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    Piraten schließen Teilhabe an NRW-Regierung nicht aus

    Spitzenkandidat Paul: Tolerierung möglich

    Der Spitzenkandidat der Piraten in Nordrhein-Westfalen, Joachim Paul, schließt eine Teilhabe seiner Partei an der künftigen Landesregierung in Form eines Tolerierungsmodells nicht aus. "Es ist nicht die Absicht der Piraten, in irgendeiner Form zu Unregierbarkeit beizutragen", sagte Paul "Zeit Online" mit Blick auf Spekulationen, der Einzug der Piraten in den Düsseldorfer Landtag könne eine rot-grüne Koalition verhindern.

    "Wenn unsere Fraktion dafür sorgt, dass ein guter Vorschlag durchkommt, dann ist das so etwas wie Mitregieren, wenn auch ohne nominell mit Ministern beteiligt zu sein", sagte der 54-jährige Paul. Für die Tolerierung einer Minderheitsregierung durch die Piraten müsste aber zunächst die Parteibasis befragt werden, fügte der Medienpädagoge hinzu.

    Die Piratenpartei kann sich aktuellen Umfragen zufolge Hoffnung machen, bei der Landtagswahl am 13. Mai in Nordrhein-Westfalen die Fünf-Prozent-Hürde deutlich zu überspringen und damit erstmals ins Düsseldorfer Landesparlament einzuziehen.

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