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    Ratten-Attacke in New Yorker U-Bahn

    "Ich dachte, meine Hose bewegt sich":  Eine New Yorker U-Bahn-Fahrerin geriet jüngst in Panik, als ihr eine Ratte das Hosenbein raufkletterte. Dort fand es das Tier offenbar so gemütlich, dass es sich auch durch heftiges Schütteln nicht vertreiben ließ. Um den aggressiven Nager wieder loszuwerden, musste die Passagierin nicht nur vollen Körpereinsatz zeigen, sondern auch noch die Hosen herunterlassen.

    Ana Vargas deutet an, wie groß die Ratte gewesen sein soll (Bild: Screenshot NY Daily News)Ungewöhnliche Situationen verlangen ungewöhnliche Maßnahmen. Davon kann die New Yorkerin Ana Vargas ein Liedchen singen. Die 40-jährige Hotelangestellte saß am vergangenen Freitag auf dem Weg zur Arbeit in der U-Bahn, als ihr plötzlich etwas in die Hose krabbelte. „Ich dachte, meine Hose bewegt sich“, so Vargas gegenüber der „NY Daily News“. „Es kroch einfach an meinem (Hosen-) Bein hoch. Ich schüttelte es, aber nichts kam heraus.“

    Dann erst stellte sie entsetzt fest, dass sich eine Ratte in ihrem Hosenbein befand: „Sie war sehr groß,“ so Vargas. Verzweifelt versuchte sie, das Tier abzuschütteln, doch vergeblich. Letztlich sah die Frau keine andere Möglichkeit mehr: Sie musste die Hosen herunterlassen. Glücklicherweise waren drei Gentlemen anwesend, die sich um die Frau stellten, um sie vor neugierigen Blicken zu schützen.

    Nachdem Vargas den pelzigen Missetäter aus ihrer Hose befördert hatte, griff sie nach ihm: „Ich packte sie am Kopf, weil sie mich kratzte“, erzählte sie weiter. „Ich wollte nicht, dass sie mich biss.“ An der nächsten Haltestelle ließ die Frau die Ratte dann fallen und bat umstehende Personen auf dem Gleis um Hilfe. „Ich war nervös. Ich zitterte, schlotterte – alles.“

    Schnell war die Polizei zur Stelle und die Frau wurde ins Krankenhaus gebracht. Dort wurden ihre Kratzer am Bein behandelt, außerdem bekam sie eine Tetanusspritze verabreicht. Abgesehen davon, dass die Kratzwunde am Abend immer noch schmerzte, hat die Rattenattacke die Frau auch sonst schwer mitgenommen. Sie habe nun Angst, täglich mit der U-Bahn zur Arbeit zu fahren.

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    Zwar sind New Yorker den Anblick von Ratten gewohnt, schließlich hausen hier Millionen der Nager. Dass die Tiere mit den Menschen aber dermaßen auf Tuchfühlung gehen, ist dann doch eher selten. Vor allem die sogenannte Norweger-Ratte ist laut der britischen Tageszeitung „Daily Mail“ in New York verbreitet. Immer wieder tauchen Bilder von außergewöhnlich großen Ratten auf, die dank Internet rasend schnell die Runde machen und sowohl die Ängste vor als auch Legenden um Ratten in der US-Metropole schüren.

    Das Gesundheitsamt von New York ging 2008 mit dem „Rat Information Portal“ online, einer Webseite auf der sich Einwohner unter anderem darüber informieren können, wie sie Rattenplagen auf Grundstücken und in Gemeinden in den Griff bekommen können.

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