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    Professoren wussten früh von Guttenbergs Plagiaten

    Zwei renommierte Jura-Professoren wussten bereits seit Längerem von Plagiatsvorwürfen gegen Karl-Theodor zu Guttenberg. Sie verfolgten die Spur aber nicht weiter.

    Es waren kalte Februartage, an denen Andreas Fischer-Lescano für viele in diesem Land zu einer unerwünschten Person wurde. An einem Freitag saust der Bremer Jura-Professor nach der Arbeit im ICE über das flache Land nach Hause, nach Berlin-Neukölln. Vor dem Mann mit kurzen dunklen Haaren und Brille liegt die Doktorarbeit von Karl-Theodor zu Guttenberg. Fischer-Lescano will eine Rezension darüber schreiben. Er fängt an zu blättern.

    So steht es in vielen Berichten und in dem voller Details steckenden Buch „Guttenbergs Fall“ von Roland Preuß und Tanjev Schultz von der „Süddeutschen Zeitung“. Eine Gesprächsanfrage für diesen Artikel lehnt Fischer-Lescano ab. Alles sei doch gesagt.

    Fischer-Lescano streicht bereits während der Zugfahrt mit dem Stift in der Arbeit herum: Mal findet er nur vage inhaltliche Verbindungen zwischen den Absätzen. Dann harmoniert die Wortwahl nicht. Ein Stückwerk liegt vor ihm.

    Am Samstagabend tippt er ein paar Wörter aus Guttenbergs Arbeit bei Google ein. Auf dem Bildschirm erscheint ein Zeitungsartikel. Fischer-Lescano findet keinen Hinweis darauf. Wenige Stunden später, ein paar verdächtige Abschnitte mehr – dann ist ihm klar: Der beliebteste Politiker des Landes hat gegen die Regeln der Wissenschaft verstoßen.

    Fischer-Lescano sucht die Öffentlichkeit. Drei Tage später berichtet die „Süddeutsche Zeitung“ von seinem Fund. Immer mehr Plagiate tauchen in der Doktorarbeit auf. Nicht einmal drei Wochen später tritt der Verteidigungsminister zurück. Der Shootingstar der Politik ist abgestürzt.

    Fischer-Lescano bekommt nach eigener Aussage Hass-Mails, gilt vielen als linker Verräter des Politikers, der endlich Glanz in die Politik gebracht hat. Fischer-Lescano sagt, er habe an den Verrat an der Wissenschaft gedacht, auch daran, wie glaubwürdig Guttenberg von nun an als Politiker sein würde – und deshalb von seinem Fund berichtet.

    Doch die Plagiate des Verteidigungsministers hätten schon viel früher auffliegen können.

    Nach Informationen der „Welt am Sonntag“ waren die Fehler in Guttenbergs Arbeit mehreren Wissenschaftlern schon seit Längerem bekannt. Zwei von ihnen sprechen nun erstmals. Mehr als ein halbes Jahr vor Fischer-Lescano war diesen klar, dass Guttenberg mehrere Passagen unsauber übernommen hat. Warum die Professoren dies für sich behielten, ist nur schwer zu verstehen.

    Man muss zurück in den Sommer 2010 gehen, um diese Spur aufzunehmen. Der Doktorand Michael S. – er promoviert in Berlin, arbeitet damals in Münster – holt für seine Doktorarbeit Guttenbergs Buch aus dem Regal, liest, besorgt sich die zitierte Literatur. S. erkennt schnell, dass Stellen eins zu eins übernommen wurden und oft nicht als Zitat gekennzeichnet waren. Er listet die entdeckten Stellen auf, bewertet sie mit Fachliteratur. Er fragt sich: Wo ist die Grenze zum Plagiat?

    Am Ende steht für ihn fest: Guttenberg hat die Grenze überschritten, vielleicht sogar einen Rechtsbruch begangen. S. schreibt einen Aufsatz darüber und legt ihn ein paar Leuten in seinem Umfeld vor. „Mir wurde gesagt, dass der Aufsatz Sprengstoff in sich birgt und dass ich mit einer Veröffentlichung Gefahr laufe, von der Öffentlichkeit vereinnahmt zu werden“, erinnert sich S.. Er packt seinen Text in die Schublade.

    Dies ist längst bekannt. Denn als S. im Februar von Fischer-Lescanos Fund hört, nimmt er Kontakt zu ihm auf. S. taucht in ein paar Zeitungsartikeln auf.

