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    Polnisches AKW in Grenznähe immer wahrscheinlicher

    Warschau (dapd). Die Wahrscheinlichkeit, dass ein polnisches Atomkraftwerk in Grenznähe zu Deutschland gebaut wird, ist nach Einschätzung polnischer Experten weiter gestiegen. Der in einer ersten Auswahlrunde unberücksichtigt gebliebene Ort Klempicz nordwestlich von Posen will sich weiter intensiv um den Bau eines AKW bewerben. Klempicz, das sich nur gut 120 Kilometer von der Grenze zu Brandenburg befindet, sei "weiter im Rennen", sagte auch der AKW-Experte Janusz Wojtkowiak der Zeitung "Gazeta Wyborcza" (Dienstagsausgabe). Der Analyse zufolge sind die Chancen des Bewerbers sogar noch gestiegen, weil in der ersten Auswahlrunde nur Kandidaten in Ostseenähe ausgewählt worden seien. "Ich glaube nicht, dass der zweite Standort auch am Meer liegen wird", sagte Wojtkowiak.

    Am vergangenen Freitag hatte der federführende Energiekonzern PGE drei Standorte benannt, die für den Bau eines ersten polnischen Atomkraftwerks infrage kommen. Dazu zählt außer Zarnowiec und Choczewo nordwestlich von Danzig auch Gaski, das nur 100 Kilometer östlich der Grenze zu Mecklenburg-Vorpommern gelegen ist. Klempicz in der Region Wielkopolska (Großpolen) war nicht berücksichtigt worden. Allerdings hat die Regierung in Warschau den Bau eines weiteren Atomkraftwerks in Aussicht gestellt. Dafür sei nun Klempicz einer der Favoriten, heißt es in der "Gazeta Wyborcza". Im Endeffekt könnten demnach in Gaski und Klempicz sogar zwei Atomkraftwerke in Grenznähe entstehen.

    In den betroffenen Gebieten Ostdeutschlands gibt es seit Jahren Proteste gegen die polnischen AKW-Pläne. Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck, der sich am Dienstag in Warschau aufhielt, hatte das Vorhaben am Vorabend in einem Gespräch mit Polens Wirtschaftsminister Waldemar Pawlak erneut kritisiert. "Wir sind darüber nicht glücklich", sagte Platzeck.

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    3 Kommentare

    • Curia EU Taskforce  •  vor 5 Monaten
      Ist doch kein Problem.

      Fragt die Bundesregierung nach Windenergieanlagenpark im Direkten Umfeld.
      Mindestend 100 Anlagen.
      Diese sollen über eine Gesamtschaltung an das neue Hochleistungsnetz angeschlossen werden. so kann auch mal im Steuerbetrieb bei sommerlicher Flaute auf erfrischende Brise gen Osten geschaltet werden.

      Haberfeld Schwerin, Wa? Schöne Grüsse an Schwedt. Ihr habt meine Existenz vernichtet.
    • abc  •  vor 5 Monaten
      waldemar, so heissen doch nur russlanddeutsche
    • Peter  •  vor 5 Monaten
      überall werden AKWs gebaut, nur hierzulande geschloßen-blödes Deutschland. Wilkommen in der zeit vor der Industrialisierung. Bitte, nächstes mal die Grünen wählen. Dann wird hier sehr sauber. 3 Euro Liter Sprit, keine Akws, keine Industrie (die Firmen gehen nach Polen herstellen uns entwickeln), und 1 Euro/kWh Strom