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    Presse: US-Justiz ermittelt gegen Casino Las Vegas Sands

    Besitzer Adelson ist wichtiger Unterstützer der Republikaner

    Die US-Justiz hat einem Pressebericht zufolge Ermittlungen gegen das Casino Las Vegas Sands wegen des Verdachts der Geldwäsche eingeleitet. Das Unternehmen und mehrere seiner Manager stünden im Verdacht, den Behörden Überweisungen in Millionhöhe nicht gemeldet zu haben, berichtete am Samstag die Wirtschaftszeitung "Wall Street Journal" unter Berufung auf Anwälte und auf mit den Ermittlungen vertraute Kreise.

    Das Casino gehört dem Milliardär Sheldon Adelson, der zu den wichtigsten Geldgebern der Republikaner gehört. Er hatte zunächst den Wahlkampf von Newt Gingrich mit großzügigen Spenden gefördert, bevor er nach dessen Ausscheiden aus dem Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der Republikaner auf Mitt Romney umschwenkte, der im November gegen Amtsinhaber Barack Obama antreten wird.

    Nach Informationen des "Wall Street Journal" interessiert sich die Staatsanwaltschaft vor allem für den Umgang des Casinos mit Geld, das es vor einigen Jahren von einem mexikanischen Geschäftsmann erhielt, der später des Drogenhandels angeklagt wurde. Zudem gehe es um Geld eines früheren Managers, der seitdem wegen Schmiergeldzahlungen verurteilt wurde.

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