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    Bereits mehr als 220 Kältetote in Europa

    Deutschland: Temperaturen bis minus 35 Grad gemessen

    Deutschland hat sich in einen Eiskeller verwandelt: In großen Teilen Thüringens und Sachsens wurde nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach in der Nacht die Marke von minus 20 Grad Celsius unterschritten. Das war die bisher frostigste Nacht dieses Winters. Im sächsischen Bad Elster maß der DWD mit minus 23,6 Grad die niedrigste Temperatur. Die Zahl der Kältetoten in Europa stieg auf über 220.

    Der Wetterdienst Meteomedia meldete von seinen Messstationen sogar noch eisigere Temperaturen. So wurden demnach am Funtensee in Bayern minus 35,3 gemessen. Im sächsischen Morgenröthe-Rautenkranz waren es immerhin minus 27,8 Grand und in Deutschneudorf im Erzgebirge minus 26,4 Grad. Laut DWD bleibt es auch in den kommenden Tagen weiter sehr kalt. Für die Nacht zum Samstag wird erneut strenger Frost von bis zu minus 20 Grad erwartet.

    In Europa starben zahlreiche Menschen in Folge der Kältewelle, vor allem in Polen und der Ukraine. Trotz tausender Großzelte, in denen sich die Menschen aufwärmen können, bekommen die ukrainischen Behörden die Lage nicht in den Griff. Binnen 24 Stunden stieg dort die Zahl der Toten von 63 auf über hundert, mehr als 1600 Menschen mussten sich wegen Unterkühlung oder Erfrierungen im Krankenhaus behandeln lassen.

    In Polen erfroren binnen acht Stunden weitere acht Menschen, die meisten von ihnen Obdachlose. Damit stieg die Zahl der Toten dort auf 37. Die Behörden riefen die Bevölkerung auf, verstärkt auf bedürftige Mitmenschen zu achten. Im vergangenen Winter war die Lage noch katastrophaler: Damals starben 212 Menschen den Kältetod.

    Russlands Behörden meldeten 64 Kältetote - allerdings seit Anfang des Jahres. Dort reichten die Temperaturen von minus 25 Grad in Moskau bis minus 51 Grad im nordostsibirischen Oimjakon. Dramatisch ist auch die Lage für die abgelegenen Dörfer Bulgariens, die durch Schnee und Eis nun völlig von der Außenwelt abgeschnitten sind. Immer wieder sterben die Menschen dort in ihren unbeheizten Häusern. Allein zwischen Donnerstag und Freitag wurden nach Angaben der Medien die Leichen von sechs Männern gefunden.

    In Rumänien wurden zwei weitere Tote gemeldet, in Tschechien und der Slowakei jeweils ein Toter. Im Nordosten der Slowakei froren die Wasserleitungen ein, tausende Menschen sind ohne fließendes Wasser. In Großbritannien rief der Wetterdienst für das erste Mal in diesem Winter die zweithöchste Warnstufe aus.

    Deutschland gefriert: Ein Flug über HamburgBeim Flug über Hamburg sieht man deutlich, dass auch mächtige Flüsse wie die Elbe langsam 'Eisprobleme' haben. Eisschollen treiben auf dem Fluss, Schiffe bahnen sich vorsichtig ihren Weg.

    Auch in Italien hat die Kältewelle inzwischen das ganze Land erfasst. In Mailand im Norden des Landes erfror am Donnerstag ein Obdachloser. In der Toskana waren aufgrund des Winterwetters mehr als 2000 Menschen von Stromausfällen betroffen. In der Nähe von Neapel mussten 45 Rentner von Rettungskräften aus einem im Schnee steckengebliebenen Bus geholt werden.

