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    Patrick Döring verantwortet die "Abteilung Attacke" der FDP

    Karlsruhe (dapd). Patrick Döring leitet jetzt die "Abteilung Attacke" in der FDP. Dass kann er, mag er und will er, sagte Döring am Samstag auf dem Bundesparteitag in Karlsruhe bei seiner Wahl zum neuen Generalsekretär der Liberalen. Vier Monate hatte der 38-Jährige die Funktion kommissarisch ausgefüllt und sich als "Raufbold" der Liberalen schon einen Namen gemacht. 72 Prozent der Delegierten wählten ihn jetzt in Karlsruhe.

    Döring ist Jazzliebhaber, Saxofonspieler und nach den Worten von Weggefährten ein "geselliger Typ". Was noch wichtiger ist: Er gilt als enger Vertrauter von Parteichef Philipp Rösler. Gut vernetzt in der FDP soll der Diplom-Ökonom nun die in Umfragewerten bei maximal fünf Prozent dümpelnde Partei wieder kampagnenfähig machen - sprich: die Liberalen bis hinunter zu den Kreisverbänden wieder mit aktuellen und schlagenden Argumenten versorgen.

    Döring wurde am 6. Mai 1973 in Stade geboren. Nach dem Abitur studierte er Wirtschaftswissenschaften in Hannover. Anschließend übte er verschiedene Tätigkeiten in der Versicherungswirtschaft aus und trat 1991 der FDP bei. Er ist Mitglied im Aufsichtsrat der Deutschen Bahn und im Beirat der Deutschen Flugsicherung. Das passt gut zur neuen "Wachstums"-Agenda von Rösler.

    Seit 2005 gehört Döring dem Bundestag an und ist seit 2010 stellvertretender Fraktionsvorsitzender. In der FDP übernahm er 2011 das Amt des Bundesschatzmeisters, das er an Otto Fricke abgeben konnte. Statt einnehmen, will er nun austeilen. Und Döring weiß, wohin er will: Politisch will er die FDP aus dem Umfragetief führen und zu einem "Pilotfisch des großen Walfischs Union" machen.

    dapd

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