    Es ist nicht leicht, herauszufinden, wem S. seine detaillierte Analyse vorgelegt hat. Aber es ist wichtig: Im Februar verlor nämlich nicht nur Guttenberg seinen Titel. In den folgenden Wochen tauchten in vielen Doktorarbeiten Plagiate auf. Das Problem war alles andere als ein Einzelfall.

    Die Guttenberg-Affäre führte zu einer Krise der Wissenschaft. Wie können Prüfer derartige Schlampereien nur übersehen? Wie viel ist der Doktortitel noch wert? Wer die Analyse von S. kannte, hat den Verrat an der Wissenschaft geahnt. Wer dem dennoch nicht nachgegangen ist, hat der Wissenschaft nichts Gutes getan.

    Jeder Jura-Student kennt Bodo Pieroth. Der Münsteraner Rechtsprofessor hat ein Standardwerk über die Grundrechte verfasst. Er horcht auf, als ihm ein Mitarbeiter, eben Michael S., im Sommer 2010 den brisanten Aufsatz zu lesen gibt. „Ich hatte ihn bestärkt, einen kleinen Artikel darüber zu schreiben und zu veröffentlichen, weil solch ein Anstoß ja auch für den wissenschaftlichen Diskurs sehr wichtig ist“, sagt Pieroth. Als S. davon absieht, verliert Pieroth das Thema aus den Augen. „Die übernommenen Stellen waren in ihrem Umfang damals noch nicht absehbar.“

    Fischer-Lescano sagt in vielen Berichten, ihm sei bereits nach dem Fund von ein paar Übernahmen klar gewesen, dass ein Plagiat vorliegen muss. Ähnliches beschreibt der Doktorand S.. Doch Pieroth verfolgt die eindeutigen Hinweise nicht weiter, weil er sich „mittlerweile mit anderen Themen“ beschäftige, wie er sagt. Pieroth ist aber nicht der Einzige, der dem Verdacht nicht weiter nachgegangen ist.

    Das Audimax der Humboldt-Universität ist voll besetzt. Es ist Ende Oktober 2011. In der ersten Reihe sitzt als besonderer Gast einer der wichtigsten Manager bei Google. Er will heute ein weltweit einzigartiges Institut eröffnen. An der Uni kümmert man sich von nun an im „Institut für Internet und Gesellschaft“ um die große Frage, wie Netz und Gesellschaft zusammenhängen. Google spendet Millionen.

    Es ist ein Tag, an dem der Professor auf der Bühne auftrumpfen könnte. Er gilt als derjenige, der dieses Projekt angestoßen hat. Doch Ingolf Pernice macht sich nichts daraus. Er führt bescheiden durch das Programm, stellt die Redner galant-demütig vor, sagt Sätze wie: „Sie können das bestimmt sehr viel besser ausdrücken.“

    Pernice muss seine Brillanz keinem beweisen. Der Berliner Europarechtler ist Gründer des Walter-Hallstein-Instituts für Europäisches Völkerrecht, organisiert die Humboldt-Reden zu Europa von bekannten Politikern wie Helmut Schmidt, Richard von Weizsäcker oder Angela Merkel und vertrat den Bundestag bei den Klagen gegen den Vertrag von Lissabon.

    Pernice hat zudem einen besonderen Doktorvater. Er promovierte nämlich beim selben bedeutenden Staatsrechtler wie Guttenberg: Peter Häberle. Der 1950 geborene Pernice bedankt sich im Vorwort seiner Doktorarbeit aus dem Jahr 1979 vor allem bei seinem „hochverehrten Lehrer“ Häberle, der ihm durch „Verständnis und menschliche Ermutigung großzügigste Förderung zuteil werden ließ“. Und auch zu Häberles letzter Wirkungsstätte hat Pernice eine Beziehung. In Bayreuth wurde er habilitiert.

    Man fragt sich also, was Pernice gedacht haben muss, als er von der Entdeckung des eigenen Doktoranden Michael S. erfuhr, als er eine Ahnung davon bekam, welche Collage Guttenberg dem hochverehrten Doktorvater untergeschoben hat. Man spricht also mit Pernice am Telefon. Er antwortet sehr offen.

    Wie haben Sie auf den Aufsatz von Herrn S. reagiert?

