Berlin (dapd). Um Druck auf das Regime des syrischen Staatspräsidenten Baschar al Assad auszuüben, sollte die Bundesregierung nach dem Willen des Vorsitzenden des Auswärtigen Bundestagsausschusses, Ruprecht Polenz (CDU), wirtschaftliche Sanktionen einsetzen. Der Unionspolitiker sagte am Montag im Deutschlandradio Kultur, nun blieben nur wirtschaftliche Sanktionen, mit denen Assad klar gemacht werde, er müsse die Gewalt in seinem Land stoppen und zurücktreten.
Der Rücktritt sei eine politische Forderung, die nun sehr deutlich artikuliert werden müsse, sagte Polenz. In der Durchsetzung dieser Forderung müsse auch Deutschland als einer der Hauptabnehmer syrischen Erdgases und Erdöls, Handelssanktionen durchzusetzen. Allerdings müsste man schon einigermaßen sicher sein, dass dieses "vergleichsweise knappe Gut nicht übermorgen einen anderen Käufer findet". "Und das energiehungrige China wäre da sicherlich ein potenzieller Kandidat", sagte Polenz.
dapd


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