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    Ramelow plädiert für Wagenknecht und Bartsch als Linksparteichefs

    Halle (dapd-lth). Der Vorsitzende der Linksfraktion im Landtag, Bodo Ramelow, spricht sich für die Parteilinke Sarah Wagenknecht und den zum Reformflügel zählenden Dietmar Bartsch als neue Vorsitzende der Linkspartei aus. Die stellvertretende Parteivorsitzende Wagenknecht und Bundestagsfraktionsvize Bartsch sollten eine Doppelspitze bilden, sagte Ramelow der in Halle erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung".

    Zu den Vorbehalten gegen Wagenknecht sagte Ramelow: "Wir brauchen Profis in der Partei." Und Wagenknecht sei ein Profi. "Ich werbe für eine Ur-Abstimmung mit mehreren Kandidaten", sagte Ramelow. "Und ich hoffe, dass wir die Kraft haben, die Personalentscheidungen durch eine Mitgliederbefragung zu untersetzen."

    dapd

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    8 Kommentare

    • Uri125  •  vor 7 Monaten
      Merkwürdige Einstellungen, Menschen die sich für die Rechte anderer einsetzen gehören also in die Tonne. Und die Menschen die uns unterdrücken und abziehen sind vorbildliche Politiker.. Man kann unterschiedlicher Meinung über den Weg sein, aber das berechtigt nicht zu diffamierungen. Und schon garnicht zu undifferenzierten. Ich bin nicht mit allen einer Meinung aber wenigstens respektiere ich die Meinung anderer auch wenn ich diese nicht immer teile.
      • Mucke Bauer vor 7 Monaten
        SEHR lobenswerte einstellung!!!!
    • Osten  •  vor 7 Monaten
      Wenn Kommunismus in einem Staat
      praktiziert wird, leiden die Menschen
      und das politische System wird kriminell.
      Die gepeinigte Bevölkerung will Jahrzehnte
      nichts mehr von den Roten hören und sehen.
      • Robert Leßig vor 6 Monaten
        Osten, hast Du den Kapitalismus mit dem Kommunismus verwechselt? Das kommt bei Bildzeitungslesern ab und zu vor. - Hauptsache ist doch, sich wichtig zu machen, auch wenn man keine Ahnung hat.
    • A*N*N*A  •  vor 7 Monaten
      Früher brachten mich Ansichten der Wagenknecht zur Weißglut, heute bin ich froh, dass sie sich gehalten hat. Es wäre schon spannend, sie an der Spitze der Linken zu erleben und zu sehen, wie die Partei sich durch sie entwickelt.
      • Robert Leßig vor 6 Monaten
        Mich bringt nicht eine Person zur Weißglut, sondern die Menschen, die sich alles gefallen lassen, sich ducken und jedem viel versprechenden Führer nachlaufen, ohne zu denken. Das hatten wir schoneinmal. Durch die Unbildung so vieler von sich Überzeugter besteht die Gefahr der Wierderholung.
    • kunibert  •  vor 7 Monaten
      Sarah Wagenknecht hätte doch schon viel eher gewählt werden sollen, sie ist äußerst gebildet und belesen und kann ihre Meinungen leichtverständlich rüber bringen. Sie wirkt trotzdem nicht abgehoben.Aber naiverweise ist das Wort "Kommunistin" für viele gleich ein rotesTuch,wo die Alarmglockem schrillen.
      • Robert Leßig vor 6 Monaten
        Man mag zu dieser Frau stehen, wie man will. Sicher ist, sie spricht Wahrheiten aus, die andere nie wagen würden.
    • Osten  •  vor 7 Monaten
      Ramelow scheint ja eine ganz linke
      Type zu sein. Wagenknecht - "eine
      Kommunistin" in den Vorstand der
      Linken? Wie würde die Presse auf-
      schreien, wenn ein bekennender
      Nazi Vorsitzender der NPD werden
      sollte?
      • A*N*N*A vor 7 Monaten
        Deinem Vergleich fehlt der Sinn. Hast du nichts drauf? Wer sitzt denn der NPD vor und was geben die außer platten hohlen Parolen von sich?
        ----------------------------------------------------------------------------------------
        Osten - halt deine Klappe!
      • Robert Leßig vor 6 Monaten
        Unser Osten ist bestimmt einer von denen, die uns die Zukunft sichern werden.
    • SLIMtronics  •  vor 7 Monaten
      Das System nutzt doch auch nur die Linken, um den zum Teil berechtigten Protest in ruhige Bahnen zu lenken, wie die letzten 20 Jahre linker Erfolgslosigkeit erfolgreich zeigen. Eines Tages werden es auch deren stets treue Waehler begreifen, dass ihre politischen Hoffnungen lediglich auf billigste und trickreiche Art enttaeuscht wurden.
    • Humanist und Demokrat  •  vor 7 Monaten
      Das Kommunistische Gesocks gehört in die Tonne !
    • Michael E  •  vor 7 Monaten
      die wagenknecht hat schon etwas auf dem kasten, auch wenn sie mir nicht ganz geheuer erscheint und ich auch die linkspartei generell nicht ansprechend finde.
      sie weist rhethorisches geschick auf und traut sich ihre meinung zu sagen. aber sie würde die linke spalten, da sie selbst für die maßstäbe der linkspartei schon ziemlich weit links steht. man darf nicht vergessen, dass viele enttäuschte SPD-er in die linkspartei abgewandert sind - ich glaube nicht, dass die so glücklich mit der wagenknecht sind.
      seit lafontaine krank ist und kürzer treten musste, befindet sich die linke doch im internen dauerstreit und hat fast keine zeit mehr für das politische tagesgeschäft. lafontaine halte ich zwar für opportunistisch, aber er konnte die partei noch gut zusammenhalten, das muss man ihm lassen.

      aber es wäre wohl auch gar nicht so schlecht, wenn die partei sich mal gesundschrumpfen würde, denn man weiß ja gar nicht mehr recht, was man von dieser partei halten soll: die ist dermaßen heterogen - vom 'kommunisten' bis hin zum enttäuschten ex-SPD-er. und woher soll der potenzielle wähler wissen, wofür die partei stehen soll, wenn die mitglieder selber noch nicht mal auf einen konsens kommen?
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