Leipzig (dapd). Der deutsche EU-Energiekommissar Günther Oettinger schließt weitere Lasten für Deutschland bei der Euro-Rettung nicht aus. "Der EFSF und der ESM müssen groß genug sein, um die gestellten Aufgaben zu erfüllen", sagte er der "Leipziger Volkszeitung". Die Rettungsschirme sollten zwar nicht Italien finanzieren. "Aber zu den Aufgaben gehört es, Portugal, Irland, Griechenland auf dem Weg der Haushaltskonsolidierung zu begleiten", fügte er hinzu.
Der Chef des vorläufigen Euro-Rettungsschirms, Klaus Regling, müsse, "wenn er von den Märkten zurückgekehrt sein wird, der Politik sagen, wie groß das Rettungsvolumen bemessen sein muss", sagte Oettinger. Er sei sich sicher, dass der Bundestag in diesem Jahr "noch mehrfach über europäische solidarische Systeme beraten wird".
dapd


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