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    Online-Video-Plattform von RTL und ProSieben endgültig gekippt

    Gericht bestätigt Verbot von Bundeskartellamt

    Die geplante gemeinsame Online-Video-Plattform der TV-Sender RTL und ProSiebenSat.1 ist endgültig gescheitert. Das Oberlandesgericht (OLG) Düsseldorf bestätigte ein entsprechendes Verbot des Bundeskartellamts, wie das Amt am Mittwoch in Bonn mitteilte. Die Richter schlossen sich demnach der Auffassung der Kartellbehörde an, dass der Aufbau und Betrieb einer gemeinsamen Online-Video-Plattform die marktbeherrschende Stellung der beiden Sendergruppen im Bereich der Fernsehwerbung weiter verstärkt hätte.

    Das Bundeskartellamt hatte das Vorhaben im März 2011 untersagt. Das OLG ließ eine Beschwerde gegen sein Urteil vom Mittwoch nicht zu. Die TV-Sender können gegen die Nichtzulassung nun nur noch Beschwerde beim Bundesgerichtshof einlegen.

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