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    Privatsender und ARD/ZDF stichelt zu Olympia im Netz

    Berlin/Mainz (dapd). Gut zwei Monate vor Beginn der Wettkämpfe in London sorgt bereits die Berichterstattung von ARD und ZDF über die Olympischen Spiele für einen Schlagabtausch. Der Präsident des Privatsenderverbandes VPRT, Jürgen Doetz, sprach am Dienstag mit Blick auf die Onlinepläne der beiden öffentlich-rechtlichen Sender von "Maßlosigkeit". Dass ARD und ZDF bis zu sechs parallele Livestreams angekündigt hätten, sei eine "pure Provokation der Rechtsaufsicht", mahnte Doetz in Berlin.

    Beide Sender hatten in der vergangenen Woche angekündigt, bei den Sommerspielen in London rund 260 Stunden live berichten zu wollen. Zudem kündigten sie bei dem Großereignis vom 27. Juli bis 12. August eine umfangreiche Live-Berichterstattung auch im Netz an. Sportfans sollen dieses Mal neben der Übertragung im Fernsehen auch diverse Livestreams im Internet abrufen können.

    Während sich die Sender am Dienstag mit offiziellen Reaktionen zunächst zurückhielten, stichelte ein Online-Redakteur des ZDF eigenmächtig gegen den VPRT. In seinem privaten Profil auf Twitter notierte der Mitarbeiter des Mainzer Senders: "Wenn mein Leben kein Spaß mehr macht, werde ich zum VPRT wechseln."

    (Tweet des ZDF-Mitarbeiters: http://url.dapd.de/lJe6IR )

    dapd

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