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    28 Kommentare

    • A.  •  vor 3 Monaten
      Komisch,früher war es ganz normal,dass es im Winter kalt war und Schnee fiel,heutzutage ist das was besonderes...
      • Meckertante vor 3 Monaten
        Das kommt Dir nur so vor. Früher hat man sich auch über das Wetter ausgetauscht. Ob im Gespräch oder brieflich, es war schon immer ein beliebtes Thema, auch um Gesprächspausen zu überbrücken. In Tageszeitungen wurde stets über extreme Wetterlagen berichtet.
      • jazzabell vor 3 Monaten
        Richtig , Meckertante ! Früher war die Medienberichterstattung aber noch nicht so flächendeckend wie heute via Internet ! Deswegen kommt es einigen auch so vor als wenn heute ganz besonders intensiv darüber berichtet wird ! Obwohl , so einiges was berichtet wird ist n ur zum Lachen ! So ein bisschen Hype wird schon drum gemacht !
      • Ebook vor 3 Monaten
        falls möglich, würde die bundesregierung einen zähler an die schneeflocken machen und dann käme die gebühreneinzugszentrale.
    • Nils  •  vor 3 Monaten
      Hah... ... dieses verdammte Wetter... ... ... lässt mich kalt. (¬_¬)
    • Yahoo! Benutzer  •  vor 3 Monaten
      Die Abhängigkeit von Konzernen macht´s möglich, dass heutzutage noch mehr Menschen erfrieren als früher. Heute kann kaum mal jemand in den Wald gehen und für den nächsten Winter holz sammeln. Der Mensch macht sich kaputt. Man kann´s ihm tausendmal sagen. Er hält unsereins für plem plem. Noch nie wurde so viel Energie verbraucht wie heutzutage.
      Viele Dinge und Handlungen, die von mechanischen Vehikeln unterstützt wurden, werden heutzutage mit Strom bewegt. Jedes kleinste Ding, von der Zahnbürste bis zur Uhr, bedarf entweder Strom oder Batterien. Wenn da - wie heutzutage viele Leute, jemand durch das Raster des sogenannten Wohlstandes fällt, ist er fällig.
      Eine Lobby hat nur, wer mitschwimmen kann. Die Angeren gehen gnadenlos unter.
      Schlechtes Gewissen wurde abgeschafft. Aber irgend wann holt es Denjenigen mit Brachialgewalt ein.
      Der Aufruf der Behörden in Deutschland, Obdachlose zu sich zu nehmen, birgt ebenfalls viele Gefahren in sich. So kann man durch Mildtätigkeit einen Verbrecher ins Haus holen.
      So geht das nicht. Hier -und genau hier, war und ist der Staat gefragt, der solchen Entwicklungen im Vorfeld verhindern kann und soll.

      XS
      • Jost vor 3 Monaten
        Viele grüne Daumen möcht ich drücken.
      • Waldegg vor 3 Monaten
        Vor meinem Haus stapeln sich etwa 20 Raummeter Holz, aus dem Wald geholt, gesägt, gespalten und 2 Jahre getrocknet. Während ich mit meinem Nachbar im Wald schuftete (hat trotzdem Spass gemacht), sind die Dauermeckerer an uns vorbei sparzieren gelaufen und haben gute Ratschläge ausgeteilt.
        Brennholz gibt freimal warm, beim Sägen, bei Spalten und dann im Ofen.
        Momentan sitze ich im warmen Wohnzimmer und halte den Rücken an den Kachelofen.
      • Yahoo! Benutzer vor 3 Monaten
        @Waldegg. Da gehören Sie zu den Priviligierten, die noch die Möglichkeit haben - Holz zu holen,und es zu stapeln.
        XS
    • keiner da  •  vor 3 Monaten
      Mano, ich will endlich meine versprochene Klimaerwärmung...
      • Jost vor 3 Monaten
        Ich habs warm, ohne Heizung. Aber mich schüttelts wenn ich von der Kälte lese.
    • Yahoo! Benutzer  •  vor 3 Monaten
      die müssen uns net sagen das es kalt ist das wissen wir schon selbst
    • Mibi  •  vor 3 Monaten
      Es gibt keine Sibirische Kält. Entweder ist Kälte oder nicht. Und die Kälte hat übrigens auch Sibirien im Griff.
      • Jost vor 3 Monaten
        Wenn die Kälte von Osten kommt, kommt sie wohl von Sibirien.
        Man spricht ja auch vom Azorenhoch oder Islandtief.
    • isjalustig  •  vor 3 Monaten
      viele bedauern aber keiner schämt sich .
      wie tief kann man noch sinken .
    • Vitali  •  vor 3 Monaten
      haha, mit sibirishen kälten hats es gar nichts zu tun, in sibirien sind jetzt minus 53°
    • LonewolfTitan  •  vor 3 Monaten
      Und unsere Politker sitzen im Warmen. Die Frau Merkel bettelt in China, denn da erhoft Sie einen Euro! Armes Merkelland wie dienlich sind deine Politiker.
    • Fritz Katz  •  vor 3 Monaten
      ich bin grade für einige tage in malaga, südspanien....
      heute hats plus 9grad .. hab von einheimischen zu hören bekommen "so kalt wirds hier nie!!" .. .. also, alle jammern - aber hier doch etwas übertrieben, das jammern.!
    • Wolfgang  •  vor 3 Monaten
      Da ist mal ein wenig kalter Winter in Deutschland und alle fangen an zu heulen ...
      • Nils vor 3 Monaten
        Ganz besonders schlimm sind diejenigen, die darüber rumheulen, das andere sich beschweren... ; )
    • wolfgang j  •  vor 3 Monaten
      den Eiswalzer tanzen wir.
    • anoymus  •  vor 3 Monaten
      naja es trifft die notleidenden armen bettler