    „Er fragte mich, was er damit machen solle. Ich sagte ihm, ich fände die Sache heikel und müsse überlegen, wie ich darauf reagieren sollte – ich bin ja auch ein Schüler von Peter Häberle, und Herr S. ist mein Doktorand“, sagt Pernice. Er habe lange nachgedacht. „Aus meiner Sicht schien es das Beste, wenn er das wollte, die Sache an den Ethikausschuss der Universität Bayreuth weiterzuleiten.“

    Warum haben Sie nicht verfolgt, ob dem Verdacht nachgegangen wird?

    „Ich hätte mich dann intensiv mit dem Buch und der Geschichte befassen müssen, um nicht vom Hörensagen Gerüchte in die Welt zu setzen. Dazu hatte ich weder Zeit noch Lust. Vielleicht war das nicht richtig. Ich muss dazu aber sagen: Was Herr S. entdeckt hatte, waren nur einige Übernahmen aus einer Arbeit von Nettesheim. Dass die Übernahmen das später durch die Webseite Guttenplag entdeckte ungeheure Ausmaß haben würden, damit hatte ich nicht gerechnet. Aus der damaligen Sicht schien mir der gewählte Weg der Richtige zu sein.“

    Aber wird er als Jura-Professor mit Doktoranden die Dimension der Vorwürfe nicht erahnt haben?

    Pernice stockt, redet viele Sätze über etwas anderes, dann: Wie viele andere habe er Guttenberg für einen guten Politiker gehalten. Und er sei sich sicher gewesen, dass wenn dies an die Öffentlichkeit kommt, es dem Minister den Posten kosten könne.

    Man muss festhalten: Pieroth und Pernice ahnten die schweren Verstöße Guttenbergs. Dennoch sind sie auch so etwas wie Opfer. Denn wenn der Freiherr sich an die Regeln der Wissenschaft gehalten hätte, wären die beiden niemals in den Strudel einer Plagiatsaffäre hineingezogen worden.

    Ein paar Tage später schickt Pernice noch einen Satz, er scheint ihm wichtig zu sein: „Ich bin bestürzt, wie ein Doktorand seinen Lehrer, der so etwas niemals von einem Schüler erwartet hätte, in dieser Weise täuschen und damit unsägliche Anfeindungen gegen ihn veranlassen konnte.“

    Pieroth und Pernice haben gesprochen. Doch nach Informationen der „Welt am Sonntag“ erfuhren damals noch mehr Wissenschaftler von den Vorwürfen. Fischer-Lescano gehört übrigens nicht zu diesem Kreis.

    Der Bonner Jurist Wolfgang Löwer ist Ombudsmann der Deutschen Forschungsgemeinschaft und beriet Bayreuth bei der Aufklärung der Vorwürfe gegen Guttenberg. Er kämpft für wissenschaftliche Redlichkeit. Löwer kritisiert, dass Professoren den Hinweisen nicht nachgegangen seien: „Es wäre ein Leichtes gewesen, die Universität Bayreuth über diesen Verdacht zu informieren“, sagt Löwer. „Das ist keine Frage, dass es bei einem Anfangsverdacht angemessen ist, es der Fakultät mitzuteilen, die in der Verantwortung steht, das zu ermitteln.“ Dies sei aber ausschließlich eine moralische Frage.

    So kam es aber, dass Bayreuth viel später von den Vorwürfen erfuhr. Vielleicht wäre Guttenberg nie aufgeflogen. Wenn nicht ein Bremer Professor im ICE in der Doktorarbeit geblättert hätte.

    Quizaction

     

    71 Kommentare

    • G.M.K.  •  vor 5 Monaten
      Sich mit fremden Federn schmücken ist doch schon seit der Steinzeit IN.

      Ob das sammeln von Schrumpfköpfen, einer Skalplocke vom angeblich besiegten Feind oder das Horten von Geldmünzen, dessen Metallgehalt getürkt wurde...alles dient dazu, das Umfeld zu täuschen und die eigene Person aufzuwerten.
      In unserer Neuzeit wird das auch gemacht. Geld und Macht kann jeder geistig minderbemittelte zusammenraffen, dafür braucht es keine besondere Intelligenz. Manchmal genügt schon eine Erbschaft oder kriminelle Energie.
      Aber den Anderen im Geiste überlegen zu sein ist immer erstrebenswert gewesen. Deshalb erfand man dafür eine Messlatte. In unserer modernen Welt zeichnet man sich mit Titeln aus, die erworben werden müssen einzig durch die Kraft des eigenen Intellektes. Die höchsten Titel nennen sich Doktor, Professor, Ingenieuer etc.

