soll. Er zählt aber nicht zu den Beschuldigten im NSU-Verfahren. Zudem will der Ausschuss klären, ob Hessen damals einer Weitergabe des Falls an das Bundeskriminalamt widersprochen hat.



