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    Opel-Betriebsratschef: Nach Führungswechsel "kein Grund zur Panik"

    Schäfer-Klug vertraut auf Zusagen des Managements

    Opel-Betriebsratschef Wolfgang Schäfer-Klug sieht den geplanten Verzicht des kriselnden Autobauers auf betriebsbedingte Kündigungen bis Ende 2016 nach dem massiven Umbau der Führungsspitze nicht in Frage gestellt. "Es gibt keinen Grund zur Panik durch diesen Führungswechsel", sagte Schäfer-Klug am Donnerstag in Rüsselsheim am Rande einer Pressekonferenz. Er habe sich in der Vergangenheit darauf verlassen können, dass Vereinbarungen eingehalten werden. "Ich gehe davon aus, dass das auch in Zukunft so sein wird", sagte Schäfer-Klug.

    Der drastische Umbau des Managements habe "nichts, aber auch gar nichts" an der Art und Weise geändert wie Arbeitnehmervertreter und die Opel-Führung zusammenarbeiteten, sagte Schäfer-Klug. Mitte Juni hatten Opel, Betriebsrat und die Gewerkschaft IG Metall bekanntgegeben, über einen Ausschluss von betriebsbedingten Kündigungen bis Ende 2016 zu verhandeln.

    Vergangene Woche war der bisherige Opel-Chef Karl-Friedrich Stracke überraschend von seinem Amt als Vorstandsvorsitzender zurückgetreten. Am Dienstag hatte Opel den Sanierungsexperten Thomas Sedran dann zum Übergangschef bestellt. Am Mittwoch tauschte das Unternehmen die Vorstände für Finanzen und Entwicklung aus.

    Die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" berichtete am Donnerstag zudem unter Berufung auf zwei Mitglieder des Opel-Aufsichtsrates, der Autohersteller wolle sich in den kommenden Wochen und Monaten von weiteren rund 500 Führungskräften trennen. Darunter seien zahlreiche Direktoren und Abteilungsleiter, deren Gehälter sechsstellig seien. Chef-Aufseher Stephen Girsky hatte bei der Benennung von Übergangschef Sedran bereits erklärt, Opel brauche "schlankere Management-Strukturen".

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