      Über die Art, wie diese Auszeichnungen geschützt werden müssen, wenn sie nicht an Wert verlieren sollen, müssten wir eigentlich nicht diskutieren. Einem jeden Ausgezeichneten sollte die Wahrung so viel wert sein, dass zumindestens ein Aufschrei erfolgt, wenn sich jemand "Mit fremden Federn schmückt".
      Erfolgt keine Ächtung, keine Bestrafung...dann sind diese Titel nicht besonders viel wert....
      • drache2012 vor 5 Monaten
        Ein klitzekleiner Fehler steckt da dann doch in Deiner Behauptung: Geld und Macht kann jeder zusammenraffen - ist das Dein Ernst??? Ach ja: Jetzt wird mir klar, weshalb JEDER Bundesbürger zur MACHT- & GELDELITE gehört...alles klar!
      • expat vor 5 Monaten
        Klar doch, hat es auch Jahrtausende gegeben. Damals wurden Heuchler gekoepft!
        Heute darf er nach US gehen... er sollte auch dableiben, da Beste fuer ihn.
      • G.M.K. vor 5 Monaten
        @NetDevil: Ich behaupte, dass jeder Macht und Reichtum erwerben kann. Erste Methode:
        Sparen von jedem Cent, genügsam leben. Z.B. 30 Jahre ohne Alkohol und Nikotin mit Zins und Zinseszins bringen schon das Zweifamilienhaus, auf das die meisten so neidisch sind. Beratung in Gelddingen gehört natürlich dazu. Die zweite Million kommt von ganz alleine.
        Zweite Methode:
        Ganz geziehlt Moral und Anstand nur nach Außen hin vorleben. Bescheißen und Übervorteilen von Jedem, auch den engsten Angehörigen. Handeln mit allem was Gewinn bringt (Z.B. Drogen, etc.). Einfach ausgedrückt, Betrügen, Belügen und wenn es sich lohnt , unterschlagen, stehlen, erpressen...morden oder morden lassen...

        Da hast Du Deine Gebrauchsanweisungen, @NetDevil. Schlage die Zeitungen auf und vermute mal, wieviele wirklich "sanft" an Geld und Macht gelangt sind.
    • Wolfgang Eberhard  •  vor 5 Monaten
      Man sollte die gesamte Justiz kritischer betrachten. Ihre selbstreinigende Kraft reicht offensichtlich nicht aus.
      • Wolf vor 5 Monaten
        wer oder was isdt die Justiz?
        CDU/CSU/FDP/SPD ...
    • Manfred  •  vor 5 Monaten
      Betrüger bleibt Betrüger, kabnn er zurückkommen in die Politik,.
      ändert das garnichts an seiner verlogenen Unerhrlichkeit und solche Leute
      haben in dutscher Politik nichts zusuchen....und wenn ja...dann gute nacht
      deutschland.....
      • Björn vor 5 Monaten
        Wieso? Ich denke gerade als Betrüger ist man mehr als qualifiziert für diesen Berufsweg. Zumindest scheinen damit viele Erfolg zu haben ;-). Aber Sie haben ansonsten total recht. Eig. haben solche Leute nichts dort zu suchen..
      • Stefen Schubert vor 5 Monaten
        zeig mir mal einen Politiker von der SPD der kein Betrüger ist !
    • Helmut -1  •  vor 5 Monaten
      Also eines kapier ich nicht:
      Was ist denn da so wichtig an einem Doktortitel?
      Ich war als Österreicher in den 70er Jahren froh, wenn man in Deutschland nichts von den verzopften Titeln wie "Hofrat" oder "Geheimrat" etc. gehalten hat.
      Damals ist es rein um Leistung gegangen. Und das war gut so.
      Und heute?
      Da werden "Ehrenprofessuren" und "Ehrendoktor" von allen möglichen Universitäten vergeben an Personen, die niemals das im Kopf haben werden, was andere, wirklich gescheite Leute, im A. haben. Aber da profilieren und schmücken sich Unis, da fühlen sich gewissermaßen gebauchgepinselt diverse Politiker, - die Gesellschaft selbst hat doch diese Titel, die irgendwann mal als "geistiger Rang" zu handeln waren, ad absurdum geführt.

      Und jetzt - nachdem mit solchen Dingen jahrzehntelang Schindluder getrieben wurde, - jetzt regen sich alle künstlich auf? Was soll denn das?