      die osteuropa- schmarotzer bettler bleiben verschont

      heute habe ich wieder 10 bettler aus osteuropa in frankfurt gesehen

      ihre bettelscheine sind mittlerweile digitalisiert und ausgedruckt vorzufinden
    • Roman  •  vor 3 Monaten
      ein wenig mehr C02 und es wird schon waermer ...dafuer sorgen schon unsere firmen und diese politiker ,,,
    • HPM  •  vor 3 Monaten
      Seht,s positiv, wenn dein Schatz zu dir sagt, mich friert, wärm mich bitte. Überhaupt, kann nur noch aufwärts gehen.
    • Wolf  •  vor 3 Monaten
      Deutschland hat sich in einen Eiskeller verwandelt: In großen Teilen Thüringens und Sachsens wurde nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach in der Nacht die Marke von minus 20 Grad Celsius unterschritten. Das war die bisher frostigste Nacht dieses Winters. Im sächsischen Bad Elster maß der DWD mit minus 23,6 Grad die niedrigste Temperatur. Die Zahl der Kältetoten in Europa stieg auf über 220.

      Der Wetterdienst ..

      Und wieviele Tote gibt es in Deutschland unter über 100000 Obdachlosen?
      Das verschweigt leider die deutsche StaatsPresse!
    • Werner  •  vor 3 Monaten
      Früher war es auch sehr kalt, ich erinnere mich noch sehr gut, nur wurde da kein solches Theater gemacht. Allerdings ist es eine Schande, dass Deutschland noch Obdachlose hat.
    • expat  •  vor 3 Monaten
      Bei mir ist es auch 'saukalt' jetzt, meine Nachbarn sagen : sobrang lamig, denn die Nachttemperatur betraegt nur 24 Grad Celsius, morgen Mittag sind dann 30 Grad zu messen. Die Einen so, die Anderen anders.
    • KitKat  •  vor 3 Monaten
      Das ist doch nicht sibirisch. Wir leben seit 5 Jahren im Norden Vermonts an der kanadischen Grenze. Hier sind es im Februar immer zwischen -20 und -40 Grad. Wir sind halt besser drauf eingestellt - Tote wegen Kälte sieht man hier nicht. Gut, es ist arg kalt aber alles bis -14 Grad Celsius ist mit der richtigen Kleidung immer noch "Spaziergehwetter".
    • Nancy  •  vor 3 Monaten
      Sibirische Kälte ?-Geht mal nach Sibirien, in der Stadt Jakutsk ist es normal -50 C, und die tiefste Temperatur wurde in der in der Gegend dort wo Jakusk liegt gemessen -73 C, also daß ist wirklich kalt.