      Da hat sich ein Emporkömmling wie KTG von der Familie breitschlagen lassen, sich auch so eine "Medaille" umzuhängen. Nachdem die Familie das ja spielend finanzieren kann.
      Was ist dabei herausgekommen?
      Ein Eklat. Aber auch nur deshalb, weil irgendjemand da rumgestöbert hat.
      Möchte mal wissen, wieviele sich den Doktortitel angeheftet haben, die niemals im Leben in der Lage wären, eine Dissertation zu schreiben.
      Manche hat man ja danach entlarvt. Aber die meisten sind ja doch unerkannt.

      Außer so manchen Medizinern (die es verdienen) , hab ich noch niemanden mit "Herr Doktor" angesprochen. Also verwende ich diese Anrede in erster Linie mit dem Beruf des Arztes, - wie wahrscheinlich auch 99% der Bevölkerung.

      Klar gibts auch Leute, die (das habe ich mal beobachtet) auf ihren Mülleimer, den sie am Leertag an den Straßenrand stellen , nicht nur ihren Namen, sondern auch noch davor den Doktortitel schreiben.
      Das spricht ohnehin selbst für sich....

      LEISTUNG.
      Das zählt für mich. Danach beurteile ich Guttenberg, auch alle anderen. Wenn der sich mit politischer Arbeit oder politischen Aussagen blamiert, dann ist er für mich unten durch. Genau das beobachte ich.
      Wenn der aufgrund prähistorischer Spielereien unglaubwürdig wird, dann kann er das nur bei den Sorten von Menschen, die sich - so wie meine Großonkel - von derartigen Titeln beeindrucken lassen.
      Die Menschen in Deutschland, - ich habe sie anders eingeschätzt, - nämlich weitaus pragmatischer. Ich - für meine Person - lehne das ab, wenn mich jemand mit Herr Ingenieur oder so ähnlich anredet. Ich stelle mich mit meinem Namen vor und bitte darum, auch so angesprochen zu werden. Wenn ich die respektvolle Anerkennung meiner Tätigkeit nur durch irgendeinen Titel erwirken kann und nicht einfach nur durch das, was ich geleistet habe, dann höre ich mit meinem Job auf und verkaufe am Jahrmarkt Glückslose, - wenn ich noch was produktiv tun möchte.
      Ob er jetzt ein "Betrüger" ist oder nicht, - das hat nur mehr was mit Philosophie zu tun, aber nichts mit Realität.
      Meiner Meinung nach.
      • Holger vor 5 Monaten
        Stimmt, ich würde meinen auch sofort verkaufen.
    • Holger  •  vor 5 Monaten
      An Unis und vor allem bei Lehrstuhlinhabern ist es durchaus üblich, daß Zöglinge aus einflussreichen Familien protegiert werden und eine evtl. Minderbegabung durch entsprechende Hilfestellung ausgeglichen wird. Ihr vergesst, dass KT mehrere hundert Millionen Euro auf den Konten hat. So jemand kauft sich seine Sachen wenn er Sie unbdingt haben will. Möchte nicht wissen wieviel Kohle die Familie in diese Uni gepumpt hat damit Sie den Bub zum leuchten bringen.
    • Dimitrios  •  vor 5 Monaten
      Jaja, da wird man mit nem Joint erwischt und darf sich dann wie Verbrecher behandeln lassen, Gutti kriegt nen Klaps auf den Hintern und darf wieder in die Politik...
    • Adolf  •  vor 5 Monaten
      Also ich drückte auch alle meine Augen zu, wenn ich - wie die Uni Bayreuth - 700.000 Euro als kleine Aufmerksamkeit bekommen würde. Doch leider ....... - also korrupt wär´ ich schon!
    • rodiphil  •  vor 5 Monaten
      Dieser Betrueger, dieses A r s c h l o c h soll bloss bleiben, wo er jetzt ist (Amerika). Da gehoert er hin, der '' F r e i b i e r ab und zu von G u e l l e b e r g " . Es gibt schon genug von seiner Sorte @#$% in Deutschland.
      • Norbert4871 vor 5 Monaten
        Deine Beleidigungen sind echgt primitiv und dumm
    • mesut  •  vor 5 Monaten
      wenn man eine elende ratte ist,der statt hirn nur brei unterm schädel hat,kann froh sein adeliger zu sein.adel ratten hätten die französische revolution niemals überleben dürfen.
      adelratten,die menschheit ist ohne euch mehr als mit euch!!!!
    • gilles villeneuve 2.  •  vor 5 Monaten
      gutenberg ist auch nur die spitze des eisberges

      möchte nicht wissen wie sich manch anderer seine eigene spitzenposition erschlichen hat ? ! !
    • Guenther  •  vor 5 Monaten
      Diese so genannten "Juristen" sind im Grunde alle Rechtsverdreher,die nichts anderes im Sinn haben,ihren Klienten,ob diese im Recht oder Unrecht sind,möglichst viel Geld aus der Tasche zu ziehen!!!Und:Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus!!Schönen Sonntag noch.
    • J.M.  •  vor 5 Monaten
      Ist das die neue Definition von Wissenschaftler, keine Zeit und keine Lust haben, etwas zu überprüfen?
    • Ping  •  vor 5 Monaten
      Mir hat mal ein Anwalt gesagt, es gehöre eine ganze Portion Glück dazu, vor einem Gericht Recht zu bekommen ... ganz gleich, ob man Recht hat oder nicht!... und bekanntlich "scheißt der Teufel auch noch auf die größten Haufen" ...... und weil einige einfach die Hosen voll hatten, diesem "Polit-Streber" an den Karren zu fahren, wäre das alles beinahe unter dem Teppich geblieben!Auch zu so etwas gehört eben Zivilcourage!"#$%$ hu - un Zäng useinander" ... auch bei offentsichtlicher Verdummung der Gesellschaftist gefordert!
    • Ernie  •  vor 5 Monaten
      KTzG hat für seine Plagiate eine Geldbuße in Höhe von 20.000 Euro zahlen müssen. Bei einem Vermögen von ca. 600 Millionen Euro entspricht dies 1/3000. Zum Vergleich hätte dann ein Durchschnittsverdiener mit 2.000 Euro netto also eine Geldbuße von 60 Cent!!! bezahlen müssen. Was für eine Verarschung ist das denn???????
    • Medusa  •  vor 5 Monaten
      ja, wen wundert das denn? die stecken alle in einem sack.
    • Lachkoma  •  vor 5 Monaten
      Hätte, hätte, hätte, ...
      Dieser Typ hätte von der Studienleistung her gar nicht zur Promotion zugelassen werden dürfen.
      Aber dem standen wohl maßgeblichere Gesichtspunkte entgegen.
      Es gibt bemitleidenswerte Studiengänge, bei denen wissenschaftlicher Output und Ansehensanspruch in krassem Mißverhältnis stehen.
      Was ein Wunder, daß Titelsucht dort endemisch ist und im chronischen Werteverfall endet.
    • Galaxis  •  vor 5 Monaten
      Anstatt auf Ehre ihres Berufsstandes hielten sie es wohl lieber mit dem Motto "Wenn ich dem nicht ans Bein pisse, pisst der mir nicht ans Bein." Aufgrund einer solchen Einstellung ist auf der ganzen Welt Betrug auf dem Vormarsch.
    • Wilhelm  •  vor 5 Monaten
      Wenn das Plagiat erst 2012 aufgefallen wäre, hätte man zu Guttenberg den Doktor-Titel nicht mehr entziehen können und Gutti hätte allen eine lange Nase drehen können.
      Denn eine Aberkennung des akademischen Grades ist an Fristen gebunden, die in der jeweiligen Promotionsordnung festgelegt sind (an der Universität Bayreuth beträgt die Frist fünf Jahre). Erfolgt die Entdeckung eines Plagiats erst nach dieser Frist (Guttenberg hatte 2006 promoviert), kann die Urkunde nicht mehr zurückgefordert werden

      Vollständigen Artikel auf Suite101.de lesen: Plagiat und Urheberrecht in der Wissenschaft | Suite101.de http://dr-juergen-boxberger.suite101.de/plagiat-und-urheberrecht-in-der-wissenschaft-a103596#ixzz1evIqnib0
    • Fly Robbi  •  vor 5 Monaten
      @ Wolfgang Eberhard

      Richtig.
      Justitia blind? Von wegen!
      Wer gut schmiert, der gut fiehrt....
      Die Speichellecker erhoffen sich vllt was von den Milliönchen des Freiherrn...Wetten?
    • BLZ  •  vor 5 Monaten
      Wann bekommt der Doktorvater (Professor Peter Häberle) endlich eine gerechte Strafe? Wer so ein Plagiat durchgehen lässt gehört bestraft...
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